Hausgemachter Karotten-Kartoffel-Babybrei im Glas

Babybrei selber machen – Früher selbst gekocht, heute aktueller denn je

Frische Zutaten, ehrlicher Geschmack und volle Kontrolle: Babybrei selber machen war früher für viele Familien ganz normal – und ist heute wieder aktueller denn je. Wer selbst kocht, weiß genau, was im Löffel landet.

little baby eating yummy food from spoon
Photo by Helena Lopes on Pexels.com

Als wir jung waren, hatten wir wenig – aber waren reich an Glück

In den Zeiten, als ich noch ein junger Familienvater war, hatten wir nicht viel Geld. Aber wir waren glücklich, eine Familie zu sein. Luxus gab es keinen, doch Liebe, Zusammenhalt und ein warmer Herd waren da.

Die Gläschen von HiPP, Alete und anderen Marken konnten wir uns damals oft nicht leisten. Pampers kamen gerade auf den Markt – praktisch für Reisen, aber zuhause wurde sparsam gewirtschaftet.

Was also tun? Ganz einfach: selber kochen.

Der berühmte Leberbrei aus der Familienküche

Eines Tages gab es bei uns geröstete Leber mit Erdäpfelpüree. Ich nahm einen Löffel von der Leber, einen Löffel vom Püree, gab alles in den Mixer – fertig war der Kinderbrei für unsere kleine Tochter.

Sie schmatzte vor Freude, war bis hinter die Ohren angepatzt und glücklich wie ein Kaiser beim Sonntagsbraten.

Bei der Mutterberatung schimpfte mich der Kinderarzt ordentlich, ob ich verrückt wäre, einem Säugling so etwas Selbstgekochtes zu geben.

Ich dachte mir nur: Ich weiß wenigstens, was drinnen ist.

Heute fragt man sich manchmal eher, was alles in industrieller Nahrung steckt – oder woher die Zutaten kommen.

son and smiling mother in kitchen
Photo by Jonathan Borba on Pexels.com

Ein Kochkollege und das Steak im Mixer

Ich erinnere mich auch an einen Koch aus meiner Lehrzeit. Auch er wurde Vater. Für seinen kleinen Sohn mixte er ein zartes Steak mit etwas Sauce und Beilage fein auf.

Dieser kleine Bub ist heute ein stattlicher, gescheiter und erfolgreicher Mann geworden – ganz ohne Fertigbrei aus dem Glas.

Man sieht: Liebevoll gekochtes Essen schadet selten.


Warum Babybrei selber machen sinnvoll ist

✅ volle Kontrolle über Zutaten
✅ frisch gekocht
✅ günstiger als viele Fertigprodukte
✅ natürlicher Geschmack
✅ regional möglich
✅ individuell anpassbar


Grundregeln für selbstgemachten Babybrei

Hygiene

Alle Geräte, Löffel und Behälter sauber halten.

Schonend garen

Gemüse lieber dünsten als totkochen.

Gute Fette ergänzen

1 TL Rapsöl oder hochwertiges Öl kurz vor dem Füttern dazugeben.

Fein pürieren

Je nach Alter cremig bis stückiger.


1. Karotten-Kartoffel-Brei (ab dem 5. Monat)

Zutaten:

  • 100 g Karotten
  • 50 g Kartoffeln
  • etwas Wasser
  • 1 TL Rapsöl

Zubereitung:

Karotten und Kartoffeln würfeln, weich dünsten, fein pürieren, Öl unterrühren.


2. Kürbis-Rind-Brei (ab dem 6. Monat)

Zutaten:

  • 100 g Hokkaido-Kürbis
  • 50 g Kartoffeln
  • 30 g mageres Rindfleisch
  • 2 EL Apfelsaft
  • 1 TL Öl

Zubereitung:

Alles weich garen, pürieren, Öl dazu.


3. Hafer-Bananen-Brei (ab dem 6. Monat)

Zutaten:

  • 20 g Haferflocken
  • 100 ml Wasser
  • ½ Banane
  • 1 TL Öl

Zubereitung:

Hafer kochen, Banane zerdrücken, alles verrühren.


Aufbewahrung

  • Im Kühlschrank ca. 24 Stunden
  • Portionsweise einfrieren ideal
  • Eiswürfelformen sind praktisch

Mein persönliches Fazit

Früher war vieles einfacher. Nicht bequemer – aber ehrlicher. Man kochte selbst, improvisierte und vertraute dem Hausverstand.

Ein Babybrei aus der eigenen Küche ist oft schneller gemacht, als ins Geschäft zu fahren und Gläschen zu kaufen.

Und eines bleibt immer die wichtigste Zutat:

Liebe.


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