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	<title>Alte Kärntner Rezepte &#8211; Kochkaernten Blog </title>
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	<description>Rezepte, Serien &#38; Küchenschmäh aus Kärnten</description>
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	<title>Alte Kärntner Rezepte &#8211; Kochkaernten Blog </title>
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		<title>Wenn es in Valalta regnet, wird eben gut gegessen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 07:42:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[gekochtes Rindfleisch]]></category>
		<category><![CDATA[österreichische Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[Gekochtes Schulterscherzel mit Rösterdäpfeln und Semmelkren ist für mich echtes österreichisches Wohlfühlessen. Heute bei leichtem Regenwetter in Valalta passt dieses Gericht ganz besonders gut. Heute zeigt sich Valalta einmal von seiner etwas grauen Seite. Leichter Regen, kein richtiges Badewetter – und wenn das Wetter schon nicht so schön ist, dann soll man wenigstens gut essen. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Gekochtes Schulterscherzel mit Rösterdäpfeln und Semmelkren ist für mich echtes österreichisches Wohlfühlessen. Heute bei leichtem Regenwetter in Valalta passt dieses Gericht ganz besonders gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute zeigt sich Valalta einmal von seiner etwas grauen Seite. Leichter Regen, kein richtiges Badewetter – und wenn das Wetter schon nicht so schön ist, dann soll man wenigstens <strong>gut essen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also gibt es heute ein Gericht, das bei uns in Österreich eigentlich zu allen Lebenslagen passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Hochzeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Begräbnissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei großen Familienessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bei mir heute ganz einfach bei <strong>Schlechtwetter am Campingplatz</strong>:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-683x1024.png" alt="Illustration mit Kärntner Farben vor traditionellen Speisen und dem Schriftzug „Donnerstag – Uralte Kärntner Rezepte“ als kulinarische Blog-Serie" class="wp-image-2163" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-683x1024.png 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-200x300.png 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-768x1152.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte.png 1024w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gekochtes Rindfleisch mit Zwiebelrösterdäpfeln und Semmelkren.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ganz ehrlich: Viel österreichischer kann ein Mittagessen kaum werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="936" height="607" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/09/rindfleisch-roh.jpg" alt="" class="wp-image-5187" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/09/rindfleisch-roh.jpg 936w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/09/rindfleisch-roh-300x195.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/09/rindfleisch-roh-768x498.jpg 768w" sizes="(max-width: 936px) 100vw, 936px" /><figcaption class="wp-element-caption">Qualitätsfleisch vom Fleischer &#8222;MATE&#8220; aus Rovinj</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Besuch beim Fleischer meines Vertrauens</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute war ich beim Fleischer meines Vertrauens in <strong>Rovinj</strong> und habe nach einem schönen Stück Rindfleisch Ausschau gehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tafelspitz war es diesmal keiner. Aber das muss auch gar nicht immer sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bekam ein wunderschönes <strong>Schulterscherzel</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schulterscherzel eignet sich hervorragend zum Kochen. Wenn man ihm genügend Zeit lässt, wird es wunderbar zart und saftig – und ganz nebenbei bekommt man eine kräftige Rindsuppe, wie sie sein soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also kommt das Fleisch gemeinsam mit reichlich Suppengemüse in den Topf und darf gemütlich vor sich hinziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Hektik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gutes Rindfleisch braucht Zeit.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/leberknoedelsuppe.jpg" alt="Leberknödelsuppe angerichtet" class="wp-image-2225" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/leberknoedelsuppe.jpg 640w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/leberknoedelsuppe-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Und natürlich gibt es zuerst eine Suppe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn schon eine schöne Rindsuppe entsteht, wird sie selbstverständlich auch gegessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Einlage gibt es heute <strong>Leberknödel</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich gestehe: Die habe ich beim Lidl gekauft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise mache ich solche Sachen gerne selbst, aber hier in meiner kleinen Campingküche werde ich sicher nicht anfangen, Leber zu faschieren und Leberknödel zu produzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man muss wissen, wann man sich das Leben leichter machen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also heute:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leberknödelsuppe aus meiner selbst gekochten Rindsuppe – mit gekauften Leberknödeln.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit kann ich sehr gut leben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="455" height="607" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/09/gekochtes-rindfleisch.jpg" alt="" class="wp-image-5188" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/09/gekochtes-rindfleisch.jpg 455w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/09/gekochtes-rindfleisch-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 455px) 100vw, 455px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gekochtes Schulterscherzel mit Rösterdäpfeln und Semmelkren</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Personen</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Für das Rindfleisch und die Suppe</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 1–1,2 kg Schulterscherzel vom Rind</li>



<li>2–2,5 Liter Wasser</li>



<li>2 Karotten</li>



<li>2 gelbe Rüben</li>



<li>1 Stück Sellerie</li>



<li>1 Stück Lauch</li>



<li>1 Petersilienwurzel</li>



<li>1 Zwiebel</li>



<li>einige Pfefferkörner</li>



<li>1–2 Lorbeerblätter</li>



<li>Salz</li>



<li>Petersilie oder Liebstöckel nach Geschmack</li>



<li>4 Leberknödel als Suppeneinlage</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zubereitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wasser in einem ausreichend großen Topf zum Kochen bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rindfleisch in das heiße Wasser geben. Kurz aufkochen lassen und den entstehenden Schaum abschöpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geputzte Suppengemüse, Pfefferkörner und Lorbeer dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zwiebel halbiere ich gerne und röste die Schnittflächen vorher ohne Fett kräftig dunkel an. Das gibt der Suppe zusätzlich Farbe und Geschmack.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt darf das Fleisch bei kleiner Hitze ungefähr <strong>2 bis 2½ Stunden</strong> langsam ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es soll nicht wild kochen – eine gute Rindsuppe braucht kein Whirlpool.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fleisch ist fertig, wenn man mit einer Fleischgabel leicht hineinstechen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst gegen Ende ordentlich salzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das fertige Schulterscherzel aus der Suppe nehmen und einige Minuten ruhen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann unbedingt <strong>gegen die Faser</strong> in schöne Scheiben schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist wichtig. Schneidet man mit der Faser, kann selbst wunderbar zart gekochtes Fleisch plötzlich zäh wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suppe abseihen und die Leberknödel darin nach Packungsangabe erwärmen beziehungsweise ziehen lassen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Zwiebelrösterdäpfel</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 800 g festkochende Erdäpfel</li>



<li>2 große Zwiebeln</li>



<li>Butterschmalz oder Öl</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>eventuell etwas Majoran</li>



<li>Petersilie</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zubereitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfel am besten bereits in der Schale kochen, etwas auskühlen lassen und schälen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend in Scheiben schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zwiebeln in feine Streifen schneiden und in Butterschmalz oder Öl langsam goldbraun rösten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfelscheiben dazugeben und bei guter Hitze mitrösten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei nicht ständig herumrühren. Die Erdäpfel sollen stellenweise eine schöne goldbraune Kruste bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss etwas Petersilie darüberstreuen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich dürfen bei Rösterdäpfeln ruhig ordentlich Zwiebeln dabei sein – schließlich heißen sie ja nicht aus Versehen <strong>Zwiebelrösterdäpfel</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Semmelkren – Resteverwertung, wie sie besser kaum sein könnte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe noch ein Stück älteres Weißbrot übrig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegwerfen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraus wird heute der Semmelkren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 150–200 g altbackenes Weißbrot oder Semmeln</li>



