Diesmal: Unser Landeshauptmann Peter Kaiser

Warum der Kärntner Grenadiermarsch mehr ist als ein Resteessen
Der Kaerntner Grenadiermarsch ist für mich eines jener Gerichte, die man nicht einfach nur kocht – man lebt sie. Entstanden ist diese bodenständige Spezialität aus der Not heraus, wenn vom Sonntagsbraten noch Fleisch, Erdäpfel und Nudeln übrig waren. Weggeworfen wurde früher nichts, und genau daraus ist eine der ehrlichsten Speisen der Kärntner Hausmannskost entstanden.
Was den Grenadiermarsch so besonders macht, ist seine Schlichtheit. Keine teuren Zutaten, kein Schnickschnack, sondern Geschmack, der direkt ins Herz geht. Jede Familie hat ihr eigenes Rezept, jede Küche ihre kleinen Geheimnisse – mehr Zwiebel, weniger Paprika, mit oder ohne Kümmel. Und genau das macht dieses Gericht so authentisch.
Dass ausgerechnet Landeshauptmann Peter Kaiser den Kärntner Grenadiermarsch zu seinen Leibspeisen zählt, überrascht mich kein bisschen. Viele prominente Persönlichkeiten, mit denen ich sprechen durfte, lieben keine Luxusgerichte, sondern ehrliche Küche mit Geschichte. Essen, das an Zuhause erinnert, an Kindheit, an gemeinsame Mahlzeiten am Küchentisch.
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Gerade nach einem langen Wochenende, wenn Reste da sind, greife auch ich gern zum Grenadiermarsch. Er wärmt, macht satt und zeigt eindrucksvoll, wie gut einfache Küche sein kann. Für mich ist der Kärntner Grenadiermarsch ein Paradebeispiel dafür, warum unsere regionale Küche bewahrt und weitergegeben werden muss – von Generation zu Generation.
Rezept: Kärntner Grenadiermarsch

(nach dem Geschmack von Peter Kaiser)
Zutaten (für 4 Personen):
- 400 g Nudeln (Fleckerl oder breite Bandnudeln)
- 400 g festkochende Kartoffeln
- 1 Zwiebel
- 200 g Speck, Bratenreste oder Wurst – je nach Vorrat
(oder ganz klassisch: Bratlfett vom Schweinsbraten 😘) - Salz, Pfeffer, Majoran
- Frische Petersilie zum Bestreuen
Zubereitung:
- Kartoffeln schälen, klein würfeln und weich kochen.
Nudeln separat al dente kochen. - Zwiebel fein hacken und in einer großen Pfanne goldbraun anrösten.
- Speck oder Bratenreste klein schneiden und mitrösten.
- Kartoffeln und Nudeln dazugeben, alles gut durchschwenken.
- Mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken.
- Zum Schluss mit frisch gehackter Petersilie bestreuen – fertig ist der Klassiker!
Dazu passt perfekt: Saftiger Kärntner Krautsalat
Zutaten:
- 1 kleiner Krautkopf
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL Kümmel
- Essig, Öl, Salz, Pfeffer
Zubereitung:
- Kraut fein hobeln, Zwiebel und Knoblauch klein schneiden.
- Alles gut durchkneten, mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
- Mindestens 30 Minuten ziehen lassen – Geduld zahlt sich aus!
Ein großes Dankeschön an Landeshauptmann Peter Kaiser für dieses ehrliche, bodenständige Lieblingsgericht. Noch ist er in Amt und Würden – aber irgendwann kommt auch für ihn der wohlverdiente Ruhestand. Und dann hat er vielleicht mehr Zeit, selbst den Kochlöffel zu schwingen.
Ich sag nur: Die Kärntner Küche verbindet – und sie bleibt.
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