Sauerkrautsuppe und Bier

Skihütte, Sauerkrautsuppe & ein Hauch Slowakei

Kapustnica – die slowakische Sauerkrautsuppe wie auf der Alm

Weltreise
zur Schlanitzer Almhütte
zu den Slowaken

Wenn ich am Nassfeld / Sonnleitn bin, ist sie Pflicht: die Schlanitzer Almhütte – u Slováka.
Heuer bin ich leider nicht dort – aber meine Freunde schon. Also: Ski heil! ⛷️

Diese Almhütte ist etwas Besonderes. Allein schon wegen Pilsner Urquell vom Fass – ganz ehrlich: Wo gibt’s das sonst noch auf der Alm?
Dazu slowakische Schmankerl, ehrlich gekocht, wärmend, sättigend. Und eine davon möchte ich euch heute näherbringen.

Schlanitzer Almhütte
Immer was los auf der Schlanitzer Almhütte

Wenn dich an der Piste der kleine Hunger packt, dann passt sie perfekt:
Sauerkrautsuppe mit Semmel, dazu ein Pilsner Urquell – und danach ein Bombardino (heißer Eierlikör mit Schlagobershaube). Herz, was willst du mehr?

👨‍🍳 Bleib mir in der Küche treu 💚

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Die Suppe selbst heißt Kapustnica.
Eine klassische slowakische Wintersuppe, wunderbar wärmend – und nebenbei auch eine großartige Partysuppe, weil sie sich gut vorbereiten lässt und mit jedem Aufwärmen besser wird.

Warum Kapustnica perfekt für kalte Tage ist

Kapustnica ist mehr als nur eine Suppe – sie ist ein Stück slowakische Alltagsküche. Früher wurde sie vor allem im Winter gekocht, wenn Sauerkraut eines der wenigen haltbaren Lebensmittel war. Genau deshalb wärmt sie nicht nur den Körper, sondern auch die Seele. Das Zusammenspiel aus Säure, Würze und leichter Süße macht sie besonders bekömmlich – auch nach einem langen Skitag oder einem kalten Spaziergang.

Was mir an dieser Suppe gefällt: Sie verzeiht viel. Sie schmeckt frisch gekocht gut, am nächsten Tag noch besser und eignet sich hervorragend zum Aufwärmen für Gäste. Genau deshalb ist Kapustnica auch als Partysuppe so beliebt. Ein großer Topf am Herd, Semmeln dazu – und alle sind zufrieden.

In der Almhütte der Slowaken am Nassfeld habe ich sie genau so kennengelernt: ehrlich, kräftig, ohne Schnickschnack. Keine Haubenküche, sondern Essen mit Hausverstand. Und genau so sollte sie auch daheim gekocht werden.


Rezept: Slowakische Sauerkrautsuppe – Kapustnica

Zutaten

  • 500 g Sauerkraut
  • 500 g Faschiertes gemischt
  • 300 g Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 50 g Speck, gewürfelt
  • 2 EL Öl
  • 1,5 l Suppe oder 3 Würfel
  • 200 ml Sahne
  • 4 EL Tomatenmark
  • 2 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 1–2 EL Zucker
  • 0,1 l Sherry oder Weinbrand
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Kochgeschirr

  • 1 großer Topf

Zubereitung

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken und gemeinsam mit dem Speck im heißen Öl glasig dünsten.
  2. Faschiertes und Paprikapulver zugeben und unter Rühren etwa 10 Minuten anrösten.
  3. Tomatenmark einrühren und kurz tomatisieren – das gibt Tiefe.
  4. Mit Suppe oder Suppenwürfel aufgießen, das klein geschnittene Sauerkraut, Sahne und Sherry bzw. Weinbrand zugeben.
  5. Suppe aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Zucker kräftig, aber rund abschmecken.
  6. Noch ein paar Minuten ziehen lassen – fertig ist Almwärme im Topf.

Beilage

  • Frisches Baguette oder Semmel
    (auf der Alm natürlich Pflicht 😄)

Varianten

  • Ein wenig Kümmel passt hervorragend.
  • Meine Suppe ist 100% nicht Vegan. Für eine vegetarische Variante: Faschiertes und Speck weglassen, dafür mehr Sauerkraut und etwas geräuchertes Paprikapulver verwenden.

Diese Suppe ist kein Diätgericht und kein Arztrezept sondern ein Kochrezept
Sie ist ehrlich, wärmend und genau das Richtige nach einem kalten Tag – egal ob auf der Piste oder daheim am Küchentisch.

Und jetzt sag du mir:
👉 Hüttensuppe oder lieber feines Abendmenü – was wär heute dein Ding?


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