<li>ca. 300–400 ml heiße Rindsuppe</li>



<li>2–3 EL frisch geriebener Kren</li>



<li>Salz</li>



<li>eventuell eine Prise Zucker</li>



<li>nach Geschmack ein kleiner Schuss Obers</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zubereitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das alte Weißbrot klein schneiden oder zerzupfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit heißer Rindsuppe übergießen und einige Minuten quellen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Gabel oder einem Kochlöffel gut verrühren, bis eine cremige Masse entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt den frisch geriebenen Kren unterrühren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viel davon hineinkommt, ist Geschmackssache. Ich mag den Semmelkren so, dass man den Kren auch wirklich merkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Salz und eventuell einer ganz kleinen Prise Zucker abschmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer ihn besonders cremig möchte, kann noch einen Schuss Obers dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Den Kren nicht lange mitkochen, sonst verliert er seine schöne Schärfe.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">So kommt es auf den Teller</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst gibt es eine kräftige <strong>Leberknödelsuppe</strong> aus der selbst gekochten Rindsuppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach kommt das zarte Schulterscherzel auf den Teller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schön gegen die Maserung geschnitten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben eine ordentliche Portion Zwiebelrösterdäpfel und natürlich ein guter Löffel Semmelkren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möchte, gibt noch etwas vom gekochten Suppengemüse dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr braucht es eigentlich nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Campingküchen-Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal sind es gerade die einfachen österreichischen Gerichte, die am besten schmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gutes Stück Rindfleisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frisches Suppengemüse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erdäpfel vom Bauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Stück altes Weißbrot, das noch zu einem wunderbaren Semmelkren wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ein bisschen Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Draußen darf es heute ruhig weiterregnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sitze in Valalta beim Wohnwagen, vor mir eine heiße Leberknödelsuppe und danach gekochtes Schulterscherzel mit Rösterdäpfeln und Semmelkren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da kann selbst das Schlechtwetter nicht mehr viel anrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Guten Appetit aus meiner Caravan-Campingküche!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Peter</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>PaPaNuLe – unser Familienrezept für die Camperfreunde</title>
		<link>https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/papanule-rezept-campingkueche-freunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Campingküche]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen für Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Leberkäse Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln mit Paprika]]></category>
		<category><![CDATA[PaPaNuLe Rezept]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Campingplatz gibt es bei uns mittlerweile eine Tradition, die ich wirklich schön finde: Jeder kocht mindestens einmal im Urlaub für die Freunde. Wir sind inzwischen eine richtig nette Gemeinschaft geworden, alle ungefähr im gleichen Alter, und jeder bringt irgendwann seine Spezialität auf den Tisch. Und da kommt einiges zusammen! Der eine macht Bruschetta, der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Campingplatz gibt es bei uns mittlerweile eine Tradition, die ich wirklich schön finde: <strong>Jeder kocht mindestens einmal im Urlaub für die Freunde.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind inzwischen eine richtig nette Gemeinschaft geworden, alle ungefähr im gleichen Alter, und jeder bringt irgendwann seine Spezialität auf den Tisch. Und da kommt einiges zusammen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der eine macht <strong>Bruschetta</strong>, der nächste eine deftige <strong>Lavanttaler Speckjause</strong>, andere grillen <strong>Pljeskavica</strong> – und heuer gab es von unseren Salzburger Freunden sogar <strong>original Salzburger Bosna-Würstel</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und selbstverständlich <strong>ohne Petersilie</strong>. So gehört sich das nämlich beim Original!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was koche ich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe eine ganze Weile überlegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was soll ich für unsere Camperrunde machen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etwas Besonderes? Etwas Kroatisches? Ein großes Gulasch? Grillen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann ist mir ein Gericht eingefallen, das eigentlich perfekt zu so einem gemütlichen Essen unter Freunden passt: <strong>einfach, unkompliziert, sättigend und vor allem richtig gut.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch dazu ist es ein echtes <strong>Familienrezept</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber erfunden habe es ausnahmsweise einmal nicht ich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war mein Vater <strong>Heinz</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="911" height="911" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-gross.jpg" alt="PaPaNuLe Rezept, Campingküche, Leberkäse Rezept, Nudeln mit Paprika, Kochen für Freunde" class="wp-image-2714" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-gross.jpg 911w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-gross-300x300.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-gross-150x150.jpg 150w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-gross-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 911px) 100vw, 911px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Pa – Pa – Nu – Le</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Vater hat aus vier ganz einfachen Zutaten ein Gericht kreiert und ihm auch gleich einen Namen gegeben:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PaPaNuLe.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name setzt sich aus den Zutaten zusammen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pa</strong> – Paprika<br><strong>Pa</strong> – Paradeiser<br><strong>Nu</strong> – Nudeln<br><strong>Le</strong> – Leberkäse</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pa – Pa – Nu – Le!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einfacher geht es eigentlich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau solche Rezepte sind oft die besten. Keine komplizierten Zutaten, kein stundenlanges Herumwerken und trotzdem steht am Ende ein großer Topf auf dem Tisch, bei dem garantiert jemand fragt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Peter, gibt&#8217;s noch was?“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau deshalb kommt jetzt gleich meine wichtigste Empfehlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr für <strong>zehn Personen</strong> kocht, dann macht nicht genau zehn Portionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Macht lieber <strong>zwölf oder dreizehn</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn nichts ist peinlicher, als wenn der Topf leer ist und einer noch gerne eine zweite Portion gehabt hätte.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">PaPaNuLe für ca. 10 Personen</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>1,5 kg Leberkäse</li>



<li>1 kg Nudeln, zum Beispiel Hörnchen, Penne oder Spiralen</li>



<li>ca. 1,5 kg bunte Paprika</li>



<li>ca. 1,5 kg reife Paradeiser</li>



<li>etwas Öl zum Anbraten</li>



<li>Salz</li>



<li>frisch gemahlener Pfeffer</li>



<li>etwas Paprikapulver nach Geschmack</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wer auf Nummer sicher gehen möchte und einige gute Esser dabeihat, kann ruhig <strong>etwas mehr Nudeln und Leberkäse</strong> verwenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Leberkäse vorbereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Leberkäse in mundgerechte Würfel oder Streifen schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem großen Topf oder einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und den Leberkäse portionsweise schön anbraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er darf ruhig ein wenig Farbe bekommen – genau diese Röstaromen machen das Gericht besonders gut.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Paprika dazu</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paprika waschen, entkernen und in Streifen oder Stücke schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum angebratenen Leberkäse geben und einige Minuten mitbraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paprika sollen weich werden, aber nicht völlig zerkochen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Paradeiser hinein</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paradeiser in Stücke schneiden und dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt alles langsam köcheln lassen, bis die Paradeiser ihren Saft abgeben und gemeinsam mit Paprika und Leberkäse eine schöne, kräftige Sauce entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack etwas Paprikapulver würzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Nudeln kochen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abseihen und anschließend unter die Paprika-Paradeiser-Leberkäse-Mischung heben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles noch einige Minuten gemeinsam ziehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kommt der große Topf einfach mitten auf den Tisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fertig ist unser:</p>



