Klassische Frittatensuppe mit fein geschnittenen Frittaten in klarer Rindsuppe

Frittatensuppe – klassisch, wärmend & einfach gut


Manchmal braucht es nicht viel. Draußen Regen, vielleicht ein bisserl Winterwetter im Kopf – und drinnen der Gusto auf eine heiße, ehrliche Suppe.
Für mich ist eine gute Suppe, als würde mir jemand den Bauch von innen eincremen. Besser kann man’s nicht sagen.

Frittatensuppe – warum sie immer geht

Die Frittatensuppe steht für mich ganz oben, wenn es um herzhafte, wärmende Suppen geht.

Heute teile ich mit dir mein bewährtes Rezept für perfekte Frittaten – samt ein paar Küchengeheimnissen aus vielen Jahren Kochpraxis.


Frittaten zubereiten – Palatschinken ausbacken als Suppeneinlage für Frittatensuppe
Frittaten in Arbeit – Palatschinken ausbacken für die klassische Frittatensuppe

Palatschinken, Pfannkuchen, Frittaten – eine Glaubensfrage?

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Ich weiß, darüber wird gern gestritten.
Die einen sagen Palatschinken, die anderen Pfannkuchen – und wir in Österreich sagen Frittaten, wenn sie in Streifen geschnitten in der Suppe landen.

Meine Meinung nach Jahrzehnten am Herd:
👉 Es ist alles dasselbe.
Die Zutaten sind gleich, die Zubereitung auch – und am Ende liegt immer eine dünne, runde Palatschinke in der Pfanne.


Palatschinke beim Ausbacken in der Pfanne als Grundlage für Frittaten
Palatschinken langsam ausbacken – nicht zu heiß, sonst werden sie zylinderblond 😉

Was sind Frittaten eigentlich?

Für alle, die’s nicht kennen:
Frittaten sind feine Streifen aus Palatschinken, die klassisch in einer klaren Rinds- oder Hühnersuppe serviert werden.
Ein österreichischer Suppenklassiker – bodenständig, günstig und unglaublich gut.

Und das Beste:

  • schnell gemacht
  • wenige Zutaten
  • perfekt zum Vorbereiten und Einfrieren

Fein geschnittene Frittaten aus Palatschinken als klassische Suppeneinlage für Frittatensuppe
Frisch geschnittene Frittaten – vorbereitet und portionsweise eingefroren für die nächste Frittatensuppe

Mein Küchen-Trick: Frittaten auf Vorrat

Ganz ehrlich:
Für zwei Personen zahlt sich der Aufwand oft nicht aus. Deshalb mache ich’s so:

Ich rühre gleich einen großen Palatschinkenteig an –
👉 1 Liter Milch, 10–12 Eier
brate alle Palatschinken, schneide sie nudelig und friere sie portionsweise ein.

So hab ich jederzeit eine perfekte Suppeneinlage parat.
Praktisch, oder? 😉


Zutaten für ca. 20 Palatschinken (Frittaten)

  • 1 Liter Frischmilch
  • 12 Stück Bio-Eier aus Diex
  • 1 Kaffeelöffel Salz
  • 600 g Weizenmehl
  • 4 EL Butterschmalz

Zubereitung – so gelingen sie sicher

  1. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben
    (oder in den Thermomix, wer einen hat).
  2. Kräftig verrühren, bis ein glatter, klumpenfreier Teig entsteht.
  3. Teig 15 Minuten rasten lassen – ganz wichtig!
  4. Gusseiserne Pfanne erhitzen – nur halbe Kraft, nicht Vollgas
    (sonst werden sie „zylinderblond“ 😄).
  5. Butterschmalz mit einem Pinsel in der Pfanne verteilen.
  6. Teig mit einem kleinen Schöpfer eingießen und Pfanne schwenken.
  7. Sobald die Oberfläche trocken ist, Palatschinke wenden.
  8. Zweite Seite braucht deutlich weniger Zeit.
  9. Fertige Palatschinken auf einen Teller legen und auskühlen lassen.
  10. Ausgekühlt fein nudelig schneiden und portionsweise einfrieren.

Ab in die Suppe – und fertig ist ein Stück österreichische Seele im Teller.

Frittaten die beste Suppeneinlage
Meine Lieblingssuppe mit viel Liebstöckl

Warum gute Frittaten den Unterschied machen
Frittaten sind nicht nur Einlage, sie sind das Herz der Frittatensuppe. Zu dick geschnitten, werden sie teigig. Zu dünn, verlieren sie sich in der Suppe. Mit ein paar einfachen Tricks gelingen sie perfekt – auch auf Vorrat.

Ein echtes Alltagsgericht
Die Frittatensuppe ist kein Sonntagsbraten, sondern ehrliche Küche für jeden Tag. Sie wärmt, sättigt und schmeckt nach Zuhause – egal ob nach einem langen Arbeitstag oder bei Regenwetter.

Und zum Schluss noch das Wichtigste 🍺

Ein eiskaltes Bier gehört für mich dazu.
Aber keine Sorge:
👉 Nur zum Trinken – nicht in die Suppe.

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euer Peterschmankerl 👨‍🍳💚


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