Piccatra Milanese

Zeit für Italien 🇮🇹 – aber bitte richtig!

Zeit endlich einmal wieder etwas Italienisches zu kochen. Kennst du das? Der Gusto ist da, der Hunger auch – aber im Kühlschrank liegt kein Kalbschnitzel, sondern zwei schön vakuumierte Schweinsschnitzel vom Schweinskarree. Wegwerfen? Niemals. Improvisieren? Immer.

Also, was machen wir daraus?

Piccata Milanese mit Schweineschnitzel ist ein ehrliches italienisches Gericht, das auch dann funktioniert, wenn gerade kein Kalb im Kühlschrank liegt.

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Ganz klar: Piccata Milanese, so wie es sich gehört. Nicht die Touristenversion mit Paniermehl und Sahnesauce – sondern nach dem Originalrezept. Gut, streng genommen nimmt man Kalb. Aber wir sind ja in der Küche und nicht beim päpstlichen Gerichtshof. Mit gutem Schweinefleisch funktioniert das wunderbar.

Dazu gibt’s Tomatenspaghetti, schlicht, ehrlich und genau so, wie sie in Italien auf den Tisch kommen würden.

Los geht’s 👨‍🍳


Piccata Milanese mit Tomatenspaghetti

Zutaten (für 2–3 Personen)

Für die Piccata:

  • 4–6 Schweinsschnitzel vom Karree
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Mehl (glatt)
  • 2 Eier
  • ca. 50 g frisch geriebener Parmesan
  • Olivenöl
  • Butter
  • etwas Zitronensaft

Für die Tomatenspaghetti:

  • 250–300 g Spaghetti
  • 1 Dose hochwertige San-Marzano-Tomaten von „Mutti“ (oder sehr gute Passata)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Salz
  • eine Prise Zucker (optional)
  • frisches Basilikum

Zubereitung

1. Schnitzel vorbereiten

Die Schweinsschnitzel leicht klopfen – nicht prügeln, wir wollen sie nur zart machen. Beidseitig salzen und pfeffern.

Dann die klassische Piccata-Panierstraße aufbauen:

  • Teller 1: Mehl
  • Teller 2: Eier mit dem frisch geriebenen Parmesan gut verquirlt

Die Schnitzel zuerst leicht mehlieren, überschüssiges Mehl abklopfen und anschließend durch die Ei-Parmesan-Mischung ziehen. Kein Paniermehl! Das ist ganz wichtig.


2. Piccata braten

In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen und ein kleines Stück Butter dazugeben. Die Schnitzel bei mittlerer Hitze langsam goldgelb ausbacken. Sie sollen saftig bleiben und eine schöne, leicht wellige Kruste bekommen.

Zum Schluss einen Spritzer Zitronensaft darüber – das hebt alles auf ein neues Niveau.

Warm stellen, aber nicht totbraten.


3. Tomatenspaghetti – ehrlich und pur

Spaghetti in reichlich gut gesalzenem Wasser al dente kochen.

Währenddessen Knoblauch fein schneiden und in Olivenöl sanft anschwitzen – nicht bräunen, sonst wird er bitter. Tomaten dazugeben, salzen und 10–15 Minuten leise köcheln lassen. Optional eine winzige Prise Zucker, wenn die Säure zu dominant ist.

Zum Schluss Basilikum grob zerzupfen und unterheben.

Spaghetti direkt aus dem Wasser in die Sauce geben, gut durchschwenken – ein Schluck Nudelwasser darf ruhig mit hinein.


Anrichten

Spaghetti auf den Teller drehen, Piccata daneben oder locker darauflegen. Wer mag, gibt noch etwas frisch geriebenen Parmesan darüber – aber bitte mit Gefühl.

Und dann: hinsetzen, durchatmen, genießen.


Fazit aus der Küche

Original ist original – aber gute Küche lebt von dem, was man daheim hat. Diese Piccata Milanese mit Schwein ist kein Ersatz, sondern eine ehrliche Variante mit Respekt vor dem Klassiker.

Und jetzt sag ehrlich: Hat sich angefühlt wie ein kleiner Kurzurlaub in Italien, oder? 🍝🇮🇹

Buon appetito!


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