rindsgulasch

Slalom am Ganslernhang: Heimsieg, Hammerstimmung und die Sache mit dem Schnitzel

Heute war wieder Slalom Kitzbühel: Wenn der Ganslernhang kocht Tausende Zuschauer live vor Ort, Kuhglocken, Fahnen, Gänsehaut – und mindestens genauso viele Fans zuhause vor den TV-Geräten. Bei diesem durchwachsenen Wetter ehrlich gesagt die perfekte Kombination: Rennen schauen, warm sitzen, Getränk in Reichweite. So lässt sich Wintersport genießen.

Slalom Kitzbühel: Wenn der Ganslernhang kocht

Heimsieg mit Ansage 🇦🇹

Sportlich gab’s sowieso kein Halten mehr:
Manuel Feller aus Österreich gewinnt in Kitzbühel.
Ein Heimsieg, wie man ihn sich wünscht – mutig, aggressiv, voll am Limit. Der Hang hat gekocht, und auch zuhause war Jubel angesagt. Genau solche Momente machen Kitzbühel aus: Emotion, Weltklasse und Volksfeststimmung in einem.

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Was mich als Koch natürlich genauso interessiert wie die Zeiten im Zielraum:
👉 Was wird bei so einer Veranstaltung eigentlich gegessen und getrunken?

Heuer war ja zu hören, dass die Schnitzelqualität nicht ganz überzeugt hat. Und das überrascht mich ehrlich gesagt nicht. Schnitzel für tausende Gäste sind eine heikle Angelegenheit: zu lang warmgehalten, falsches Fett, Stress in der Küche – schon leidet die Qualität. Schnitzel brauchen Aufmerksamkeit. Und Zeit. Beides ist bei Großevents rar.

Was in Kitzbühel wirklich funktioniert

Wenn man ehrlich ist, sind es die bodenständigen Klassiker, die bei so einem Rennen gewinnen:

Speisen-Hits:

  • Käsekrainer – heiß, würzig, verlässlich
  • Gulaschsuppe – wärmt, sättigt, macht glücklich
  • Kaspressknödel – Tirol pur
  • Tiroler Gröstl – rustikal und ehrlich

Getränke-Hits:

  • Bier – eh klar
  • Glühwein & Jagatee – Pflicht bei Kälte
  • Kaffee mit Schuss – für die zweite Rennhälfte

Fazit aus Küchensicht:
👉 Ein gutes Gulasch schlägt ein mittelmäßiges Schnitzel immer.


Rezept: Mein Hütten-Rindsgulasch für Renntage

Ideal für Skitage, Fernsehnachmittage oder wenn Gäste kommen und alle Hunger haben.

Zutaten (für 4–6 Personen)

  • 1 kg Rindsgulasch (Wade oder Schulter)
  • 750 g Zwiebeln
  • 3 EL Schweineschmalz oder Öl
  • 2–3 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 EL Paprikapulver scharf
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL gemahlener Kümmel
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • Rinderfond oder Wasser
  • Optional: Majoran, etwas Zitronenschale

Zubereitung

  1. Zwiebeln fein schneiden und im Schmalz langsam goldbraun rösten – das ist die Basis.
  2. Topf vom Herd ziehen, Paprikapulver einrühren (nicht verbrennen!).
  3. Fleisch zugeben, gut durchmischen, dann wieder Hitze.
  4. Knoblauch, Kümmel und Tomatenmark einrühren.
  5. Mit Fond knapp bedecken, salzen, pfeffern.
  6. Sanft 2 bis 2,5 Stunden schmoren, bis das Fleisch butterweich ist.
  7. Abschmecken, nach Wunsch mit Majoran oder Zitronenschale verfeinern.

Dazu passen frisches Bauernbrot oder Semmelknödel.
Zum Trinken: Bier oder ein Achterl Rotwein – wir sind ja schließlich in den Alpen.


Schlussgedanke

Kitzbühel liefert Jahr für Jahr Weltklasse – sportlich sowieso.
Kulinarisch gilt: Einfach, heiß und ehrlich muss es sein.
Und wenn dann noch ein Österreicher gewinnt,
schmeckt sogar das Gulasch ein bisserl besser. 🍻🇦🇹


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