<h1 class="wp-block-heading">PaPaNuLe</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Campingküche, wie ich sie liebe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau solche Gerichte passen für mich zum Camping.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein großes Tamtam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großer Topf, ein paar Freunde, jeder nimmt sich, worauf er Lust hat – und wenn jemand noch einmal kommt, dann weiß der Koch sowieso, dass es geschmeckt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gibt es bei uns <strong>gut gekühltes Bier</strong>, einen <strong>Weißwein-Spritzer</strong> und für alle, die keinen Alkohol trinken möchten, natürlich <strong>Cola Zero oder Limo</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann wird gegessen, geredet und gelacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn genau darum geht es bei unseren gemeinsamen Wochen am Campingplatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht darum, wer das teuerste Essen auf den Tisch stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern darum, dass einer für den anderen kocht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal gibt es Bruschetta, einmal Speckjause, einmal Pljeskavica, einmal Salzburger Bosna – und diesmal eben ein Gericht, das mein Vater Heinz vor vielen Jahren erfunden hat:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PaPaNuLe.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich glaube, dem Heinz hätte es gefallen, wenn er gesehen hätte, wie heute ein großer Topf davon unter unseren Camperfreunden die Runde macht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Peters Tipp</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kocht lieber <strong>zwei oder drei Portionen mehr</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn etwas übrig bleibt, ist das überhaupt kein Problem – PaPaNuLe schmeckt auch am nächsten Tag noch hervorragend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich habe da so eine Vermutung:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viel übrig bleiben wird nicht.</strong></p>
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		<title>Faule-Weiber-Nudeln – Gudrun Steinkellners Leibspeise aus dem Lavanttal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 05:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Prominenten Leibspeise – Lieblingsspeisen prominenter Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Faule-Weiber-Nudeln]]></category>
		<category><![CDATA[Gudrun Steinkellner]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Lavanttaler Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Topfennudeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Serie „Prominententopf“ – Prominente erzählen mir ihre Leibspeise Manche Menschen sind prominent, weil sie dauernd im Rampenlicht stehen. Und dann gibt es Menschen, die durch ihr Können, ihr Handwerk und ihre Leidenschaft bekannt werden. Für mich als alten Koch gehört Gudrun Steinkellner aus dem Lavanttal ganz eindeutig zur zweiten Kategorie. Ich liebe Kärntner Kochbücher. Aber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Serie „Prominententopf“ – Prominente erzählen mir ihre Leibspeise</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Dienstagserie-1-200x300.png" alt="dienstagserie" class="wp-image-1999" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Dienstagserie-1-200x300.png 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Dienstagserie-1-683x1024.png 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Dienstagserie-1-768x1152.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Dienstagserie-1.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Menschen sind prominent, weil sie dauernd im Rampenlicht stehen. Und dann gibt es Menschen, die durch ihr Können, ihr Handwerk und ihre Leidenschaft bekannt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich als alten Koch gehört <strong>Gudrun Steinkellner aus dem Lavanttal</strong> ganz eindeutig zur zweiten Kategorie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich liebe Kärntner Kochbücher. Aber ich bin da ziemlich kritisch. Ein schönes Foto allein macht noch kein gutes Rezept. Wenn ich etwas nachkoche, muss es funktionieren – ohne dass ich nach der dritten Zeile überlege, was der Autor wohl gemeint haben könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Gudrun Steinkellner funktionieren die Rezepte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bodenständig, ehrlich und so geschrieben, wie in Kärnten tatsächlich gekocht wurde und teilweise Gott sei Dank noch immer gekocht wird. Zwei ihrer Kochbücher stehen bei mir zuhause. Nicht als Dekoration im Bücherregal, sondern weil ich sie wirklich schätze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Begegnung mit Gudrun Steinkellner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einiger Zeit war ich bei einer Weihnachtsveranstaltung im Freilichtmuseum. In einem der alten Bauernhäuser traf ich Gudrun Steinkellner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ihr kennt mich inzwischen: Wenn mir jemand begegnet, den ich für meinen <strong>Prominententopf</strong> interessant finde, dauert es meistens nicht lange, bis meine Lieblingsfrage kommt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Was ist deine Leibspeise?“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gudrun musste nicht lange überlegen. Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong>„Faule-Weiber-Nudeln!“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da musste ich natürlich schmunzeln. Erstens wegen des Namens und zweitens, weil hinter solchen einfachen alten Gerichten oft viel mehr Geschichte steckt als hinter so mancher modernen Kreation mit 17 Zutaten und drei Tupferln Sauce auf einem riesigen Teller.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Faule Weiber? Wohl eher kluge Weiber!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name klingt heute natürlich ein bisserl gewöhnungsbedürftig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Lavanttaler Sprachgebrauch war „Weiber“ allerdings nicht unbedingt so abwertend gemeint, wie wir es heute verstehen könnten. Und „faul“?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde sagen: <strong>Die Frauen waren nicht faul, sondern gescheit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt jede einzelne Nudel aufwendig zu füllen und zu krendeln, wird der Nudelteig ausgerollt, mit der Topfenfülle bestrichen, zusammengerollt und im Tuch gekocht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeit gespart, Familie satt, Küche wieder zusammengeräumt – wer da faul sein soll, muss mir erst einer erklären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man könnte sie daher heute genauso gut <strong>Kluge-Weiber-Nudeln</strong> nennen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="206" height="300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/KwfKae_Titelseite_web-pdf-1-206x300.webp" alt="" class="wp-image-5056" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/KwfKae_Titelseite_web-pdf-1-206x300.webp 206w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/KwfKae_Titelseite_web-pdf-1-702x1024.webp 702w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/KwfKae_Titelseite_web-pdf-1-768x1120.webp 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/KwfKae_Titelseite_web-pdf-1.webp 847w" sizes="auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das folgende Rezept stammt aus Gudrun Steinkellners Kochbuch <em>Lovntolerin – Kochen wie früher</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rezept: Faule-Weiber-Nudeln nach Gudrun Steinkellner</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für den Nudelteig</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>500 g Weizenmehl</li>



<li>etwas Salz</li>



<li>1 Ei</li>



<li>ca. 200 ml Wasser, nach Bedarf</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Für die Fülle</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>500 g grober Bröseltopfen</li>



