Zutaten
Zubereitung
Fleisch vorbereiten
- Den Schweinebauch in nicht zu kleine Würfel schneiden. Ich mache die Stücke lieber etwas größer, denn das Fleisch schmort lange genug und soll am Ende noch als Fleisch erkennbar sein.
- Die Schwarte darf bei mir mit hinein. Sie gibt beim Schmoren zusätzlich Geschmack und Bindung.
Die Gulaschbasis
- Zwiebeln fein schneiden und im Schweineschmalz langsam goldgelb rösten.
- Knoblauch und Kümmel dazugeben und kurz mitrösten.
- Den Topf anschließend kurz von der starken Hitze nehmen, Paprikapulver einrühren und sofort mit etwas Suppe ablöschen.
- Das ist wichtig: Paprika darf nicht verbrennen.
Fleisch schmoren
- Den Schweinebauch dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und mit Suppe aufgießen.
- Nicht ertränken! Das Fleisch soll schmoren und nicht in einem Schwimmbecken seine Runden drehen.
- Bei kleiner Hitze etwa 45 Minuten zugedeckt schmoren lassen.
Sauerkraut dazu
- Das Sauerkraut nach Geschmack einmal kurz mit kaltem Wasser durchspülen und ausdrücken.
- Zum Fleisch geben, gut vermischen und alles weitere 30–40 Minuten sanft schmoren lassen.
- Dabei immer wieder kontrollieren und bei Bedarf etwas Suppe nachgießen.
- Das Fleisch soll weich und saftig sein und das Kraut seinen Geschmack mit dem Gulaschsaft verbunden haben.
Jetzt bitte nicht zukleistern!
- Das ist mir wichtig.
- Ein Szegediner Gulasch braucht keine Sauce, in der der Kochlöffel senkrecht stehen bleibt.
- Wenn überhaupt, binde ich am Schluss nur ganz dezent. Ein klein wenig Mehl mit Sauerrahm glattrühren und unter das Gulasch ziehen reicht vollkommen.
- Ich habe es lieber etwas suppiger und saftiger.
- Zum Schluss kommt noch ein guter Löffel Sauerrahm hinein. Danach nur mehr sanft erwärmen und abschmecken.
Salzkartoffeln
- Die Erdäpfel schälen, je nach Größe halbieren oder vierteln und in Salzwasser weich kochen.
- Abseihen, kurz ausdampfen lassen und mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.
