Zwiebelsuppe

Sonntagsglück: Zwiebelsuppe – obwohl sie meine Frau nicht mag 😄

Zwiebelsuppe Rezept wie früher – heute ist Sonntag und bei uns wird abends groß aufgekocht und genussvoll gegessen.

Zu Mittag gibt es bei uns fast immer ein Supperl.
Vorgestern Frittatensuppe,
gestern legierte Grießsuppe,
und heute sagt meine Frau ganz klar: „Ich mag keine Suppe.“

Gut.
Dann koche ich eben eine Suppe, die sie überhaupt nicht mag.
Eine Zwiebelsuppe, nur für mich.
So wie ich sie gelernt habe.

Eine Suppe mit Geschichte

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Diese Zwiebelsuppe ist für mich kein Zufall.
So habe ich sie gekocht – und lieben gelernt – in meiner aktiven Zeit in Hotels in Seefeld.
Sie war damals bei der Olympiade in Innsbruck / Seefeld ein echter Renner.
Große Töpfe, viele Gäste, wenig Schnickschnack – aber maximaler Geschmack.

Keine Pariser Spielerei.
Kein Käse, kein Brotdeckel, kein Firlefanz.
Eine klare, kräftige Zwiebelsuppe, ehrlich gekocht.

Und ja:
Heute esse ich sie alleine 😄
Aber manchmal kocht man eben nicht für alle –
sondern einfach für sich selbst.


Rezept: Klassische Zwiebelsuppe wie früher

Zutaten für 2–3 Portionen

  • 500 g gelbe Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 1 EL neutrales Öl
  • 1 EL glattes Mehl
  • 1 l kräftige Rindsuppe (oder gute Rindsbouillon)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Kümmel, gemahlen (optional, aber sehr fein)
  • 1 Spritzer Apfelessig oder Weißwein (ganz wenig!)

Zubereitung

  1. Zwiebeln vorbereiten
    Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
  2. Langsam rösten
    Butter und Öl in einem Topf erhitzen.
    Zwiebeln bei mittlerer Hitze langsam goldbraun rösten – das dauert gut 15–20 Minuten.
    Geduld! Hier entsteht der Geschmack.
  3. Stauben
    Mehl über die Zwiebeln stäuben, kurz mitrösten – nicht dunkel werden lassen.
  4. Aufgießen
    Mit heißer Rindsuppe langsam aufgießen, gut umrühren, damit keine Klümpchen entstehen.
  5. Würzen & köcheln
    Mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
    Etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen.
  6. Feinschliff
    Zum Schluss ein winziger Spritzer Essig oder Wein – hebt den Geschmack, ohne sauer zu sein.

Küchentipp vom alten Koch 😉

Diese Suppe lebt nicht von Zutaten,
sondern von Zeit und Geduld beim Zwiebelrösten.
Wenn die Zwiebeln passen, passt alles andere von selbst.


👉 Und jetzt sag ehrlich:
Bist du Team Zwiebelsuppe – oder sagst du wie meine Frau: Nein danke?


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