<li>1 Semmel</li>



<li>etwas Milch zum Einweichen</li>



<li>Nudelminze</li>



<li>Keferfill (Kerbel), wenn vorhanden</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zerlassene Butter zum Übergießen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Nudelteig machen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mehl auf ein Nudelbrett geben und in der Mitte eine Grube formen. Ei, Salz und zunächst etwa 1/8 Liter Wasser hineingeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von außen nach innen arbeiten und alles zu einem eher weichen Nudelteig verkneten. Nach und nach so viel Wasser dazugeben, bis die richtige Konsistenz erreicht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Küchenmaschine geht es natürlich ebenfalls. Wir wollen ja schließlich Faule-Weiber-Nudeln machen und keine Küchenprüfung ablegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Teig ist richtig, wenn er glatt und geschmeidig ist, sich von der Schüssel löst und schön seidig glänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Geschirrtuch abdecken und etwa <strong>30 Minuten rasten lassen</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Topfenfülle vorbereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Semmel in etwas Milch einweichen und anschließend passieren beziehungsweise gut ausdrücken und fein zerdrücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Bröseltopfen, Nudelminze, Keferfill, Salz und Pfeffer gründlich vermischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade die <strong>Nudelminze</strong> gibt der Kärntner Topfenfülle diesen unverwechselbaren Geschmack.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Rollen statt krendeln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Nudelteig gleichmäßig ausrollen und die Topfenmasse darauf verteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Seitenränder etwas einschlagen und den belegten Nudelteig vorsichtig zu einer Rolle formen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau hier zeigt sich, warum dieses Rezept so praktisch ist: Kein Ausstechen, kein einzelnes Füllen und kein stundenlanges Krendeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Ab ins Tuch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die fertige Rolle in ein sauberes Baumwolltuch einschlagen – früher hätte man bei uns ganz einfach „Fetzen“ dazu gesagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut verschließen und in ausreichend kochendes Salzwasser legen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugedeckt etwa <strong>40 Minuten leicht wallend sieden lassen</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Anrichten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rolle vorsichtig aus dem Wasser nehmen und kurz überkühlen lassen. Dann aus dem Tuch wickeln – Vorsicht, das Ding ist heiß!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ungefähr <strong>3 cm dicke Scheiben</strong> schneiden und großzügig mit zerlassener Butter übergießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu brauche ich persönlich nicht viel mehr als einen knackigen <strong>grünen Salat</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Peters Küchentipp: Am nächsten Tag wird&#8217;s fast noch besser</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten tatsächlich ein paar Scheiben übrig bleiben, dann werden sie nicht entsorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Tag etwas Butter in die Pfanne geben und die Nudelscheiben darin schön <strong>pranschgalat</strong>, also goldbraun und knusprig, anbraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ehrlich: Da könnte man fast absichtlich zu viel kochen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit als alter Koch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Faule-Weiber-Nudeln sind für mich genau das, was ich an der alten Kärntner Küche liebe:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>wenige Zutaten, vernünftiges Handwerk, kein Schnickschnack und trotzdem richtig guter Geschmack.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Rezepte dürfen nicht verschwinden. Sie erzählen von einer Zeit, in der man aus dem, was Haus, Garten und Landwirtschaft hergaben, etwas Gutes auf den Tisch stellte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht sollten wir beim Namen einfach ein Auge zudrücken. Denn wer dieses Gericht erfunden hat, war meiner Meinung nach überhaupt nicht faul.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese Frau war verdammt praktisch veranlagt. 😄</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke, liebe <strong>Gudrun Steinkellner</strong>, für dein Handwerk, deine Kochbücher und dafür, dass du mir deine Leibspeise verraten hast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich bist du eine echte <strong>Prominente der Kärntner Küche.</strong> 👏</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">👨‍🍳 <strong>Hat dir dieses alte Kärntner Rezept gefallen?</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Bei mir gibt&#8217;s laufend neue Schmankerln, alte Kärntner Rezepte, Erinnerungen aus meinem Kochleben und Tipps aus über 40 Jahren Küche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">💬 <strong>Und jetzt seid ihr dran:</strong><br>Kennt ihr dieses Gericht noch? Und wie sagt ihr dazu – <strong>Faule-Weiber-Nudeln, Kluge-Weiber-Nudeln oder ganz anders?</strong></p>
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		<title>🧀 Kärntner Glundnern – wenn aus Resten eine Legende wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 08:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[alte Beisln Klagenfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Wirtshauskultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Klagenfurter Stuben]]></category>
		<category><![CDATA[Kremser Stubn]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarische Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sennstubn]]></category>
		<category><![CDATA[verschwundene Gasthäuser]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal entstehen die besten Schmankerln ganz nebenbei.Ich hatte Bröseltopfen vom Adamerhof übrig. Eigentlich waren Topfenreinkerl geplant – aber das MHD war erreicht. Und ganz ehrlich: genau dann ist der Topfen perfekt für einen Glundnern. Eine zünftige Kärntner Jause zum Abschied Heute gibt es noch einmal eine zünftige Kärntner Jause mit lieben Freunden in einer Buschenschank. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="https://images.cdn.europe-west1.gcp.commercetools.com/723b2575-66c7-4d92-ae49-82bf1d168d26/00-501648-0147884746-tmyt_7U4.jpg" alt="Sonnenalm Bröseltopfen" style="width:236px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Für mich der Beste Bröseltopfen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal entstehen die besten Schmankerln ganz nebenbei.<br>Ich hatte <strong>Bröseltopfen vom Adamerhof</strong> übrig. Eigentlich waren <strong>Topfenreinkerl</strong> geplant – aber das <strong>MHD war erreicht</strong>. Und ganz ehrlich: <em>genau dann</em> ist der Topfen perfekt für einen <strong>Glundnern</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="623" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/Brettljause-1024x623.jpg" alt="" class="wp-image-5059" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/Brettljause-1024x623.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/Brettljause-300x183.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/Brettljause-768x467.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/Brettljause.jpg 1380w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Eine zünftige Kärntner Jause zum Abschied</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gibt es noch einmal eine zünftige Kärntner Jause mit lieben Freunden in einer Buschenschank. Denn schon bald geht es wieder nach Istrien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann gibt es für längere Zeit keine Kärntner Jause mehr, sondern eine istrische Marenda mit Pršut, Kulen, Trappistenkäse, Oliven und frischem Weißbrot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich werde wahrscheinlich nur ein belegtes Brot essen. Mittlerweile esse ich nicht mehr so viel wie früher, als ich noch ein bisserl runder war. Aber auf einem ordentlich belegten Brot ist schließlich alles drauf, was auch zu einer Brettljause gehört – nur eben etwas weniger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gespritzter Most darf natürlich nicht fehlen. Und zum Abschluss gibt es ein Stamperl Kalmusschnaps. So lässt sich der Abschied von der Kärntner Jause gut verkraften!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Bekannter von mir liebt diesen Glundner so sehr, dass er ihn <strong>mit dem Löffel isst</strong>. Pur. Ohne Brot.<br>Ich bin da anders gestrickt:<br>👉 <strong>frisches Roggenbrot</strong>,<br>👉 <strong>ordentlich Butter</strong>,<br>👉 <strong>darauf der Glundnern</strong> –<br>und ich bin kulinarisch daheim.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">🕯️ Eine kleine Hommage an den Fritze P.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unvergessen bleibt für mich ein ehemaliger Arbeitskollege, der <strong>leider schon im Jahr 2001 verstorben ist</strong>. Für mich war er der <strong>ungekrönte Glundnernkönig</strong>.<br>Bei ihm gab es immer <strong>zwei Sorten</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einmal <strong>natur</strong> – nur Salz, Kümmel und frischer Bröseltopfen</li>



