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Kärntner Hadnsterz mit Schmalz und Grammeln

Kärntner Hadnsterz mit Schmalz und Grammeln: ein herzhafter Klassiker aus Buchweizen für ein kräftiges Frühstück.
Portionen: 4 Personen (etwa)

Zutaten
  

  • 500 g Hadnmehl beziehungsweise Buchweizenmehl
  • etwa 400 bis 500 ml Wasser
  • 1 guter Teelöffel Salz
  • 80 bis 120 g Schweineschmalz
  • frische Grammeln zum Bestreuen

Zubereitung
 

Das Hadnmehl linden
  1. Das Hadnmehl in eine große, trockene Pfanne oder einen breiten Topf geben.
  2. Bei mittlerer Hitze langsam erwärmen und dabei immer wieder umrühren. Bei uns in Kärnten nennt man diesen Vorgang linden. In der Fachsprache spricht man vom Dextrinieren.
  3. Nach und nach entwickelt sich ein herrlich nussiger Duft. Das dauert ungefähr 15 bis 20 Minuten.
  4. Das Mehl darf dabei nicht dunkel werden oder anbrennen. Wenn es sich bei der Handprobe leicht trocken und „stichelig“ anfühlt, ist es richtig.
Salzwasser einarbeiten
  1. Das Wasser mit dem Salz aufkochen.
  2. Nun das heiße Wasser nach und nach mit einem Schöpfer über das geröstete Mehl verteilen. Dabei den Sterz sofort mit einer großen Gabel oder Sterzgabel auflockern und zerreißen.
  3. Das Wasser niemals auf einmal hineinschütten!
  4. Je nachdem, wie stark das Mehl geröstet wurde, braucht man etwas mehr oder weniger Flüssigkeit.
  5. Zu viel Wasser macht den Sterz klebrig und klitschig. Zu wenig Wasser lässt ihn trocken und hart werden.
  6. Hier braucht es ein wenig Gefühl – genau das macht einen guten Sterz aus.
Aufgabeln statt glatt rühren
  1. Ein Hadnsterz wird nicht wie ein Püree glatt gerührt.
  2. Er wird mit der Gabel immer wieder aufgerissen und aufgelockert. Dadurch entstehen die typischen kleinen und größeren Sterzstücke.
  3. Der Sterz soll locker und krümelig sein, aber trotzdem noch saftig bleiben.
Abschmalzen
  1. Das Schweineschmalz erhitzen und nach und nach über den Sterz gießen.
  2. Noch einmal kräftig mit der Gabel durcharbeiten und auflockern. Durch das Schmalz bekommt der Hadnsterz seinen typischen Geschmack und wird schön flaumig.
  3. Zum Schluss die frisch gebratenen Grammeln darüberstreuen.