Ein einfaches Fischgericht wie aus der Kärntner Wirtshausküche


Heute bin ich am Markt nicht vorbeigekommen. Zwei wunderschöne Regenbogenforellen, frisch und glänzend, wie sie nur sein dürfen, wenn sie noch vor wenigen Stunden im Wasser waren.
Die Regenbogenforelle ist für mich ein ehrlicher Fisch. Kein Chichi. Kein Tamtam. Wenn sie frisch ist, dann reicht Salz, Butter und ein bisschen Gefühl.
Und genau so machen wir das heute.
📝 Zutaten für 2 Personen
Für die Forellen:
- 2 frische Regenbogenforellen (küchenfertig)
- Salz
- frisch gemahlener Pfeffer
- etwas Zitronensaft
- Mehl zum Stauben
- 3–4 EL Butter
- 1 Knoblauchzehe (leicht angedrückt)
- frische Petersilie
Für die Petersilerdäpfel:
- 60 dag Erdäpfel (festkochend)
- 1 Stück Butter
- gehackte Petersilie
- Salz
Für den Endiviensalat:
- 1 Endiviensalat
- 1 kleine rote Zwiebel
- 3 EL Apfelessig
- 4 EL steirisches Kürbiskernöl
- 1 TL Senf
- Salz, Pfeffer
- eine Prise Zucker
👨🍳 Zubereitung
1️⃣ Erdäpfel
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Erdäpfel schälen, in gleichmäßige Stücke schneiden und in Salzwasser weichkochen.
Abseihen, kurz ausdampfen lassen.
Butter und viel gehackte Petersilie unterheben. Deckel drauf – warm halten.
👉 Petersilerdäpfel müssen glänzen, nicht schwimmen.
2️⃣ Endiviensalat
Endivie waschen, gut trocknen und in Streifen schneiden.
Zwiebel fein schneiden.
Aus Essig, Senf, Salz, Pfeffer, Zucker eine Marinade rühren.
Zum Schluss das Kürbiskernöl unterziehen.
Salat erst kurz vor dem Servieren marinieren – sonst fällt er zusammen.
3️⃣ Forellen
Fische innen und außen salzen, leicht pfeffern, mit ein paar Tropfen Zitrone beträufeln.
Ganz leicht mehlieren und überschüssiges Mehl abklopfen.
In einer großen Pfanne Butter erhitzen (nicht verbrennen!).
Knoblauch und ein paar Petersilienstiele dazugeben.
Forellen zuerst auf der Bauchseite anbraten, dann auf die Hautseite drehen.
Bei mittlerer Hitze 6–8 Minuten braten, bis die Haut goldbraun und knusprig ist.
Zum Schluss mit heißer Butter übergießen.
👉 Wenn sich die Rückenflosse leicht herausziehen lässt, ist der Fisch perfekt.
🍽 Warum ich dieses Gericht liebe
Weil es nach Sonntag schmeckt.
Weil es nach See schmeckt.
Weil es nach Kindheit schmeckt.
In Kärnten gehört Fisch einfach dazu. Und wenn ich ehrlich bin – ich brauche kein Lachsfilet aus Norwegen, wenn ich eine frische Forelle bekomme.
Das ist ehrliche Küche.
So wie ich sie mag.
👉 Meine Frage an dich:
Brätst du deine Forelle in Butter oder in Öl?
Oder grillst du sie lieber ganz klassisch am Rost?
Ich bin gespannt, wie du das machst 🐟💚
Image by freepik / Image by KamranAydinov on Freepik
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