Tafelspitzsülchen

Tafelspitzsülzchen – elegante Resteverwertung statt Gröstl & Co.

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Dieses Tafelspitzsülzchen ist eine elegante Resteverwertung für gekochten Tafelspitz und ideal als kalte Vorspeise.

Es gibt diese Momente in der Küche, da liegt noch gekochter Tafelspitz im Kühlschrank – zu schade für Tiroler Gröstl oder Grenadiermarsch, zu üppig mit Erdäpfelsauce und Nudeln für meine derzeitige Ernährungsumstellung.
Rindfleischsalat oder saures Rindfleisch? Möglich. Aber: Ich habe zum Heringsalat eingeladen – und einer der Gäste mag weder Hering noch Essig. Zitronensaft geht gerade noch.

Also habe ich etwas gekocht, das ich seit Jahren nicht mehr gemacht habe – und genau deshalb wieder einmal richtig Freude bereitet hat:
👉 Tafelspitzsülzchen.

Eine feine, kalte Vorspeise. Elegant, leicht, gut vorzubereiten.
Und ganz nebenbei die perfekte Lösung: Vorspeise für alle – und für unseren Freund Friedl sogar eine kleine Hauptspeise.


Warum Tafelspitzsülzchen?

  • perfekte Resteverwertung
  • leicht & bekömmlich
  • ideal für Gäste mit Sonderwünschen
  • lässt sich am Vortag vorbereiten
  • schaut am Teller nach mehr aus, als es ist 😉

Rezept: Tafelspitzsülzchen aus gekochtem Rindfleisch

Zutaten (für 4 kleine Förmchen)

  • ca. 300–400 g gekochter Tafelspitz, fein geschnitten
  • ½ l kräftige Rindsuppe fein abgeschmeckt
  • 7 Blätter Aspik (Gelee)
  • 1 kleine Karotte
  • 1 kleines Stück Sellerie
  • 1 Jungzwiebel
  • 2–3 Essiggurken
  • Salz (vorsichtig!)
  • Pfeffer
  • optional: Zitronensaft oder Apfelessig

Zum Garnieren

  • Salatblätter
  • Tomaten
  • hart gekochte Eier
  • Zwiebelringe
  • Kürbiskernöl
  • Essig nach Geschmack

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten
    Karotte und Sellerie schälen und in feinste Brunoise (Miniwürferl) schneiden.
    Jungzwiebel ebenfalls fein schneiden.
  2. Blanchieren
    Karotten, Sellerie und Jungzwiebel kurz blanchieren, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.
  3. Aspik auflösen
    Rindsuppe erhitzen (nicht kochen).
    Aspikblätter darin vollständig auflösen.
  4. Masse herstellen
    Tafelspitz, blanchiertes Gemüse und fein geschnittene Essiggurken in die lauwarmen Suppe geben.
    Mit Salz, Pfeffer und – je nach Geschmack – Zitronensaft oder Apfelessig abschmecken.
  5. Abfüllen
    Für Gäste ohne Essig (Friedl 😉):
    👉 Zwei Förmchen ohne Essig abfüllen.
    In die restliche Masse ordentlich Apfelessig geben – weil ich ihn mag.
  6. Kaltstellen
    Förmchen für mehrere Stunden (oder über Nacht) kalt stellen, bis das Sülzchen schön fest ist.
  7. Anrichten
    Sülzchen stürzen, auf Salatblättern anrichten.
    Mit Tomaten, Ei, Zwiebelringen garnieren.
    Wer mag: mit Essig und Kürbiskernöl marinieren.

Küchentipp vom Pensionistenkoch 👨‍🍳

  • Die Suppe muss kräftig, aber klar sein – sie ist das Rückgrat der Sülze.
  • Essig immer getrennt einarbeiten, wenn Gäste heikel sind.
  • In kleinen Förmchen serviert wirkt das Gericht gleich doppelt so fein.

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