Mehl und Salz vermischen. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und gemeinsam mit dem Ei dazugeben. Nach und nach das kalte Wasser einarbeiten und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Nur so viel Wasser verwenden, wie tatsächlich notwendig ist. Den Teig abdecken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.
Die drei Eier etwa zehn Minuten hart kochen, kalt abschrecken und schälen. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Die Paprikaschote in kleine Würfel schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Rinderfaschierte kräftig anbraten. Zwiebeln, Knoblauch und Paprika dazugeben und einige Minuten mitrösten. Das Mehl darüberstreuen und gut unterrühren. Mit Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe angießen und die Masse kurz einkochen lassen. Die Füllung soll saftig sein, darf aber nicht davonrinnen – sonst gibt es beim Formen eine argentinische Küchenschlacht. Die gekochten Eier fein hacken und unter die Fleischmasse mischen. Danach vollständig auskühlen lassen.
Den Teig etwa zwei Millimeter dünn ausrollen und Kreise mit ungefähr zwölf Zentimetern Durchmesser ausstechen. Jeweils einen guten Esslöffel Füllung in die Mitte setzen. Dabei den Rand unbedingt frei lassen. Die Teigränder leicht mit Wasser oder Eiweiß bestreichen, den Teig zu einem Halbkreis zusammenklappen und gut festdrücken. Wer möchte, kann den Rand anschließend Stück für Stück umschlagen. Dadurch entsteht die typische gedrehte Empanada-Form. Mit einer Gabel festgedrückt schmecken sie allerdings genauso gut.
Die Empanadas auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Das Ei mit einem Esslöffel Wasser verquirlen und die Teigtaschen damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft etwa 20 bis 25 Minuten goldbraun backen.