Heute ist mir einfach nach einem richtig guten Steak zumute. Beim Lidl habe ich perfekte Striploin-Steaks gekauft. Sie sind zwar etwas groß, aber heute gibt es ein richtiges Steak – alles andere ist Aufschnitt! Unser Striploin Steak mit Hasselback-Kartoffeln mögen wir medium, bei einer Kerntemperatur von ungefähr 57 °C.

Und weil zu einem kräftigen Steak etwas Frisches gehört, gibt es verschiedene Blattsalate. Heute ganz schlicht mit Limettensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer angemacht. Mehr braucht ein guter Salat oft gar nicht.
Striploin Steak mit Hasselback-Kartoffeln richtig zubereiten

Zutaten für zwei Personen
Für die Steaks
- 2 Striploin Rindersteaks zu je etwa 250–300 g
- Salz
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 EL hitzebeständiges Öl
- 1 kleines Stück Butter
- nach Wunsch 1 Zweig Rosmarin oder Thymian
- 1 angedrückte Knoblauchzehe
Für die Hasselback-Erdäpfel
- 4 mittelgroße, möglichst gleich große Erdäpfel
- 2 EL Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- etwas Paprikapulver
- nach Wunsch Rosmarin oder Thymian
Für die leichte Knoblauchsauce
- 2 EL Mayonnaise
- 4 EL Sauerrahm
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1 Spritzer Limettensaft
- Salz
- Pfeffer
Für den Salat
- verschiedene Blattsalate nach Saison
- Saft einer halben Limette
- 2–3 EL Olivenöl
- Salz
- frisch gemahlener Pfeffer
Außerdem
- etwas Ketchup
Hasselback-Erdäpfel vorbereiten
Die Erdäpfel gründlich waschen und nicht schälen. Jeden Erdapfel zwischen zwei Kochlöffelstiele legen und in dünnen Abständen einschneiden. Die Kochlöffel verhindern, dass man den Erdapfel vollständig durchschneidet.
Die eingeschnittenen Erdäpfel mit Olivenöl einpinseln. Dabei versuchen, auch etwas Öl zwischen die einzelnen Scheiben zu bekommen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und eventuell Rosmarin würzen.

Hasselback-Erdäpfel im Airfryer backen
Die Erdäpfel in den Korb des Airfryers legen und bei 190 °C etwa 30–40 Minuten backen. Die genaue Garzeit hängt von der Größe der Erdäpfel und vom Gerät ab.
Nach ungefähr 20 Minuten nochmals mit etwas Olivenöl bepinseln. Fertig sind sie, wenn sie außen goldbraun und knusprig, innen aber weich und cremig sind.
Knoblauchsauce zubereiten
Mayonnaise und Sauerrahm glatt verrühren. Den Knoblauch fein reiben oder durch die Presse drücken und untermischen.
Mit einem Spritzer Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Bis zum Servieren kalt stellen. Durch den höheren Anteil an Sauerrahm wird die Sauce leichter und frischer als eine reine Mayonnaisesauce.

Steaks richtig medium braten
Die Steaks ungefähr 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. Anschließend mit Küchenpapier gut trocken tupfen.
Eine schwere Pfanne oder Grillplatte kräftig erhitzen. Das Öl hineingeben und die Steaks bei starker Hitze auf beiden Seiten scharf anbraten. Je nach Dicke benötigen sie ungefähr zwei bis drei Minuten pro Seite.
Zum Schluss Butter, Knoblauch und Kräuter dazugeben. Die Steaks kurz mit der schäumenden Kräuterbutter übergießen.
Wichtig ist jetzt das Fleischthermometer: Ich nehme die Steaks bei ungefähr 54–55 °C Kerntemperatur aus der Pfanne. Beim anschließenden Rasten steigt die Temperatur noch etwas an und landet bei den gewünschten 57 °C.
Die Steaks locker abdecken und etwa fünf Minuten ruhen lassen. Erst danach salzen, pfeffern und anschneiden. So bleibt der Fleischsaft dort, wo er hingehört – im Steak und nicht auf dem Schneidbrett.
Salat mit Limette und Olivenöl
Die verschiedenen Salate waschen, trocken schleudern und erst unmittelbar vor dem Essen marinieren.
Limettensaft mit Salz und Pfeffer verrühren. Das Olivenöl dazugeben und alles über den Salat gießen. Vorsichtig durchmischen und sofort servieren.
Anrichten
Auf jeden Teller ein saftiges Steak und zwei knusprige Hasselback-Erdäpfel setzen. Dazu kommen etwas Ketchup, ein ordentlicher Klecks Knoblauchsauce und eine Portion Limettensalat.
Ein ehrliches Essen ohne viel Schnickschnack: außen kräftige Röstaromen, innen rosa und saftig, dazu knusprige Erdäpfel und frischer Salat. Genau so muss ein Steakabend für uns zwei aussehen.
Mein Küchengeheimnis
Verlasst euch bei einem Steak nicht nur auf die Uhr. Dicke, Ausgangstemperatur und Fleischstück machen einen großen Unterschied. Ein Fleischthermometer ist keine Schummelei, sondern der sicherste Weg zum perfekten Garpunkt.
Bei 57 °C Kerntemperatur ist das Steak wunderbar medium: innen rosa, saftig und trotzdem angenehm warm. So liebe ich es.
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