Ein Tag zwischen Genuss und „a bissl z’viel“
Ein Marktbummel in Ljubljana ist immer eine gefährliche Sache – nicht für die Geldbörse, sondern für den Magen. 😄
Calamari fritti – genau das hat meinen Marktbummel in Ljubljana kulinarisch geprägt.
Mittags schnell gedacht: „Nur ein kleiner Snack.“
- knusprige Calamari fritti
- ein Glas Malvazija
- ein Cappuccino
- und… eine Cremeschnitte
Die Cremeschnitte war allerdings so üppig, dass ich kapituliert habe. Und das heißt was. Als Koch lässt man normal nix stehen – aber irgendwann sagt sogar der Bauch: „Peter, jetzt reicht’s.“
🐟 Frischer Fisch aus der Fischhalle
In der Fischhalle hab ich dann zugeschlagen: frischer Fisch aus der Adria – schöner geht’s nicht.
Und da weißt du: Am Abend wird nicht diskutiert, da wird gekocht.
🍽️ Abendküche bei uns daheim
Am Abend gab’s dann genau das, was ich liebe:
👉 Sardelce fritti
👉 Endiviensalat mit warmen Erdäpfeln
👉 Mostessig, viel Knoblauch und ein ordentlicher Schuss Kürbiskernöl
Einfach, ehrlich, perfekt.
Und wie immer: viel zu viel gekocht.
Aber kein Problem – bei uns wird nix verschwendet. Sibylle hat schon den nächsten Plan gehabt… dazu später 😄
🐟 Rezept: Knusprige Sardelce fritti mit Endiviensalat
🧾 Zutaten (für 2–3 Personen)
Für die Sardelce fritti:
- 500 g frische Sardellen (ausgenommen)
- griffiges Mehl
- Olivenöl zum Frittieren
- Salz
Für den Endiviensalat:
- 1 Endiviensalat
- 3–4 Erdäpfel (gekocht, noch warm)
- 2 EL Mostessig
- 1–2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
- Salz, Pfeffer
- Kürbiskernöl nach Geschmack
👨🍳 Zubereitung
1. Sardellen vorbereiten
Die ausgenommenen Sardellen kurz durchspülen und gut abtrocknen – das ist wichtig, sonst spritzt dir das Öl um die Ohren.
2. Mehlieren
Die Sardellen leicht im griffigen Mehl wälzen. Nicht zu dick – nur ein feiner Film.
3. Frittieren
In heißem Olivenöl (ca. 170–180 °C) goldbraun und knusprig ausbacken.
Das geht schnell – 2–3 Minuten reichen völlig.
4. Abtropfen & salzen
Auf Küchenpapier legen und sofort salzen.
5. Endiviensalat machen
Salat putzen, Erdäpfel in Scheiben schneiden und noch warm dazugeben.
Mit Mostessig, Knoblauch, Salz und Pfeffer marinieren und zum Schluss ordentlich Kürbiskernöl drüber – so gehört sich das bei uns.
🥖 Bonus: Restlverwertung vom Feinsten
Und jetzt kommt der eigentliche Geheimtipp 😄
Die übrig gebliebenen Sardellen hat meine Frau Sibylle für den nächsten Tag verarbeitet:
👉 Gräten, Rückgrat und Flossen entfernt
👉 mit Gewürzen und 2 EL Kräutergervais (von der Sonnenalm)
👉 im Thermomix fein gemixt
Ergebnis:
Ein genialer Omega-3-Sardellenaufstrich fürs Frühstück.
Sibylle – du bist spitze. Punkt. ❤️
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❓ Und jetzt sag du:
Hättest du die Cremeschnitte aufgegessen – oder auch irgendwann kapituliert? 😄
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