Oberkellner Ivan im Sandwirth ist für mich einer der stärksten Persönlichkeiten im Service des Hotels Sandwirth in Klagenfurt. Seine Lieblingsspeise ist Wiener Schnitzel mit Preiselbeeren und Petersilerdäpfeln – klassisch, ehrlich und perfekt wie sein Auftreten im Gastraum.



Heute habe ich wieder einmal den legendären Brunch im Hotel Sandwirth genossen – und ich sage es ganz offen: kulinarische Köstlichkeiten am laufenden Band, sauber gekocht, schön präsentiert und geschmacklich auf hohem Niveau. Vom Frühstück bis zum Dessert passt dort vieles bis ins Detail.
Aber für mich lebt ein Haus nicht nur von Küche und Einrichtung – sondern von den Menschen, die den Gast spüren lassen, dass er willkommen ist. Und da möchte ich heute einen Mann besonders hervorheben: Oberkellner Ivan. Für mich ist er die Seele des Hauses. Nicht Direktorium, nicht Patron – sondern der Mann, der im Gastraum jeden Blick versteht, bevor man überhaupt etwas sagt. 👏🙂
Ich habe in meinem Berufsleben viele Kellner erlebt, aber der Oberkellner Ivan gehört in die Kategorie Extraklasse. Seit zwei Jahren ist er dort im Einsatz, immer freundlich, aufmerksam, ruhig und mit einer Perfektion im Umgang mit Gästen, die selten geworden ist. Er liest Wünsche fast von den Augen ab. Und das Schöne: Er ist ein Tiroler aus Seefeld – genau dort, wo auch ich einst mein Handwerk gelernt habe. Da spürt man sofort eine gewisse Schule.
Oberkellner Ivans Leibspeise: Wiener Schnitzel wie aus dem Bilderbuch 🍽️
Für meine Serie „Prominententopf – Prominente erzählen mir ihre Leibspeise“ ist Ivan heute mein Prominenter. Warum? Weil echte Größe nicht immer auf einer Bühne stehen muss. Manche tragen ein Tablett – und machen daraus eine Kunstform.
Seine Lieblingsspeise:
Wiener Schnitzel mit Preiselbeeren und Petersilerdäpfeln.
Als süßen Abschluss habe ich mir diesmal den berühmten Sandwirth-Pudding gegönnt – ein Dessert, das im Haus fast schon Legendenstatus hat.

Der krönende Abschluss: Sandwirth-Pudding mit Himbeersauce 🍓
Zum Abschluss kam für mich dann jener Dessertklassiker, über den in Klagenfurt viele reden: der Sandwirth-Pudding mit Himbeersauce und Schlagobers. Fein, nussig, locker – und mit dieser feinen Fruchtsäure der Himbeeren einfach herrlich.
Das Originalrezept ist streng geheim – fast wie bei der Sachertorte. Wahrscheinlich liegt es irgendwo gut verwahrt in einer Lade, zu der nur ganz wenige Zugang haben. Ich habe sogar einen ehemaligen Kochlehrling des Hauses befragt: Johannes hat dort schon vor rund 50 Jahren gelernt. Aber selbst er hat mir das Rezept nicht verraten. Ein ehemaliger Koch gibt aber nicht so schnell auf – also bleibt nur eines: kosten, überlegen, probieren und dem Geheimnis Schritt für Schritt näherkommen. 😉👨🍳
Mein nachgekochter Sandwirth-Pudding (4 Portionen)
Zutaten für den Pudding
- 80 g Butter
- 80 g Zucker
- 3 Eier
- 120 g fein geriebene Haselnüsse
- 40 g Semmelbrösel
- 2 cl Haselnusslikör
- 1 Prise Salz
Zutaten für die Himbeersauce
- 200 g Himbeeren
- 40 g Zucker
- 1 Spritzer Zitronensaft
- 1 kleiner Schuss Himbeergeist
Zubereitung
- Butter mit Zucker schaumig schlagen.
- Eidotter einzeln einarbeiten.
- Haselnüsse, Brösel und Likör unterheben.
- Eiweiß mit Salz steif schlagen und vorsichtig unterziehen.
- Förmchen gut ausbuttern und die Masse einfüllen.
- Bei 180 Grad etwa 15 bis 18 Minuten backen.
Himbeersauce
Himbeeren mit Zucker kurz aufkochen, pürieren, durch ein Sieb streichen und mit Zitronensaft und Himbeergeist abschmecken.
👉 Warm stürzen, mit Himbeersauce servieren und nach Wunsch Schlagobers dazugeben.
Mein Küchentipp 👨🍳
Der Schlüssel liegt in fein gemahlenen Haselnüssen und locker geschlagenem Eiweiß – dann bekommt der Pudding diese elegante Soufflé-Struktur.
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