Piccatra Milanese

Piccata milanese – wenn Gäste kommen, wird nicht gespart

Gestern waren liebe Gäste auf Besuch – und da weiß jeder Koch: Jetzt zählt’s. Da wird nicht „irgendwas“ gemacht, da wird aufgekocht.
Ich hab lange überlegt, hin- und herüberlegt, Kühlschrank auf, Kühlschrank zu – und dann war klar: Italienisch muss es werden.
Und zwar etwas, das immer geht, alle glücklich macht und trotzdem nach mehr aussieht, als es eigentlich ist.

Piccata milanese mit Tomatenspaghetti
Dazu ein knackiger Romanasalat, klassisch mariniert mit italienischem Weißweinessig und gutem Olivenöl. Mehr braucht es nicht.

Beim Piccata gehört sich eigentlich Kalbfleisch – eh klar.
Aber dann sehe ich beim Hofer zwei wunderschöne Schweinsfilet im Angebot. Zart, sauber pariert, perfekt. Also warum nicht? Gute Küche heißt auch: mitdenken.

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Für jeden Gast gibt’s zwei kleine Piccata, je rund 9 dag, sauber geschnitten und nur sanft plattiert – wir wollen ja kein XL Schnitzel draus machen.


Die Sache mit den Tomaten

Frische Tomaten im Winter?
Schauen schön aus, schmecken nach… na ja, nach nichts.
Ich greife da lieber zu San-Marzano- Dosentomaten ohne Haut von Mutti.
Ja, etwas teurer – aber ganz ehrlich: Man gönnt sich ja sonst nichts.

Die Sauce bleibt simpel:
Olivenöl, Knoblauch, Tomaten, Salz – fertig. Kein Firlefanz.


Pasta & Timing – ganz wichtig

Die Spaghetti:
trafilata al bronzo, schön rau, damit die Sauce haftet.
Im gut gesalzenen Wasser eine Spur kürzer als al dente kochen, dann kommen sie noch für ein paar Minuten direkt in die heiße Tomatensauce.
Ein paar frische Basilikumblätter, einmal durchschwenken – das war’s.


Piccata
Piccate Milanese auf Tomatenspaghetti

Panier mit Hirn – nicht mit Bröseln

Für die Piccata-Panier nehme ich:

  • 4 große Bio-Eier aus Diex
  • 70 % Montasiokäse gerieben
  • 30 % Parmesan gerieben

Und jetzt bitte gut merken, mitschreiben, einrahmen:
👉 Gib ja keine Brösel in die Panier.
Ich hab das leider schon erlebt – und das ist ein No-Go.
Piccata ist Ei & Käse. Punkt.

Sanft in Olivenöl goldgelb rausbacken, nicht zu heiß, Geduld zahlt sich aus.


Salat & Wein

Der Romanasalat war beim Hofer sogar in Bio-Qualität zu bekommen – knackig, frisch, perfekt.
Mariniert ganz klassisch: italienischer Weißweinessig, Olivenöl, Salz, eine Prise Zucker. Mehr braucht’s nicht.

Und weil wir schon in Italien sind:
Eine 5-Liter-Bag-in-Box mit Pinot Grigio aus Friaul – frisch, nicht aufdringlich, genau richtig zur Piccata.


Fazit aus der Küche

Gäste kommen nicht wegen der Show.
Sie kommen wegen ehrlichem Essen, guter Produkte und weil man sich Mühe gibt.
Und genau das schmeckt man am Teller.

👉 Wie hältst du’s mit der Piccata – Kalb, Schwein oder Huhn?
Und bitte sag mir jetzt nicht: mit Bröseln 😉


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