Heute wird fleischfrei gekocht. Besuch kommt-Kinder & Enkel. Zuerst kommt eine kräftige Gemüsesuppe mit Herbstgemüse auf den Tisch, danach gibt es eine süße Wiener Mehlspeise: flaumigen Kaiserschmarren mit Zwetschkenröster oder Apfelmus. Das Rezept stammt von einer Wienerin und bringt genau die richtige Portion Sonntagsgefühl in die Küche.

Erst Suppe, dann Schmarren
Eine Gemüsesuppe ist ein feiner Auftakt für ein fleischfreies Essen. Und danach? Da darf es ruhig einmal etwas Süßes sein. Beim Kaiserschmarren sorgt der vorsichtig untergehobene Eischnee für die lockere Konsistenz. Die Rumrosinen geben Geschmack, und beim Karamellisieren bekommt der Schmarren seine goldbraunen, knusprigen Stellen.
Wer mag, serviert ihn mit Zwetschkenröster. Selbstgemachter Apfelmus passt genauso gut – bei einer Mehlspeise gibt es schließlich kaum eine falsche Entscheidung.
Kaiserschmarren nach Wiener Art

Kaiserschmarren nach Wiener Art
Zutaten
Zubereitung
- Die Rosinen einige Tage vorher in Rum einlegen.
- Die Eier trennen. Eiklar mit Salz und Kristallzucker zu einem cremigen, nicht zu festen Schnee schlagen.
- Dotter mit Milch, Mehl, Zitronenschale und Vanillezucker glattrühren. Den Eischnee vorsichtig unterheben.
- Butter in einer flachen Pfanne erhitzen. Den Teig etwa daumendick hineingießen und mit den Rumrosinen bestreuen. Nach Belieben etwas Rumsaft darüberträufeln. Kurz anbacken, wenden und bei etwa 170 bis 180 °C fertig backen.
- Den Schmarren mit zwei Gabeln in Stücke reißen. In der Mitte der Pfanne den Feinkristallzucker karamellisieren und die Schmarrenstücke darin schwenken, bis sie goldbraun sind.
- Mit Staubzucker bestreuen und mit Zwetschkenröster oder Apfelmus servieren.
Notizen
Mein Küchentipp
Den Eischnee wirklich vorsichtig unterheben, damit möglichst viel Luft im Teig bleibt. Und beim Karamellisieren dabeibleiben: Der Zucker soll goldbraun werden und nicht schneller dunkel als der Schmarren.
Wenn du Kaiserschmarren genauso gern magst wie ich, findest du hier auch mein Originalrezept für Kaiserschmarren mit Apfelmus und einen Topfenschmarren aus der Campingküche.
