Kohlsprossen hatten es bei uns daheim nicht leicht.
Mein Stiefvater Gerhard war ihr größter Fan – ich hingegen musste mich erst langsam an diesen eigenwilligen bitteren Geschmack herantasten. Als Kind eher skeptisch beäugt, gehören sie heute für mich ganz selbstverständlich dazu. Vor allem im Herbst und Winter, wenn’s draußen grau ist und drinnen was Warmes auf den Teller soll.
Heute am Markt hab ich richtig frische Kohlsprossen entdeckt – knackig, klein, ein Traum. Die mussten mit. Bei uns gab’s sie als Beilage zu Rindschnitzel mit Spätzle. Bodenständig, ehrlich, genau meins.
Und weil Kohlsprossen viel besser sind als ihr Ruf, kommt hier mein einfaches, bewährtes Rezept.
Rezept: Kohlsprossen als klassische Beilage
📝 Zutaten (für 4 Personen)
- 500 g frische Kohlsprossen
- 1 EL Butter
- 1 EL Olivenöl
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- Salz & Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
- ca. 50 ml Gemüsebrühe (optional)
👨🍳 Zubereitung
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1. Vorbereitung
Kohlsprossen waschen, äußere Blätter entfernen und den Strunk leicht kreuzförmig einschneiden. Kleiner Handgriff, große Wirkung – sie garen gleichmäßiger.
2. Blanchieren
In kochendem Salzwasser 3–4 Minuten vorgaren, dann abseihen und kalt abschrecken. So bleiben sie schön grün und verlieren ihre Bitterkeit.
3. Anbraten
Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch kurz anrösten (nicht braun werden lassen!). Kohlsprossen zugeben und bei mittlerer Hitze rundum goldbraun anbraten.
4. Würzen
Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken. Wer’s saftiger mag, gibt einen kleinen Schuss Gemüsebrühe dazu.
5. Servieren
Fertig sind sie, wenn sie leicht gebräunt, aber noch bissfest sind. Genau so sollen Kohlsprossen schmecken.
🍽️ Mein Fazit
Diese Kohlsprossen sind die perfekte Beilage zu Rindschnitzel, Braten oder auch einfach zu Erdäpfeln. Kein Chi-Chi, keine Ausreden – so schmeckt Hausmannskost mit Erinnerung.
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📸 Foto: Franzi Meyer · Unsplash
❓ Und jetzt du:
Warst du als Kind Team „Igitt Kohlsprossen“ – oder hast du sie schon immer geliebt? 😄
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