Cole slaw salat

Cremiger Coleslaw – der perfekte Salat zum Grillen

Heute habe ich noch schnell einen köstlichen Coleslaw zubereitet. Der cremige Krautsalat passt hervorragend zu gegrillten Ripperln, saftigen Steaks oder Pulled Pork.

Zu gegrillten Würsteln schmeckt er natürlich auch. Das ist dann allerdings eine etwas andere Liga – eher die Sparefroh-Variante des Grillabends. Aber ganz ehrlich: Hauptsache, der Grill ist heiß und der Coleslaw steht kalt auf dem Tisch.

Coleslaw gilt als typisch amerikanischer Krautsalat. Ich verwende dafür besonders gerne Spitzkraut oder Braunschweiger Kraut. Beide Sorten sind feiner und zarter als gewöhnliches Weißkraut und müssen nicht lange geknetet werden.

Karotten kommen bei mir nur sehr sparsam hinein. Sie sorgen hauptsächlich für eine schöne Farbe, sollen aber geschmacklich nicht die Hauptrolle übernehmen. Statt einer normalen gelben Zwiebel verwende ich lieber Frühlingszwiebeln. Sie schmecken milder, frischer und passen hervorragend zum cremigen Dressing.

Hier kommt mein Coleslaw-Rezept – damit das Steak vom Grill gleich noch ein bisserl besser schmeckt.

juicy grilled filet mignon on white plate
Photo by Nadin Sh on Pexels.com

Coleslaw nach amerikanischer Art

Zutaten für 4 bis 6 Personen

  • 700 g Spitzkraut oder Braunschweiger Kraut
  • 1 kleine Karotte
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Salz

Für das Dressing

  • 150 g Mayonnaise
  • 100 g Sauerrahm
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 bis 2 TL Zucker
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • ½ TL Selleriesalz oder normales Salz
  • etwas frisch gemahlener Pfeffer
  • nach Geschmack ein kleiner Schuss Milch oder Buttermilch

Zubereitung

Das Kraut putzen, vierteln und den harten Strunk entfernen. Anschließend mit einem scharfen Messer oder einem Krauthobel in sehr feine Streifen schneiden.

Die Krautstreifen mit einem Teelöffel Salz vermischen und mit den Händen zwei bis drei Minuten leicht durchkneten. Dadurch wird das Kraut weicher und kann später das Dressing besser aufnehmen.

Die Karotte schälen und fein raspeln. Wirklich nur wenig verwenden – der Coleslaw soll schließlich kein Karottensalat werden.

Die Frühlingszwiebeln putzen und samt dem grünen Teil in feine Ringe schneiden.

Für das Dressing Mayonnaise, Sauerrahm, Apfelessig, Zitronensaft, Zucker und Senf gründlich verrühren. Mit Selleriesalz und Pfeffer abschmecken. Ist das Dressing zu dick, einfach einen kleinen Schuss Milch oder Buttermilch unterrühren.

Kraut, Karotten und Frühlingszwiebeln mit dem Dressing gut vermischen. Den Coleslaw zugedeckt mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Noch besser schmeckt er, wenn er zwei bis drei Stunden Zeit bekommt.

Vor dem Servieren noch einmal gut durchmischen und bei Bedarf mit Salz, Pfeffer, Essig oder einer kleinen Prise Zucker abschmecken.

Mein Tipp

Coleslaw schmeckt am besten gut gekühlt. Bei einem Grillfest sollte er wegen der Mayonnaise allerdings nicht stundenlang in der prallen Sonne stehen.

Besonders gut passt er zu:

  • Spare Ribs
  • gegrillten Steaks
  • Pulled Pork
  • Burgern
  • Grillhendl
  • würzigen Hühnerflügeln
  • und natürlich auch zu Würsteln – für die kulinarische Sparefroh-Abteilung

Ein guter Coleslaw ist cremig, leicht süßlich, angenehm säuerlich und trotzdem noch knackig. Genau so muss er schmecken.

Und jetzt fehlt eigentlich nur noch ein schönes Steak vom Grill.

👨‍🍳 Bleib mir in der Küche treu 💚

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