Ich habe schon des Öfteren wunderschöne Feldgurken geschenkt bekommen. Außen knackig und frisch – aber nach dem Schälen und Entkernen kam die böse Überraschung: Es war eine bittere Feldgurke dabei.
Schuld können die Sorte, eine zu späte Ernte, große Hitze, Trockenheit oder unregelmäßiges Gießen sein. Durch diesen Stress können Gurken Bitterstoffe bilden.
Das Ärgerliche daran: Übersehe ich eine bittere Gurke und mische sie unter die anderen, kann ich den ganzen Gurkensalat wegwerfen. Da helfen auch Essig, Zucker und Rahm nicht mehr.

Mein Küchengeheimnis
Ich schäle und entkerne jede Feldgurke einzeln und koste vor dem Schneiden ein kleines Stück – besonders vom Stielansatz. Erst wenn sie gut schmeckt, kommt sie zu den anderen Gurken.

Schmeckt eine Gurke deutlich bitter, wird sie nicht verwendet. Bittere Gurken sollte man auch nicht durch Kochen oder starkes Würzen retten. Lieber eine Gurke wegwerfen als die ganze Salatschüssel – oder danach selbst ein bitteres Erlebnis haben.
Entdecke mehr von Kochkaernten Blog
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
