Vitello Tonnato – allein der Name klingt schon nach Sommer, Italien und einem guten Glas Weißwein.
Ein Gericht, das auf den ersten Blick schlicht wirkt, aber geschmacklich richtig elegant daherkommt.
Und jetzt kommt die Frage, mit der ich dich ein bissl kitzeln will:
Weißt du eigentlich, wer dieses Gericht erfunden hat?
Diesen „Star“ kennen wirklich nur sehr alte Semester 😉
Vitello Tonnato stammt ursprünglich aus dem Piemont, das ist historisch belegt. Aber in vielen Haushalten – auch bei uns – wird die Speise gerne mit Vico Torriani in Verbindung gebracht.
Showmaster, Sänger, Entertainer – und für viele der Mann, der Italien auf den deutschsprachigen Teller gebracht hat.
Ob er’s erfunden hat? Wahrscheinlich nicht.
Aber populär gemacht? Ganz sicher. Und das reicht mir als Küchenlegende völlig aus 😄
Vitello Tonnato
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Klassisch, cremig, zeitlos gut
Zutaten (für ca. 4 Personen als Vorspeise)
- 2 frische Eigelb
- 350 g Sonnenblumenöl
- 1 EL Dijon-Senf
- Saft von 1 Zitrone
- Salz, schwarzer Pfeffer
- 1 Dose Thunfisch in Öl, abgetropft (ca. 130 g)
- 400 g gekochtes Kalbfleisch
(alternativ: zartes Roastbeef – ja, ich bin da entspannt) - Kapern nach Geschmack
Zubereitung
- Mayonnaise machen
Eigelb, Senf und einen Spritzer Zitronensaft in eine Schüssel geben.
Das Öl langsam einrühren oder mixen, bis eine dicke, stabile Mayonnaise entsteht.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Thunfisch unterziehen
Thunfisch zur Mayo geben und fein pürieren.
Die Sauce soll cremig sein, nicht betonfest – bei Bedarf ein paar Tropfen Wasser oder Zitronensaft dazu. - Fleisch anrichten
Kalbfleisch hauchdünn aufschneiden und locker auf Tellern verteilen. - Sauce & Finish
Thunfischsauce großzügig darüberziehen oder in die Mitte setzen.
Kapern drauf, frisch gemahlener Pfeffer – fertig ist der Klassiker.
Peters Küchentipp 🧑🍳
Vitello Tonnato schmeckt am nächsten Tag fast noch besser.
Also ruhig vorbereiten, kalt stellen und kurz vor dem Servieren nochmal abschmecken.
Dazu frisches Weißbrot, Ciabatta oder ein Glas kühler Weißwein – mehr braucht’s nicht.
Ein Gericht ohne Schnickschnack, aber mit Geschichte.
Und ganz ehrlich: Zeitlos gut wird nie alt.
👉 Jetzt bist du dran:
Team klassisch mit Kalbfleisch oder moderne Variante mit Roastbeef?
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