<li>und dann die <strong>rötliche Variante</strong> mit einem Hauch Paprikapulver</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Geheimnis war ebenso simpel wie genial: er war Koch in der &#8222;Kremser Stubn&#8220;<br>und verwendete <strong>fertigen Kochkäse</strong>, den er sanft mit <strong>Maresi (Kaffeesahne)</strong> erwärmte. Dadurch wurde der Glundner <strong>extrem streichfähig</strong> – seine ganz persönliche Spezialität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn alles gepasst hat, die Konsistenz perfekt war und der Geschmack auf den Punkt, kam sein legendärer Spruch:<br><strong>„Zack die Bohne!“</strong><br>Dann wusstest du: besser wird’s nimma.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gäste kamen <strong>scharenweise</strong> in die Kremser Stubn, nur wegen diesem Glundner. Nicht wegen der Karte – <strong>wegen ihm</strong>.<br>Und genau deshalb lebt dieser Geschmack bis heute weiter.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum mich der Glundner immer begeistert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Glundner</strong> ist mehr als ein Aufstrich.<br>Ein würziger, cremiger Kärntner <strong>Schmierkäse</strong> mit Geschichte, Charakter und Haltung. Nichts für Eilige. Nichts für Feiglinge. Aber ehrlich, bodenständig und unglaublich gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt <strong>mein klassisches Rezept</strong> – so, wie ich ihn mag.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">🧀 Rezept: Kärntner Glundnern – ganz traditionell</h2>



<h3 class="wp-block-heading">🧂 Zutaten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>1 kg <strong>Bröseltopfen</strong> (trockener Haustopfen)</li>



<li>100 g <strong>Butterschmalz oder Butter</strong></li>



<li>10 g <strong>Salz</strong></li>



<li>2 TL <strong>Kümmel</strong>, grob gestoßen</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">🥣 Zubereitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Topfen vorbereiten</strong><br>Den Bröseltopfen grob zerbröckeln und <strong>dünn</strong> in eine breite Schüssel streuen.<br>Mit einem Tuch abdecken und bei <strong>Zimmertemperatur 2–3 Tage</strong> stehen lassen.<br>Zwischendurch immer wieder <strong>auflockern</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Reifung</strong><br>Der Topfen ist reif, wenn er <strong>glasig-schlüpfrig</strong> wird und einen <strong>kräftig-reifen Geruch</strong> entwickelt.<br>Keine Sorge – <strong>das gehört genau so</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Würzen &amp; schmelzen</strong><br>Topfen mit Salz und Kümmel vermengen.<br>Butter oder Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Topfen zugeben und <strong>kräftig rühren</strong>, bis die Masse <strong>gleichmäßig zu fließen beginnt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Optional:</strong><br>Für eine mildere Variante am Schluss <strong>eine Handvoll frischen Topfen</strong> unterheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Fertigstellen</strong><br>Den Glundnern in eine Schüssel füllen und <strong>kalt stellen</strong>, bis er <strong>fest und streichfähig</strong> ist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">🥖 Serviertipp</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>frischem Bauernbrot</strong>, Butter und ein paar <strong>Zwiebelringen</strong>.<br>Mehr braucht es nicht.<br>So einfach. So ehrlich. So Kärnten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong>Werbung in eigener Sache</strong><br>Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Bilder: Peter Stelzl &amp; Johann Jaritz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong>Jetzt sag du:</strong><br>Isst du den Glundner <strong>klassisch am Brot</strong> – oder bist du auch so ein Genießer, der ihn <strong>mit dem Löffel</strong> isst? 😄</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kärntner Frigga einmal anders – meine „Unter-der-Bühne-Version“ aus dem Europapark</title>
		<link>https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/kaerntner-frigga-speck-kaese/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Gerichte, bei denen braucht man kein Kochbuch. Man braucht nur ein paar gute Zutaten, Hunger – und eine Geschichte dazu. Die Kärntner Frigga mit Speck und Käse ist so ein altes Gericht. Eigentlich ein einfaches Essen aus der bäuerlichen und alpinen Küche: Speck, Käse, manchmal Eier – kräftig, unkompliziert und genau das Richtige, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Gerichte, bei denen braucht man kein Kochbuch. Man braucht nur ein paar gute Zutaten, Hunger – und eine Geschichte dazu.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-200x300.png" alt="Illustration mit Kärntner Farben vor traditionellen Speisen und dem Schriftzug „Donnerstag – Uralte Kärntner Rezepte“ als kulinarische Blog-Serie" class="wp-image-2163" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-200x300.png 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-683x1024.png 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-768x1152.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Kärntner Frigga mit Speck und Käse</strong> ist so ein altes Gericht. Eigentlich ein einfaches Essen aus der bäuerlichen und alpinen Küche: Speck, Käse, manchmal Eier – kräftig, unkompliziert und genau das Richtige, wenn man ordentlich gearbeitet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Frigga-Geschichte spielt allerdings nicht auf einer Alm. Sie spielt <strong>unter einer Musikbühne mitten im Europapark in Klagenfurt</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="723" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/wdb-team-1024x723.jpg" alt="Wdb" class="wp-image-4934" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/wdb-team-1024x723.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/wdb-team-300x212.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/wdb-team-768x542.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/wdb-team.jpg 1290w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Wdb Team </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die „Woche der Begegnung“ – und ich mittendrin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damals gab es in Klagenfurt die <strong>Woche der Begegnung</strong>, kurz WdB. Im Europapark stand ein großes Veranstaltungszelt, und an den Sommerabenden spielten dort Musiker und Bands, die Rang und Namen hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war damals einer der Hilfsarbeiter. Heute würde man wahrscheinlich vornehmer <strong>Roadie</strong> dazu sagen. Wobei wir eigentlich Mädchen und Burschen für alles waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bereiteten vor, halfen beim Ablauf, schleppten, organisierten und machten Ordnerdienst. Heute würde das wohl alles unter Security, Eventmanagement und Stage Crew laufen. Wir waren einfach das <strong>WdB-Team</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Polizei war präsent, allerdings nicht ständig sichtbar. Wenn etwas gewesen wäre, wäre sie sofort zur Stelle gewesen. Wirklich große Probleme gab es aber kaum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser größtes Problem war ohnehin ein ganz anderes:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir hatten ständig Hunger und Durst.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und damals war bei solchen Veranstaltungen auch das Bier für die Mannschaft noch ziemlich selbstverständlich. Andere Zeiten eben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jeden Abend Grillhendl oder Bratwurst – irgendwann reicht’s</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Essen war die Auswahl überschaubar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meistens gab es Grillhendl mit Erdäpfelsalat oder eine Bratwurst. Das schmeckt mir grundsätzlich beides – aber wenn du es Abend für Abend isst, beginnt selbst ein gutes Grillhendl irgendwann verdächtig nach Dienstplan zu schmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also musste etwas anderes her.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da kam der Koch in mir durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich besorgte <strong>Hamburger Bauchspeck, würzigen Bergkäse und resche Kaisersemmeln</strong>. Von zu Hause brachte ich einen Plattentoaster mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Küche richteten wir dort ein, wo uns möglichst niemand beim Essen zuschauen konnte:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>unter der Bühne.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn eines war wichtig: Die vielen „Schmarotzer“, die plötzlich auftauchen, sobald irgendwo etwas Gutes gebrutzelt wird, sollten unsere kleine Labestation besser nicht entdecken. 😉</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn es unter der Bühne nach Speck und Käse duftet …</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem heißen Plattentoaster briet ich den Bauchspeck richtig knusprig. Darauf kamen Scheiben vom Bergkäse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Käse begann zu schmelzen, verband sich mit dem heißen Speck und dessen Bratensaft – und spätestens jetzt war es mit der Geheimhaltung eigentlich vorbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Duft konnte man nicht einsperren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ganze kam in eine frische, resche Kaisersemmel. Und wer wollte, bekam noch einen ordentlichen Klecks Ketchup dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine klassische Frigga nach Lehrbuch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber für mich war das unsere <strong>WdB-Frigga</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich machte davon an manchen Abenden viele, viele Semmeln für unser Ordnerteam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und während wir unten unter der Bühne brutzelten, wurde oben der Soundcheck gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Opus, EAV, Ambros, Edda, Bilgeri und andere standen auf der Bühne – und der Duft unserer Speck-Käse-Frigga zog nach oben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da wird wohl so manchem Musiker das Wasser im Mund zusammengelaufen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Duft der Frigga kannten sie also.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Den Geschmack leider nicht. Schade eigentlich.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="867" height="1300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/pexels-photo-6003045.jpeg" alt="a hand cooking strips of meat on a frying pan" class="wp-image-4933" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/pexels-photo-6003045.jpeg 867w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/pexels-photo-6003045-200x300.jpeg 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/pexels-photo-6003045-683x1024.jpeg 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/pexels-photo-6003045-768x1152.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /><figcaption class="wp-element-caption">Photo by cottonbro studio on <a href="https://www.pexels.com/photo/a-hand-cooking-strips-of-meat-on-a-frying-pan-6003045/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Pexels.com</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rezept: Meine Kärntner WdB-Frigga in der Semmel</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Personen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>8 kräftige Scheiben Hamburger Bauchspeck</li>



