Wenn nach Ostern noch was übrig bleibt…

Ostern ist vorbei – und wie jedes Jahr bleibt halt doch immer etwas übrig.
Bei uns war’s diesmal eine gepökelte Rindszunge.
Jetzt bin ich ja keiner, der Lebensmittel wegwirft – also ab in die Küche und was Gscheites draus gemacht.
Gedacht, gekocht… und ja, diesmal ist es anders ausgegangen als geplant 😄
Mein Restlgericht: Zunge, Erdäpfel & Fisolen
Die Zunge hab ich in schöne Tranchen geschnitten – für jeden zwei Stück, so wie sich’s gehört.
Dazu gab’s:
- Petersilerdäpfel vom Möstl Bauern
- und eingemachte grüne Bohnen – bei uns sagt man ja Fisolen oder Strankerl dazu
Die Fisolen hab ich klassisch gemacht – mit einer lichten Zwiebel-Knoblauch-Einmach.
So wie früher bei der Oma – einfach, ehrlich und gut.
Die Erdäpfel schön festkochend gegart, dann in Butter geschwenkt und mit frischer Petersilie verfeinert.
Mehr braucht’s oft gar nicht.
Das Ergebnis… naja 😅
Ja, was soll ich sagen…
Mir hat’s geschmeckt.
Aber meine Sibylle… keine Chance.
Rindszunge geht bei ihr überhaupt nicht.
Und wenn dann neben dir gejammert wird, vergeht dir irgendwann selbst der Appetit 😄
Am Ende sind die Erdäpfel und die Fisolen gegessen worden – die Zunge ist übrig geblieben.
So ist das halt manchmal.
Meine Lehre daraus
Es kann nicht immer alles ein Volltreffer sein.
Und genau das gehört auch dazu.
Meine Konsequenz:
👉 Rinds- und Schweinszunge kommen bei mir künftig nicht mehr auf den Speiseplan.
Man wird ja klüger… oder zumindest erfahrener 😉
Rezept: Gepökelte Rindszunge mit Petersilerdäpfeln & Fisolen
Zutaten (für 2–3 Personen)
Für die Zunge:
- 1 gepökelte Rindszunge ca. 300g (gekocht)
- etwas Kochsud oder Suppe zum Warmhalten
Für die Petersilerdäpfel:
- 600 g festkochende Erdäpfel
- 2 EL Butter
- frische Petersilie
- Salz
Für die Fisolen (Strankerl):
- 400 g grüne Bohnen
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL Mehl
- etwas Butter oder Öl
- 1 spritzer Zitronensaft
- Salz
Zubereitung
1. Zunge:
- Die bereits gekochte Zunge in Tranchen schneiden
- In etwas heißem Sud oder Suppe sanft warm ziehen lassen (nicht kochen!)
2. Petersilerdäpfel:
- Erdäpfel kochen, schälen und in Stücke schneiden
- In Butter schwenken
- Mit Salz und gehackter Petersilie verfeinern
3. Fisolen:
- Bohnen bissfest kochen
- Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Butter anschwitzen
- Mehl einrühren → leichte Einmach
- Mit etwas Wasser oder Bohnensud aufgießen
- Fisolen dazugeben, mit Salz und einem spritzer Zitronensaft abschmecken
Mein Fazit
Ein ehrliches Restlgericht – wie man’s kennt aus der guten alten Küche.
Nur diesmal mit einer kleinen Familien-Meinungsverschiedenheit 😉
Aber genau solche Geschichten machen das Kochen aus.
👉 Werbung in eigener Sache
Hat dir dieses Rezept gefallen? Dann bleib mir in der Küche treu 👨🍳💚
📖 https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/
📚 https://kochkärnten.com
Noch mehr Schmankerln, echte Geschichten und Rezepte wie früher – aber neu erzählt.
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
Und jetzt bist du dran 👇
Magst du Rindszunge – oder bist du eher Team „Nein danke“ wie meine Sibylle? 😄
👨🍳 Bleib mir in der Küche treu 💚
Ehrliche Kärntner Rezepte & Küchentipps aus einem langen Kochleben.
Trag dich ein und erhalte neue Rezepte direkt per E-Mail.
👉 Klick auf die Grafik und trag dich ein – neue Rezepte kommen direkt per E-Mail.
Entdecke mehr von Kochkaernten Blog neu
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
