Farfalansuppe

Farfalansuppe – die beste Suppe der Welt (zumindest für mich)

Farfalansuppe – ein einfaches Kärntner Rezept

Heute erzähle ich euch etwas über Suppen.
Nein – nicht über die großen Stars der österreichischen Küche wie Leberknödelsuppe, Grießnockerlsuppe, Frittatensuppe oder Knoblauchsuppe.

Heute geht’s um eine Suppe, die in unserer schnelllebigen Zeit fast schon vergessen ist.
Dabei ist sie so einfach, so günstig und so gut, dass man sich fragt, warum sie nicht öfter am Tisch steht:

👨‍🍳 Bleib mir in der Küche treu 💚

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👉 die berühmte Farfalansuppe.

Ich hab sie noch ganz klar in Erinnerung.
An die alten Tanten.
An die Tanten meiner Frau.
An meine Schwiegermutter.
An meine Tante Helga.

Wer kennt sie noch?

Die Farfalansuppe ist ein Rezept aus meiner Kindheit.
Ob sie meine Mutter oder meine Oma gekocht hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr ganz genau.
Was ich aber weiß: Sie war unglaublich gut.
Und genau deshalb ist sie für mich – ganz subjektiv – die beste Suppe der Welt.

⚠️ Aber nur unter einer Bedingung:
Mit viel Liebstöckl (Lusstock, Maggikraut).
Ohne den schmeckt sie einfach nicht. Punkt. 😄


Farfalansuppe – das einfache Kärntner Original

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 1 Ei
  • ca. 120 g griffiges Mehl
  • Salz
  • 1 EL Butter oder Schmalz
  • ca. 1 Liter Rindsuppe oder Gemüsesuppe
  • viel Liebstöckl (frisch oder getrocknet)
  • Schnittlauch zum Servieren

Optional:

  • 4 gekochte, geschälte Erdäpfel (für jeden Teller einen)

Zubereitung

  1. Mehl leicht salzen, das Ei dazugeben.
  2. Mit einer Gabel rasch verrühren, bis kleine Teigkugeln entstehen – nicht kneten!
  3. Butter oder Schmalz in einem Topf erhitzen, die Farfalan kurz goldgelb anrösten.
  4. Mit heißer Suppe aufgießen, gut umrühren.
  5. Liebstöckl nicht sparen!
  6. 5–7 Minuten leicht köcheln lassen – fertig.

Mit frisch geschnittenem Schnittlauch servieren.

Und ich sag’s gleich dazu:
👉 Mit einem Teller hab ich da nie genug. 🙂


Extra-Tipp vom alten Koch

Wenn’s ein bisserl gehaltvoller sein soll:
In jeden Teller einen gekochten Erdapfel geben – das macht satt, warm und glücklich.


Diese Suppe ist kein Showgericht.
Sie ist ehrlich.
Sie ist Erinnerung.
Und sie schmeckt nach früher.

Wer kennt die Farfalansuppe noch?
Und wie habt ihr sie daheim gegessen – pur oder mit Erdapfel?
🥣💚


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