<li>200–250 g würziger Kärntner Bergkäse, in Scheiben</li>



<li>4 frische Kaisersemmeln</li>



<li>etwas Pfeffer</li>



<li>nach Geschmack Ketchup</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zubereitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Plattentoaster, eine Grillplatte oder eine schwere Pfanne gut erhitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Bauchspeck ohne zusätzliches Fett langsam anbraten, bis er auf beiden Seiten schön knusprig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun den Bergkäse direkt auf den heißen Speck legen und schmelzen lassen. Genau dabei entsteht dieser Geruch, bei dem plötzlich Menschen auftauchen, die vorher angeblich überhaupt keinen Hunger hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kaisersemmeln aufschneiden. Wer möchte, kann die Schnittflächen kurz auf der heißen Platte anrösten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Speck und geschmolzenen Käse direkt heiß in die Semmeln geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Geschmack etwas Ketchup hinein – fertig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Peters Küchentipp</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Spart beim Käse nicht an der Qualität. Ein kräftiger, gut gereifter <strong>Bergkäse</strong> gehört hier einfach dazu. Und auch beim Speck darf ruhig etwas Fett dran sein. Genau dieses Fett nimmt beim Braten den Geschmack des Specks auf und verbindet sich mit dem schmelzenden Käse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein Diätessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wir haben damals auch keine Kalorien gezählt. Wir haben Bühnen aufgebaut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alte Rezepte dürfen auch eigene Geschichten bekommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine traditionelle Frigga sieht natürlich anders aus als meine Semmel aus dem Europapark. Aber genau das gefällt mir an alten Gerichten: Sie haben sich immer danach gerichtet, <strong>was vorhanden war, wer am Tisch saß und wie groß der Hunger war.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn ich heute Speck auf einer heißen Platte brutzeln höre und Bergkäse darauf schmelzen sehe, denke ich nicht zuerst an eine Kärntner Almhütte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke an Sommerabende im Europapark, an Musik, Soundchecks, das WdB-Team – und an unsere kleine, gut versteckte Küche unter der Bühne.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>So schmeckt Erinnerung. Und manchmal riecht sie nach gebratenem Speck und geschmolzenem Käse.</strong></p>
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		<title>Süßkraut mit Nudeln – ein einfaches Gericht in Erinnerung an meine Schwiegermutter Gerti</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Braunschweiger Kraut]]></category>
		<category><![CDATA[einfache Familienrezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Krautfleckerl]]></category>
		<category><![CDATA[österreichische hausmannskost]]></category>
		<category><![CDATA[Süßkraut mit Nudeln]]></category>
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					<description><![CDATA[Früher, als meine liebe Schwiegermutter Gerti noch lebte, wurden wir oft zu ihr zum Essen eingeladen. Große Sprünge konnte damals niemand machen. Unser Haushaltsbudget war knapp, aber ich glaube, viel Geld hatte zu dieser Zeit ohnehin kaum jemand. Geizig waren meine Schwiegereltern jedoch nie. Ganz im Gegenteil: Für sie war es am wichtigsten, dass alle [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Früher, als meine liebe Schwiegermutter Gerti noch lebte, wurden wir oft zu ihr zum Essen eingeladen. Große Sprünge konnte damals niemand machen. Unser Haushaltsbudget war knapp, aber ich glaube, viel Geld hatte zu dieser Zeit ohnehin kaum jemand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geizig waren meine Schwiegereltern jedoch nie. Ganz im Gegenteil: Für sie war es am wichtigsten, dass alle gemeinsam um den Tisch saßen und jeder satt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Schwiegermutter selbst hat eigentlich selten mit uns gegessen. Der Platz war knapp, und sie stand meistens neben dem Herd. Ich glaube aber, sie wartete ganz bewusst ab, ob für alle genug da war. Erst wenn jeder versorgt war, dachte sie an sich selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft kamen auch noch Verwandte ganz zufällig vorbei. Und wie durch ein kleines Küchenwunder war sogar für diese unangemeldeten Gäste noch genügend Essen da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Einstellung habe ich von ihr übernommen: <strong>Lieber fünf Portionen zu viel als eine zu wenig.</strong> Bei mir soll ebenfalls niemand hungrig vom Tisch aufstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfache Gerichte waren oft die besten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weil das Geld nicht locker saß, kamen bei meiner Schwiegermutter häufig einfache und günstige Speisen auf den Tisch. Aber einfach bedeutete keineswegs langweilig. Manche dieser Gerichte waren so gut, dass sie mir bis heute in Erinnerung geblieben sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von einem möchte ich euch heute erzählen: <strong>Süßkraut mit Nudeln.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein vornehmes Essen, kein Schnickschnack und keine ausgefallenen Zutaten – aber einfach nur saugut. Genau dieses Gericht gibt es heute wieder bei uns.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/weisskohl.jpg" alt="Weißkraut geschnitten" class="wp-image-3280" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/weisskohl.jpg 1000w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/weisskohl-300x200.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/weisskohl-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rezept für Süßkraut mit Nudeln</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für etwa 4 bis 5 Portionen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>1 Kopf Braunschweiger Kraut, etwa 1 bis 1,2 kg</li>



