Es gibt Tage, die gehören besonders gefeiert. Unser 47. Hochzeitstag war für meine Frau und mich so ein Tag. Bevor der Alltag wieder seinen gewohnten Lauf nimmt, wollten wir uns ein schönes Frühstück gönnen. Unsere Wahl fiel auf das Café la pared in Klagenfurt – und damit lagen wir goldrichtig.
Ein kleiner Fehler gleich zu Beginn
Reserviert hatten wir nicht. Wir dachten uns: Unter der Woche wird schon nicht so viel los sein. Das war allerdings ein Irrtum, denn das Café war beinahe voll! Mit etwas Glück konnten wir noch einen kleinen Platz ergattern.
Mein Tipp daher gleich vorweg: Wer im Café la pared frühstücken möchte, sollte besser rechtzeitig reservieren. Besonders, wenn man mit mehreren Personen kommt.
Zwei Frühstücke und ein Glas auf die Liebe

Meine Frau entschied sich für das Gourmet-Frühstück. Dazu gehörten zwei Semmeln, Butter, Sahnekren und Dillsenf, Räucherlachs, Kapern, Kaviarersatz und ein weiches Ei. Außerdem waren ein Glas Prosecco und ein Glas Orangensaft dabei.
Ich bestellte das große La-pared-Frühstück: eine Semmel, ein Croissant, ein Kornspitz oder Brot, Butter, Honig, Marmelade, Streichwurst, Schinken, Salami und Käse sowie ein Glas frischer Orangensaft.
Damit wir beide auf unsere 47 gemeinsamen Ehejahre anstoßen konnten, bestellten wir noch ein zweites Glas Prosecco dazu. Nach so vielen Jahren darf man ruhig schon beim Frühstück die Gläser klingen lassen!
Mit viel Liebe zum Detail angerichtet
Schon beim Service begann der Besuch ausgesprochen angenehm. Wir wurden nett, freundlich und aufmerksam bedient. Als dann das Frühstück serviert wurde, waren wir wirklich begeistert.
Ich war selbst viele Jahre Koch und kenne auch die Cateringbranche mit ihren Sandwiches, Buffets und Cafés sehr gut. Deshalb weiß ich, wie viel Arbeit hinter einem schön angerichteten Frühstück steckt. Ich muss ehrlich sagen: Ein so liebevoll und geschmackvoll präsentiertes Frühstück habe ich in meiner langen Laufbahn nur selten gesehen.
Es ging dabei nicht nur um die Optik. Auch die Qualität der Speisen überzeugte uns. Alles wirkte frisch, hochwertig und sorgfältig zusammengestellt. Hier wird nicht einfach etwas auf einen Teller gelegt – hier merkt man, dass jemand Freude an seiner Arbeit hat.
Meine Frühstücksempfehlung für Klagenfurt
Man soll nicht immer nur meckern. Gerade Lokale, in denen noch mit Herzblut gearbeitet wird und bei denen Qualität, Preis und Freundlichkeit stimmen, gehören besonders hervorgehoben.
Für uns war das Café la pared der perfekte Start in unseren Hochzeitstag. Wir kommen bestimmt wieder – beim nächsten Mal zu sechst mit unserer Frühstücksrunde. Und eines ist sicher: Dann reservieren wir rechtzeitig!
Café la pared
Villacher Straße 6/2
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Hinweis: Öffnungszeiten und Frühstücksangebot können sich ändern. Vor dem Besuch empfiehlt sich ein Blick auf die Website des Cafés oder eine telefonische Reservierung.
Mein Bircher-Müsli – ein Frühstücksklassiker für zu Hause

Das folgende Bircher-Müsli habe ich bei diesem Besuch im Café la pared nicht gegessen. Ich möchte das ausdrücklich dazusagen, damit kein falscher Eindruck entsteht. Es ist vielmehr meine persönliche Rezeptempfehlung für alle, die gerne ein gutes Frühstück zu Hause vorbereiten.
Dieses Bircher-Müsli habe ich früher oft für Gäste gemacht – und es kam immer sehr gut an. Man kann es bereits am Vorabend vorbereiten, und am nächsten Morgen steht ohne viel Arbeit ein herrlich cremiges Frühstück bereit.
Zutaten für 4 Portionen
- 200 g feine Haferflocken
- 300 ml Milch
- 200 g Naturjoghurt
- 2 Äpfel
- 1 Banane
- 2 EL Zitronensaft
- 2 EL Honig, nach Geschmack
- 40 g gehackte Haselnüsse oder Mandeln
- 40 g Rosinen, nach Wunsch
- etwas Zimt
- frische Beeren oder anderes Obst zum Garnieren
Zubereitung
- Die Haferflocken mit der Milch verrühren und zugedeckt mindestens zwei Stunden, am besten aber über Nacht, im Kühlschrank quellen lassen.
- Am nächsten Morgen Naturjoghurt unter die eingeweichten Haferflocken rühren.
- Die Äpfel samt Schale grob reiben und sofort mit dem Zitronensaft vermengen, damit sie nicht braun werden.
- Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und gemeinsam mit den geriebenen Äpfeln unter das Müsli mischen.
- Honig, gehackte Nüsse, Rosinen und eine kleine Prise Zimt dazugeben.
- Sollte das Müsli zu fest sein, noch etwas Milch oder Naturjoghurt einrühren.
- In Schalen oder Gläser füllen und mit frischen Beeren, Apfelspalten oder gehackten Nüssen garnieren.
Peters Küchentipp
Das Bircher-Müsli schmeckt am besten, wenn es einige Stunden durchziehen konnte. Den geriebenen Apfel und die Banane gebe ich aber erst kurz vor dem Servieren dazu – so bleibt der Geschmack frischer. Für ein Frühstücksbuffet lässt es sich sehr schön portionsweise in kleinen Gläsern anrichten.
Wer es besonders cremig mag, ersetzt einen Teil der Milch durch Schlagobers. Für die leichtere Variante eignen sich Naturjoghurt und ein Schuss Mineralwasser. Beim Obst darf verwendet werden, was gerade Saison hat und schmeckt.
Fazit
Ein gutes Frühstück ist mehr als nur die erste Mahlzeit des Tages. Es ist eine kleine Auszeit, ein gemeinsamer Genuss und manchmal sogar der Beginn eines ganz besonderen Hochzeitstages.
Danke an das Team vom Café la pared für diesen schönen Vormittag. Wir sehen uns wieder – dann mit unserer ganzen Frühstücksrunde!
