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Tibetische Momos mit Gemüsefüllung und pikanter Sauce

Tibetische Momos mit Gemüsefüllung und pikanter Sauce: gefüllte Teigtaschen für eine kulinarische Reise nach Tibet.
Portionen: 20 Momos (etwa)

Zutaten
  

Für den Teig
  • 250 g Weizenmehl
  • etwa 125 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz
Für die Füllung
  • 200 g Weißkraut
  • 1 Karotte
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 TL Sojasauce
  • 1 TL Sesamöl
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas gehackter Koriander nach Geschmack
Für die pikante Sauce
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Reisessig oder Zitronensaft
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe fein gerieben
  • etwas frischer Ingwer
  • Chili nach Geschmack
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung
 

  1. Den Momoteig kneten: Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Das lauwarme Wasser nach und nach hinzufügen und alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Je nach Mehl kann etwas mehr oder weniger Wasser notwendig sein. Der Teig soll geschmeidig sein, darf aber nicht kleben. Anschließend zugedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Die Gemüsefüllung zubereiten: Das Weißkraut sehr fein schneiden oder hacken. Die Karotte grob raspeln sowie Zwiebel und Knoblauch fein schneiden. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin kurz anschwitzen. Weißkraut und Karotte hinzufügen und einige Minuten braten. Das Gemüse soll etwas zusammenfallen, aber noch einen leichten Biss behalten. Mit Sojasauce, Salz und Pfeffer würzen. Wer Koriander mag, mischt zuletzt noch etwas davon unter. Die Füllung vollständig auskühlen lassen.
  3. Momos formen: Den Teig zu einer Rolle formen und in ungefähr 20 gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück zu einer Kugel formen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn und rund ausrollen. Jeweils einen kleinen Löffel der Füllung in die Mitte setzen. Die Teigränder nach oben nehmen, rundherum in kleine Falten legen und gut zusammendrücken. Falls die kunstvolle Falttechnik beim ersten Versuch nicht gleich gelingt, ist das kein Drama. Entscheidend ist, dass die Teigtaschen gut verschlossen sind. Auch in Tibet ist vermutlich noch kein Momo wegen einer kleinen Falte beleidigt gewesen.
  4. Momos dämpfen: Einen Dämpfeinsatz oder Bambuskorb leicht einölen, damit die Teigtaschen nicht festkleben. Alternativ kann man den Boden mit gelochtem Backpapier oder einzelnen Krautblättern auslegen. Die Momos mit etwas Abstand hineinsetzen und über kochendem Wasser etwa 10 bis 12 Minuten dämpfen. Währenddessen den Deckel möglichst geschlossen lassen. Sobald der Teig weich und vollständig gegart ist, sind die Momos fertig.
  5. Pikante Sauce: Alle Zutaten miteinander verrühren und einige Minuten ziehen lassen. Wer es weniger scharf mag, verwendet die Chili einfach sparsamer.