Heute gibt es keine Würstel,
nichts Gesundes,
nichts Fleischfreies,
nichts Veganes
und schon gar nichts zum Abnehmen.
Ich bin Koch – kein Arzt.
Meine Aufgabe war immer klar: Menschen Freude machen. Genuss. Zufriedenheit. Glückliche Gesichter und leere Teller.
Ja, ich habe jahrelang in der Vergnügungsbranche gearbeitet.
Gut, offiziell hieß das Krankenhaus Küche – aber gekocht habe ich dort überwiegend für Gesunde Angestellte und Gäste. Und genau für die koche ich auch heute.
Warum ein Pfeffersteak am Sonntag einfach dazugehört
👨🍳 Bleib mir in der Küche treu 💚
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Denn heute ist Sonntag.
Und Sonntag darf – nein, muss – es etwas Feineres sein.
Etwas, das man nicht jeden Tag macht.
Etwas, das ein bissl kostet.
Etwas, das sagt: Man lebt ja nur einmal – und das leider viel zu kurz.
Das Sonntagsgericht
Pfeffersteak vom Almochsen
21 Tage gut abgelegen.
Scharf angegrillt.
Ruhen gelassen, bis es bei 56 °C genau dort war, wo ein Steak hingehört: perfekt rosa.
Dazu eine rassige Pfeffersauce
mit grünem Madagaskar-Pfeffer in Salzlake,
flambiert mit einem ordentlichen Schuss Cognac –
nicht schüchtern, wir sind ja unter Erwachsenen.
Beilage?
✔ Selbstgeschnittene Pommes aus Bio-Erdäpfeln, sanft in Rapsöl frittiert
✔ Knackiger Eissalat mit klassischem Römer-Dressing
Herz, was willst du mehr?
Rezept: Pfeffersteak vom Almochsen mit grüner Pfeffersauce
Zutaten (für 2 Genießer)
- 2 Pfeffersteaks vom Almochsen (ca. 250–300 g, 21 Tage gereift)
- Salz und Gewürz
- neutrales Öl zum Anbraten
Für die Pfeffersauce
- 1 EL grüner Pfeffer (Madagaskar, in Salzlake)
- 1 kleine Schalotte, fein gehackt
- 1 EL Butter
- 100 ml Rindsfond
- 100 ml Schlagobers
- 3–4 cl Cognac
- Salz nach Geschmack
Beilagen
- 500 g Bio-Erdäpfel (festkochend)
- Rapsöl zum Frittieren
- 1 Kopf Eissalat
- Römer-Dressing nach Hausart
Zubereitung
1. Steak
- Steaks rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen
- Sehr heiß angrillen (je Seite ca. 2 Minuten)
- Salzen, dann im warmen Backrohr rasten lassen– bis die Kerntemperatur 56 °C erreicht
2. Pfeffersauce
- Schalotte in Butter glasig dünsten
- Grünen Pfeffer kurz mitrösten
- Mit Cognac ablöschen (Vorsicht, Flamme!)
- Fond und Obers zugeben, einkochen lassen
- Abschmecken – kräftig darf sie sein
3. Pommes
- Erdäpfel schälen, selbst schneiden (das schmeckt man!)
- Bei 160 °C vorgaren, dann bei 180 °C goldbraun ausbacken
- Salzen, nicht diskutieren
4. Salat
- Eissalat frisch schneiden
- Kurz vor dem Servieren mit Römer-Dressing marinieren
Fazit aus der Profiküche
Das ist kein Diätgericht.
Das ist kein Trend.
Das ist kein Instagram-Food mit Chiasamen.
Das ist ehrlicher Sonntagsgenuss.
Und manchmal ist genau das das Gesündeste überhaupt. 😉
👉 Frage an dich:
Wann hast du dir zuletzt etwas gekocht, das einfach nur gut war – ohne schlechtes Gewissen? 🍷🥩
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