<li>400 g Fleckerl oder andere kurze Nudeln</li>



<li>1 große Zwiebel</li>



<li>2 EL Schweineschmalz</li>



<li>2 EL Zucker</li>



<li>2 bis 3 EL Mostessig</li>



<li>Salz</li>



<li>frisch gemahlener schwarzer Pfeffer</li>



<li>1 TL ganzer Kümmel</li>



<li>zwei Zehen Knoblauch</li>



<li>bei Bedarf ein kleiner Schuss Wasser oder Suppe</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zubereitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kraut vierteln und den Strunk herausschneiden. Anschließend das Kraut in nicht zu kleine Würfel schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zwiebel schälen und fein schneiden. Das Schweineschmalz in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin goldgelb anrösten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun den Zucker dazugeben und unter ständigem Rühren leicht karamellisieren lassen. Dabei aufpassen, dass er nicht zu dunkel wird, sonst schmeckt er bitter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geschnittene Kraut in den Topf geben und bei etwas stärkerer Hitze mitrösten. Es darf ruhig ein wenig Farbe bekommen, denn genau das sorgt später für den kräftigen Geschmack.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Salz, reichlich schwarzem Pfeffer, Knoblauch und ganzem Kümmel würzen. Einen ordentlichen Schuss Mostessig dazugeben. Ich verwende dafür gerne den Mostessig vom Duller aus dem Lavanttal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kraut zugedeckt bei kleiner Hitze langsam weich dünsten. Zwischendurch umrühren. Sollte sich zu wenig Flüssigkeit bilden, einfach einen kleinen Schuss Wasser oder Suppe dazugeben. Das Kraut soll weich werden, aber nicht zu einem Brei zerfallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen die Fleckerl oder Nudeln in reichlich Salzwasser kernig kochen und anschließend abseihen. Besonders gut schmeckt das Gericht natürlich mit selbst gemachten Fleckerln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nudeln unter das Kraut mischen und alles gemeinsam noch einige Minuten fertig dünsten. Zum Schluss noch einmal mit Salz, Pfeffer und eventuell einem kleinen Schuss Mostessig abschmecken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Küchentipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Süßkraut mit Nudeln schmeckt besonders gut, wenn das Kraut langsam geröstet wird und dabei ordentlich Farbe bekommt. Wer es gerne kräftiger mag, gibt beim Servieren noch frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darüber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie bei vielen Krautgerichten gilt: Aufgewärmt schmeckt es am nächsten Tag beinahe noch besser – sofern überhaupt etwas übrig bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Liebe Gerti, dieses Essen ist für dich</h2>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/Gerti-und-Toni-1024x682.png" alt="" class="wp-image-5018" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/Gerti-und-Toni-1024x682.png 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/Gerti-und-Toni-300x200.png 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/Gerti-und-Toni-768x511.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/08/Gerti-und-Toni.png 1537w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Toni &amp; Gerti meine Schwiegereltern †</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Gerti, ich weiß, du schaust uns irgendwo zu. Wir denken an dich – nicht nur wegen deiner kulinarischen Köstlichkeiten, sondern vor allem, weil du ein ausgesprochen guter und herzlicher Mensch warst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du warst ganz und gar nicht jene Schwiegermutter, von der in den vielen Geschichten über „schlimme Schwiegermütter“ erzählt wird. Du hast dafür gesorgt, dass alle satt wurden, hast für deine Familie gelebt und dich selbst dabei oft an die letzte Stelle gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute steht dein Süßkraut mit Nudeln wieder auf unserem Tisch. Ein einfaches Gericht, das nach viel mehr schmeckt: nach Familie, gemeinsamen Stunden und schönen Erinnerungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dieses Rezept ist für dich, liebe Gerti.</strong></p>
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		<title>Sonntagsglück: Stephaniebraten – Faschiertes, wie es sein soll!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Gerichte, die gehören einfach zum Sonntag wie das Amen in der Kirche, der erste Kaffee in der Früh und das zufriedene Schweigen am Tisch, wenn alle essen und keiner mehr redet. So ein Gericht ist für mich der Stephaniebraten. Ein faschierter Braten, aber bitte nicht irgendein trauriger Fleischziegel aus unbekannter Herkunft. Nein, wenn [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Gerichte, die gehören einfach zum Sonntag wie das Amen in der Kirche, der erste Kaffee in der Früh und das zufriedene Schweigen am Tisch, wenn alle essen und keiner mehr redet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ein Gericht ist für mich der <strong>Stephaniebraten</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein faschierter Braten, aber bitte nicht irgendein trauriger Fleischziegel aus unbekannter Herkunft. Nein, wenn schon Faschiertes, dann will ich wissen, was drinnen ist. Ganz ehrlich: Faschiertes im Geschäft kaufen oder in einer Gaststätte essen? Für mich ein klares Nein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Faschiertes war immer schon eine Art Resteverwertung. Und grundsätzlich ist das ja nichts Schlechtes. In einer guten Küche wird nichts weggeworfen. Nur möchte ich halt selbst entscheiden, welche „Reste“ da hineinkommen. Ich bin Koch, ich bin neugierig, und bei Faschiertem bin ich besonders heikel. Da bin ich wie ein alter Küchenhund: Ich rieche sofort, wenn etwas nicht passt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="684" height="911" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20260413_175650751.jpg" alt="" class="wp-image-4672" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20260413_175650751.jpg 684w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20260413_175650751-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darum kaufe ich mir lieber ein schönes Stück gut durchzogenen Schweineschopf und ein ordentliches Stück Rindfleisch. Halb und halb.<a href="https://amzn.to/4wdXkRM" target="_blank" rel="noopener"> Mein kleiner Fleischwolf, den ich mir einmal um rund 50 Euro bei Amazon gekauft habe</a>, macht daraus genau das Faschierte, das ich haben will. Einmal mit grober Scheibe, einmal feiner – je nachdem, was ich vorhabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist beste Fleischqualität. Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abfallfleisch dürfen ruhig andere kaufen. Ich portioniere mein Faschiertes dann in 400-Gramm-Zipbeutel, drücke es schön flach und friere es ein. Das spart Platz im Tiefkühler und taut blitzschnell auf. Probier das einmal aus – danach willst du nie wieder anders arbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Blick in die Geschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stephaniebraten, auch <strong>Stefaniebraten</strong> geschrieben, ist ein klassischer faschierter Braten mit feiner Füllung. Seinen Namen verdankt er Prinzessin Stephanie von Belgien, der Gattin von Kronprinz Rudolf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher kannte man ähnliche Braten auch unter anderen Namen, etwa als Giselabraten oder Judenbraten. Der bekannte <strong>Falsche Hase</strong> ist im Vergleich dazu die einfachere Variante – meist ohne die schöne Füllung mit Ei, Gurkerl und Würstel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Stephaniebraten darf es schon ein bisschen festlicher sein. Gekochte Eier, Essiggurken und, wer mag, Frankfurter Würstel werden in die Faschiertenmasse eingerollt. Beim Aufschneiden schaut das dann richtig schön aus. Ein Sonntagsbraten, der nicht protzt, aber trotzdem Eindruck macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Beste: Er schmeckt warm wunderbar, aber auch kalt am nächsten Tag mit Senf, Kren und einem Stück Brot. Da wird aus dem Sonntagsglück gleich ein Montagsglück. Auch nicht schlecht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/stefaniebraten-2-1024x685.jpg" alt="" class="wp-image-4430" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/stefaniebraten-2-1024x685.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/stefaniebraten-2-300x201.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/stefaniebraten-2-768x514.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/stefaniebraten-2.jpg 1361w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Rezept: Stephaniebraten mit Erdäpfelpüree und Kohlrabigemüse</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Personen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Für den Braten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>600 g gemischtes Faschiertes, am besten frisch gewolft aus Rind und Schwein</li>



