Zutaten
Zubereitung
Das Hadnmehl linden
- Das Hadnmehl in eine große, trockene Pfanne oder einen breiten Topf geben.
- Bei mittlerer Hitze langsam erwärmen und dabei immer wieder umrühren. Bei uns in Kärnten nennt man diesen Vorgang linden. In der Fachsprache spricht man vom Dextrinieren.
- Nach und nach entwickelt sich ein herrlich nussiger Duft. Das dauert ungefähr 15 bis 20 Minuten.
- Das Mehl darf dabei nicht dunkel werden oder anbrennen. Wenn es sich bei der Handprobe leicht trocken und „stichelig“ anfühlt, ist es richtig.
Salzwasser einarbeiten
- Das Wasser mit dem Salz aufkochen.
- Nun das heiße Wasser nach und nach mit einem Schöpfer über das geröstete Mehl verteilen. Dabei den Sterz sofort mit einer großen Gabel oder Sterzgabel auflockern und zerreißen.
- Das Wasser niemals auf einmal hineinschütten!
- Je nachdem, wie stark das Mehl geröstet wurde, braucht man etwas mehr oder weniger Flüssigkeit.
- Zu viel Wasser macht den Sterz klebrig und klitschig. Zu wenig Wasser lässt ihn trocken und hart werden.
- Hier braucht es ein wenig Gefühl – genau das macht einen guten Sterz aus.
Aufgabeln statt glatt rühren
- Ein Hadnsterz wird nicht wie ein Püree glatt gerührt.
- Er wird mit der Gabel immer wieder aufgerissen und aufgelockert. Dadurch entstehen die typischen kleinen und größeren Sterzstücke.
- Der Sterz soll locker und krümelig sein, aber trotzdem noch saftig bleiben.
Abschmalzen
- Das Schweineschmalz erhitzen und nach und nach über den Sterz gießen.
- Noch einmal kräftig mit der Gabel durcharbeiten und auflockern. Durch das Schmalz bekommt der Hadnsterz seinen typischen Geschmack und wird schön flaumig.
- Zum Schluss die frisch gebratenen Grammeln darüberstreuen.
