Ostern ist vorbei – und wie jedes Jahr bleibt was übrig. Bei mir waren’s noch aufgeschnittene Osterselchwürste. Wegwerfen? Sicher nicht.
Dazu kommen meine Wachtelbohnen vom letzten Ungarn-Einkauf, die ich über Nacht eingeweicht habe. Hülsenfrüchte essen wir sowieso viel zu selten – dabei wären sie für unsere Gesundheit ein echter Gewinn.
Also hab ich mir gedacht: Schluss mit Ausreden – heute gibt’s was Gscheites.
👉 Pannonischer Bohneneintopf mit Selchwürstel, Gemüse und Erdäpfeln.
„Wer gut furzt, braucht keinen Arzt.“
oder
„Lieber a bissl Wind als a stehende Leitung.“ 😄
Und ja, ich kenn da so Spezialisten:
Die schauen zuerst auf ihre Blutwerte, dann auf den Teller – und am Ende schmeckt’s wie der Beipackzettel von einer Tablette.
Ich hingegen mach’s genau umgekehrt:
Ich schau auf den Teller… und wenn’s mich anlacht, wird gegessen.
War so, ist so –
Koch aus Leidenschaft, nicht Arzt. 😉
🍲 Rezept: Pannonischer Bohneneintopf mit Selchwürstel

Zutaten (für 4–5 Personen)
- 250 g Wachtelbohnen (über Nacht eingeweicht)
- 2 Osterselchwürste (in Scheiben)
- 2 Erdäpfel (festkochend)
- 2 Karotten
- 1 Stück Sellerie
- 1 rote Paprika kleinwürfelig
- 1 Lauch (oder 1 Zwiebel)
- 3 Knoblauchzehen gehackt
- 1 EL Tomatenmark oder Handvoll Cocktailtomaten halbiert
- ca. 800 ml Rindsuppe oder Gemüsebrühe
- 1 Lorbeerblatt
- 1 TL Majoran
- 1 EL Paprikapulver geräuchert
- Öl oder Schmalz zum Anrösten
- Salz, Pfeffer
- Petersilie
Optional:
- ein Schuss Obers oder ein Löffel Sauerrahm
Zubereitung
- Gemüse anschwitzen
Lauch, Karotten, Sellerie und Knoblauch klein schneiden und in Öl sanft anrösten. - Tomatenmark rösten
Kurz mitrösten – das bringt Farbe und Geschmack. - Bohnen dazu
Eingeweichte Bohnen in den Topf geben und mit Suppe aufgießen. - Würzen & köcheln lassen
Lorbeer und Majoran dazu – ca. 40–60 Minuten köcheln lassen. - Erdäpfel rein
Gewürfelt dazugeben und mitgaren. - Einbrenn mit 1 EL Mehl, Zwiebel, Knoblauch und Paprikapulver zubereiten und einrühren für die Bindung und sämigkeit
- Selchwürstel zum Schluss
In Scheiben schneiden und erst die letzten 15–20 Minuten mitziehen lassen. - Abschmecken
Mit Salz und Pfeffer würzen, optional mit etwas Obers und 1 EL Essig abrunden. - Anrichten
Mit frischer Petersilie bestreuen – fertig ist ein Topf voller Wohlgefühl.
🔥 Tipps aus meiner Küche
- Nicht zu dick machen – der Eintopf darf ruhig „löffelig“ bleiben
- Ein kleiner Spritzer Essig am Schluss hebt den Geschmack
- Am nächsten Tag ist er noch besser – versprochen
🥗 Warum das so gut tut
- viel Eiweiß
- viele Ballaststoffe
- gut für die Verdauung
Und ganz ehrlich:
Wenn gesund so schmeckt, dann hat keiner mehr eine Ausrede 😉
👉 Werbung in eigener Sache
Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨🍳💚
📖 https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/
📚 https://kochkärnten.com
Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche & regionale Klassiker – laufend frisch serviert.
💬 Zum Schluss
Sag mal ehrlich: Kochst du noch nach Gusto – oder schon nach Blutwerten? 😄
👨🍳 Bleib mir in der Küche treu 💚
Ehrliche Kärntner Rezepte & Küchentipps aus einem langen Kochleben.
Trag dich ein und erhalte neue Rezepte direkt per E-Mail.
👉 Klick auf die Grafik und trag dich ein – neue Rezepte kommen direkt per E-Mail.
Entdecke mehr von Kochkaernten Blog neu
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Habe noch nie nach Blutwerten gekocht, dafür ist mir Genuß zu wichtig