Heute bin ich mit lieben Freunden beim Forellenhof Jorde am Polsterteich. Ab 17 Uhr wird dort gefeiert und Steckerlfisch gegrillt, und am Abend ab 20:30 Uhr sorgt die Band Funk You mit ihrem Konzert für die passende Stimmung.

Funk You – elf Musiker, eine Leidenschaft
Beim heutigen Konzert am Polsterteich sorgt die Band Funk You für die richtige Stimmung. Elf Musikerinnen und Musiker stehen gemeinsam auf der Bühne – verbunden durch eine große Leidenschaft: die Musik.
Wenn fünf außergewöhnliche Stimmen auf eine energiegeladene Rhythmusgruppe und eine vierstimmige, kraftvolle Bläsersektion treffen, entsteht eine mitreißende Mischung aus Funk, Rock und Soul.
Die Konzerte von Funk You sind zum Grooven, Genießen und Abtanzen gemacht. Für den besonderen Wow-Effekt beim Publikum sorgen grenzenlose Spielfreude, ein hoher Anspruch an Qualität und musikalisches Niveau – und vor allem jede Menge Spaß auf der Bühne.
So passen heute auch Musik und Kulinarik wunderbar zusammen: zuerst gute Stimmung beim Konzert und danach vielleicht eine frisch gefangene Forelle als Steckerlfisch vom Grill. Ein Sommertag, wie er sein soll.
Sommer, Musik, Natur, gutes Essen und nette Menschen – viel mehr braucht es eigentlich nicht für einen gelungenen Abend.

Fischen ist ein Erlebnis für Kinder und Enkel
Wer einmal beim Jorde ist, sollte seine Kinder oder Enkel mitnehmen und ihnen zeigen, wie das Fischen funktioniert. Es braucht ein wenig Geduld, aber gerade das tut in unserer schnellen Zeit ganz gut.
Und wenn dann tatsächlich ein Fisch anbeißt, ist die Freude riesengroß. Der selbst gefangene Fisch wird anschließend meist auch von Kindern mit Begeisterung gegessen. Schließlich haben sie ihn nicht nur auf dem Teller kennengelernt, sondern selbst aus dem Wasser gezogen.
Natürlich sollte man Kindern beim Essen helfen und wegen der Gräten besonders gut aufpassen.
Wir essen viel zu wenig Fisch
Fisch kommt bei vielen Familien leider viel zu selten auf den Speiseplan. Dabei ist er bekömmlich, liefert wertvolles Eiweiß und passt besonders gut in die leichte Sommerküche.
Eine frisch gefangene und gut gekühlte Forelle braucht außerdem gar nicht viel. Ein paar Gewürze, Zitrone, Kräuter und die Hitze des Grills – schon entsteht eine wahre Delikatesse.

Steckerlfisch vom Holzkohle- oder Gasgrill
Zutaten für 4 Personen
- 4 küchenfertige Forellen oder Saiblinge
- Salz
- schwarzer Pfeffer
- 2 Zitronen
- 4 Knoblauchzehen
- Petersilie, Rosmarin oder Thymian
- etwas Öl
- 4 stabile Holzstecken oder Grillspieße
Vorbereitung
Die ausgenommenen Fische innen und außen gründlich mit kaltem Wasser abspülen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen.
Anschließend innen und außen kräftig salzen und leicht pfeffern. In die Bauchhöhle kommen einige Zitronenscheiben, etwas zerdrückter Knoblauch und frische Kräuter.
Die Fische außen ganz dünn mit Öl bestreichen. Dadurch kleben sie weniger leicht am Rost und die Haut wird schön knusprig.
Die Holzstecken sollten vor dem Grillen mindestens eine Stunde in Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie vom Maul her vorsichtig entlang der Wirbelsäule durch den Fisch geschoben. Der Fisch muss gut und fest auf dem Stecken sitzen.
Steckerlfisch über Holzkohle grillen
Die Holzkohle vollständig durchglühen lassen. Es sollen keine hohen Flammen mehr vorhanden sein, sondern eine gleichmäßige Glut.
Die Fische seitlich über der Glut platzieren und nicht direkt in das stärkste Feuer halten. Je nach Größe brauchen sie ungefähr 20 bis 30 Minuten.
Während des Grillens mehrmals langsam drehen. Die Haut soll rundherum goldbraun und knusprig werden, ohne zu verbrennen.
Steckerlfisch vom Gasgrill
Den Gasgrill auf ungefähr 180 bis 200 Grad vorheizen.
Am besten wird der Fisch indirekt gegrillt. Dazu nur die äußeren Brenner einschalten und die Fische in der Mitte des Grills platzieren. Der Deckel bleibt geschlossen.
Je nach Größe beträgt die Grillzeit ungefähr 20 bis 25 Minuten. Die Fische zwischendurch einmal vorsichtig wenden oder die Stecken drehen.
Wer keinen geeigneten Steckerhalter hat, kann die Forellen auch in einen Fischgrillkorb spannen.

Wann ist der Fisch fertig?
Der Fisch ist gar, wenn sich die Rückenflosse leicht herausziehen lässt und sich das Fleisch an der dicksten Stelle problemlos von der Mittelgräte löst.
Noch einfacher geht es mit einem Küchenthermometer: Im dicksten Teil sollte der Fisch ungefähr 60 bis 63 Grad Kerntemperatur erreicht haben.
Was passt dazu?
Zum Steckerlfisch braucht es keine große Begleitung. Sehr gut passen:
- frisches Bauernbrot
- Petersilienerdäpfel
- ein leichter Erdäpfel-Gurkensalat
- grüner Salat
- Zitronenspalten
- Knoblauch- oder Kräuterbutter
Für mich ist ein frisch gegrillter Fisch, direkt vom Stecken gegessen, ohnehin schon ein kleines Festessen.
Und wenn er vorher noch selbst gefangen wurde, schmeckt er mindestens doppelt so gut. Da wird aus einem einfachen Essen plötzlich eine Erinnerung, von der Kinder und Enkel noch lange erzählen.
Schlagwörter: Steckerlfisch, Forelle, Grillen, Holzkohlegrill, Gasgrill
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