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Marokkanische Schnecken im Gewürzsud – Babbouche

Babbouche mit küchenfertigen Speiseschnecken, langsam in einem aromatischen Sud aus Kräutern und Gewürzen gegart. Marokkanisches Streetfood für vier Personen.
Portionen: 4 Personen
Küche: Marokkanisch

Zutaten
  

  • 800–1000 g küchenfertige Speiseschnecken in der Schale
  • 2,5 Liter Wasser ca.
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Anissamen
  • 1 TL Kümmel oder Kreuzkümmel
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 kleine Zimtstange
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4–5 Gewürznelken
  • 1 TL grüner Tee
  • 1 Stück Schale einer unbehandelten Orange
  • 1 EL getrocknete Minze
  • einige Zweige frische Minze
  • 1 kleine getrocknete Chilischote
  • 1 kleines Stück Süßholzwurzel wenn erhältlich
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer optional etwas

Zubereitung
 

  1. Für meine Variante zu Hause ausschließlich küchenfertige Speiseschnecken vom Fachhandel verwenden. Die Schnecken gründlich unter kaltem Wasser abspülen. Keine selbst gesammelten Gartenschnecken verwenden – Herkunft und fachgerechte Vorbereitung sind wichtig.
  2. Wasser in einen großen Topf geben. Knoblauch leicht andrücken und mit Thymian, Anis, Kümmel oder Kreuzkümmel, Fenchel, Zimt, Lorbeer, Nelken, grünem Tee, Orangenschale, Minze, Chili und Süßholz ins Wasser geben. Etwas salzen. Alles ungefähr 15 Minuten leicht köcheln lassen, damit sich die Aromen lösen.
  3. Die vorbereiteten Schnecken in den Sud geben. Bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 1 bis 1½ Stunden sanft köcheln lassen beziehungsweise so lange, wie es für die verwendeten küchenfertigen Schnecken angegeben ist. Der Sud soll nicht wild kochen. Je länger Kräuter und Gewürze Zeit haben, desto intensiver wird die Brühe.
  4. Zum Schluss mit Salz abschmecken. Wer es gerne etwas schärfer mag, gibt noch etwas Chili dazu. Der Geschmack sollte kräftig, kräuterig und würzig sein – nicht einfach nur scharf.
  5. Eine kleine Schüssel Schnecken samt reichlich heißem Sud servieren. Mit einem Zahnstocher oder kleinen Spieß das Schneckenfleisch aus dem Haus holen. Danach die Brühe trinken.