a stew dish in macro shot photography

🇭🇺 Pörkölt mit Dödölle – Ungarischer Kantinenklassiker mit Erdäpfelsterz


a man putting a piece of wood to a fireplace with a hanging pot of soup
Ungarisches Pörkölt

Ein Montag wie früher in der Kantine

Gratuliere meinen ungarischen Freunden zur gewonnenen Wahl

„Heute gibt’s Pörkölt mit Dödölle, einen echten ungarischen Klassiker…“

Montag ist bei mir Kantinenklassiker-Tag. Da kommt auf den Teller, was satt macht, wärmt und ein bisserl Heimatgefühl mitbringt.

Und heute geht’s kulinarisch nach Ungarn. Aber Achtung:
👉 Gulasch wirst du dort kaum hören – das, was wir meinen, heißt Pörkölt.

Ein ordentliches Pörkölt ist kein dünnes Suppal – das ist ein kräftiges, paprikalastiges Schmorgericht mit viel Zwiebel und Geschmack. Und dazu gibt’s bei mir etwas, das ich liebe:

👉 Dödölle – ein einfacher Erdäpfelsterz, wie ihn früher jede Großmutter gemacht hat.

Das ist Küche, die satt und glücklich macht. Und genau darum geht’s.


🍲 Rezept: Pörkölt mit Dödölle

Zutaten für 4 Personen

Für das Pörkölt:

  • 800 g Rindfleisch (Schulter oder Wade)
  • 3 große Zwiebeln
  • 2 EL Schweineschmalz oder Öl
  • 2 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL scharfes Paprikapulver
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Paprika (rot)
  • 1 Tomate
  • 1 TL Kümmel
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 200 ml Wasser oder Rindsuppe

Für die Dödölle:

  • 1 kg mehlige Erdäpfel
  • 250 g Mehl
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Öl oder Schmalz

👨‍🍳 Zubereitung

Pörkölt – so gehört sich das:

  1. Zwiebeln fein schneiden und in Schmalz goldgelb rösten – nicht sparen, das ist die Basis!
  2. Fleisch in Würfel schneiden und scharf anrösten.
  3. Vom Herd ziehen und Paprikapulver einrühren (wichtig: nicht verbrennen lassen!).
  4. Knoblauch, Tomatenmark, Kümmel dazugeben.
  5. Mit etwas Wasser oder Suppe aufgießen.
  6. Paprika und Tomate würfeln und einrühren.
  7. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. Zugedeckt ca. 1,5 Stunden sanft schmoren lassen – bis das Fleisch butterweich ist.

👉 Konsistenz: schön sämig, nicht suppig!


Dödölle – die einfache Wucht:

  1. Erdäpfel kochen, schälen und noch heiß durch die Presse drücken.
  2. Mit Salz und Mehl zu einem festen Teig verrühren.
  3. Zwiebel fein schneiden und in Fett goldbraun rösten.
  4. Aus der Erdäpfelmasse mit einem Löffel Nockerl abstechen.
  5. In der Pfanne mit den Zwiebeln knusprig anrösten.

👉 Außen knusprig, innen weich – genau so muss das!


🍽️ Serviertipp

Pörkölt auf den Teller, daneben eine Portion Dödölle – und wer mag, noch ein Klecks Sauerrahm dazu.

Und wenn ich ehrlich bin:
Am nächsten Tag schmeckt’s noch besser… falls was übrig bleibt 😉


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