Erdbeerknödel

Erdbeerknödel beim ESC – der süße Star vom Song Contest in Wien



Was essen die ESC-Teilnehmer in Wien? Österreichisch, regional und süß: Erdbeerknödel sind der kulinarische Star.


Heute wird beim Eurovision Song Contest in Wien nicht nur gesungen, getanzt und wahrscheinlich auch ein bisserl nervös geschwitzt – es wird auch ordentlich aufgekocht.

Während die Sängerinnen und Sänger sich auf ihre Auftritte vorbereiten, wird hinter den Kulissen in der Wiener Stadthalle kulinarisch einiges geboten. Für Teilnehmer, Delegationen, VIPs und Ehrengäste gibt es österreichische, regionale und saisonale Küche. Genannt wurden unter anderem Zander, Saibling, Tafelspitz, Maibock mit Breznknödel, Spargel mit Sauce Hollandaise, Manner-Schokomousse, Käsekrainer, Burenwurst – und mein persönlicher Favorit: Erdbeerknödel.

Und da bin ich natürlich sofort hellhörig geworden.

Denn wenn beim größten Musikspektakel Europas Erdbeerknödel serviert werden, dann ist für mich klar: Der eigentliche Star des Abends kommt nicht nur aus dem Lautsprecher, sondern auch aus der Küche.

Was gab es heute für die Songcontest-Teilnehmer zu essen?

Einen ganz genauen Tages-Speiseplan gibt es öffentlich nicht. Aber bekannt ist, dass beim ESC in Wien stark auf österreichische Küche, regionale Produkte und bekannte Klassiker gesetzt wird.

Da sieht man wieder: Österreich kann Bühne.
Und Österreich kann Knödel.

Für mich sind Erdbeerknödel genau das richtige ESC-Rezept: außen weich, innen fruchtig, rund wie ein perfekter Refrain und mit Butterbröseln so gut, dass man fast automatisch douze points rufen möchte.

Also gibt es heute bei mir den kulinarischen Star des ESC:

Erdbeerknödel – der süße Star vom Song Contest

Erdbeerknödel gehören für mich zu diesen Gerichten, die sofort gute Laune machen. Sie sind einfach, ehrlich, saisonal und schmecken nach Kindheit, Sommer und österreichischer Mehlspeisküche.

Und ganz ehrlich: Wenn ich wählen müsste zwischen einer überteuerten Eintrittskarte und einem Teller frischer Erdbeerknödel mit Butterbröseln, dann gewinnt bei mir der Knödel. Der singt zwar nicht, aber er trifft meistens den richtigen Ton.


Erdbeerknödel mit Butterbröseln und Staubzucker als süßer österreichischer Klassiker zum Eurovision Song Contest in Wien

Rezept: Erdbeerknödel mit Butterbröseln

Zutaten für ca. 8 Knödel

Für den Teig

  • 250 g Topfen
  • 1 Ei
  • 60 g weiche Butter
  • 120 g griffiges Mehl
  • 60 g Weizengrieß
  • 1 Prise Salz
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • 8 schöne Erdbeeren

Für die Butterbrösel

  • 80 g Butter
  • 120 g Semmelbrösel
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • optional: eine kleine Prise Zimt

Zum Servieren

  • Staubzucker
  • frische Erdbeeren
  • eventuell ein Klecks Sauerrahm oder Vanillesauce

Zubereitung

1. Topfenteig vorbereiten

Topfen, Ei, weiche Butter, Mehl, Grieß, Salz und etwas Zitronenschale in eine Schüssel geben und zu einem weichen Teig verrühren.

Der Teig soll formbar sein, aber nicht zu fest. Danach den Teig mindestens 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Mein Tipp aus der Küche:
Wenn der Teig ein bisserl klebt, nicht gleich mit Mehl erschlagen. Lieber die Hände leicht bemehlen. Ein guter Topfenteig darf weich bleiben – sonst wird der Knödel später ein Wurfgeschoss.

2. Erdbeeren vorbereiten

Die Erdbeeren waschen, vorsichtig trocken tupfen und das Grün entfernen.

Den Teig in 8 Stücke teilen. Jede Erdbeere mit Teig umhüllen und zu einem schönen runden Knödel formen.

3. Knödel ziehen lassen

In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser aufkochen. Dann die Hitze reduzieren.

Die Erdbeerknödel vorsichtig einlegen und bei sanfter Hitze etwa 10 bis 12 Minuten ziehen lassen.

Wichtig: Das Wasser soll nicht wild kochen. Erdbeerknödel mögen es wie Sänger vor dem Auftritt: warm, ruhig und ohne Hektik.

4. Butterbrösel machen

Die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Semmelbrösel dazugeben und langsam goldbraun rösten.

Zucker und Vanillezucker einrühren. Wer mag, gibt noch eine kleine Prise Zimt dazu.

5. Knödel fertigstellen

Die fertigen Knödel mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und in den Butterbröseln wälzen.

Mit Staubzucker bestreuen und sofort servieren.


Mein Fazit

Der Eurovision Song Contest in Wien zeigt nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch, was Österreich kann.

Fisch, Wild, Tafelspitz und Käsekrainer – alles schön und gut. Aber wenn Erdbeerknödel am Tisch stehen, dann ist die Sache für mich entschieden.

Das ist kein Dessert.
Das ist ein Auftritt.

Und zwar einer, bei dem sogar die Jury aus Kärnten aufsteht und klatscht.


Frage an meine Leserinnen und Leser

Was wäre euer österreichisches ESC-Gericht: Erdbeerknödel, Tafelspitz, Käsekrainer oder doch ein Reindling als Überraschungsact?


👨‍🍳 Bleib mir in der Küche treu 💚

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