<li>2 Semmeln oder 100 g Knödelbrot</li>



<li>125 ml Milch</li>



<li>1 kleine Zwiebel, fein gehackt</li>



<li>1 Knoblauchzehe, fein gehackt</li>



<li>1 EL Butter</li>



<li>3 gekochte Eier</li>



<li>4 Essiggurken</li>



<li>2 Frankfurter Würstel, optional</li>



<li>1 EL Estragonsenf</li>



<li>1 TL gemahlener Kümmel</li>



<li>1 TL Majoran</li>



<li>2 EL gehackte Petersilie</li>



<li>Salz und Pfeffer</li>



<li>Schweinsnetz oder dünne Bauchfleischscheiben zum Einwickeln</li>



<li>etwas Suppe oder Wasser zum Begießen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Für das Erdäpfelpüree</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>800 g mehligkochende Erdäpfel</li>



<li>200 ml Milch</li>



<li>50 g Butter</li>



<li>Salz</li>



<li>Muskatnuss</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Für das Kohlrabigemüse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>2 Kohlrabi</li>



<li>1 EL Butter</li>



<li>1 EL Mehl</li>



<li>100 ml Obers</li>



<li>Salz und Pfeffer</li>



<li>Petersilie zum Garnieren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Faschiertes vorbereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Semmeln oder das Knödelbrot in der Milch einweichen. Danach gut ausdrücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Butter langsam goldgelb anschwitzen. Nicht verbrennen lassen, sonst wird der Knoblauch bitter und beleidigt den ganzen Braten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Faschierte mit den ausgedrückten Semmeln, der Zwiebel-Knoblauch-Mischung, Senf, Kümmel, Majoran, Petersilie, Salz und Pfeffer gut vermengen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt nicht streicheln, sondern richtig durchkneten. Die Masse soll Bindung bekommen. Ein faschierter Braten muss zusammenhalten wie eine gute Familie am Sonntagstisch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Füllen und formen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Faschiertenmasse auf Frischhaltefolie zu einem Rechteck flachdrücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In die Mitte kommen die gekochten Eier, die Essiggurken und nach Wunsch die Frankfurter Würstel. Dann mithilfe der Folie vorsichtig einrollen und zu einem schönen Braten formen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Braten anschließend in ein Schweinsnetz wickeln. Wer kein Schweinsnetz bekommt, nimmt dünne Bauchfleischscheiben. Das gibt Geschmack, hält den Braten saftig und schaut auch noch gut aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Braten garen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Stephaniebraten in eine gefettete Bratform legen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei <strong>180 °C Ober-/Unterhitze</strong> ungefähr <strong>60 Minuten</strong> braten. Zwischendurch immer wieder mit etwas Suppe oder Wasser begießen. So entsteht ein schönes Natursaftl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Braten fertig ist, kurz rasten lassen. Nicht sofort anschneiden, sonst läuft der ganze Saft davon und der Braten schaut dich beleidigt an.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Erdäpfelpüree zubereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfel schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser weichkochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abseihen, ausdampfen lassen und mit heißer Milch, Butter, Salz und etwas Muskatnuss cremig stampfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte kein Kleisterpüree machen. Erdäpfelpüree soll locker und cremig sein, nicht wie Fliesenkleber aus dem Kübel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Kohlrabigemüse kochen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kohlrabi schälen und in Stifte schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Butter anschwitzen, mit Mehl bestäuben und kurz durchrühren. Dann mit Obers aufgießen und sanft köcheln lassen, bis der Kohlrabi weich, aber nicht totgekocht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Anrichten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Stephaniebraten in schöne Scheiben schneiden. Auf den Teller kommt zuerst ein Löffel Erdäpfelpüree, daneben das Kohlrabigemüse und dazu eine ordentliche Scheibe Braten mit Natursaftl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So schaut ein Sonntag aus, wenn er gut aufgelegt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Peters Küchentipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du Faschiertes selbst machst, nimm nicht nur mageres Fleisch. Ein bisschen Fett gehört dazu. Zu mageres Faschiertes wird trocken und langweilig. Schweineschopf und Rindfleisch halb und halb sind für mich ideal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch ein Tipp: Faschiertes flach in Beuteln einfrieren. Das spart Platz, taut schnell auf und du hast immer eine gute Basis für Laibchen, Sauce, Fülle oder eben einen Stephaniebraten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Stephaniebraten ist ein Paradebeispiel für bodenständige Wiener Küche mit Pfiff. Kein Luxusgericht, aber ein ehrlicher Sonntagsbraten mit Geschichte, Geschmack und schöner Optik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist das genau die Art von Küche, die ich liebe: gute Zutaten, saubere Arbeit, keine Geheimniskrämerei und am Ende ein Tisch, an dem alle zufrieden sitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn am nächsten Tag noch eine kalte Scheibe übrig bleibt, mit Senf und Brot – dann hat der Koch alles richtig gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage an meine Facebook-Freunde:</strong><br>Magst du deinen Stephaniebraten klassisch mit Ei, Gurkerl und Würstel – oder füllst du ihn lieber auf deine eigene kreative Art?</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Werbung in eigener Sache</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/" data-type="page" data-id="2598">📖 Hier meinen Blog abonnieren</a><br><a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/" data-type="page" data-id="1634">📚 Kärntner Kochbuch 2.0 entdecken</a></p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Erdäpfel mit Butter und saure Gurkenmilch – Kärntner Rezept</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[erdäpfel]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmannskost]]></category>
		<category><![CDATA[Rahmgurken]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerküche]]></category>
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					<description><![CDATA[Danke &#8222;Mutti &#38; Walter&#8220; für die zwei eigenen Feldgurken aus eurem Garten. Manchmal braucht es kein Schnitzel, keinen Schweinsbraten und schon gar kein kompliziertes Rezept. An heißen Sommertagen schmecken die einfachsten Gerichte ohnehin am besten. Bei uns gab es früher oft heurige Erdäpfel mit Butter und Rahmgurken. Dazu kam ein Löffel Hüttenkäse auf den Teller [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Danke &#8222;Mutti &amp; Walter&#8220; für die zwei eigenen Feldgurken aus eurem Garten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal braucht es kein Schnitzel, keinen Schweinsbraten und schon gar kein kompliziertes Rezept. An heißen Sommertagen schmecken die einfachsten Gerichte ohnehin am besten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-683x1024.png" alt="Illustration mit Kärntner Farben vor traditionellen Speisen und dem Schriftzug „Donnerstag – Uralte Kärntner Rezepte“ als kulinarische Blog-Serie" class="wp-image-2163" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-683x1024.png 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-200x300.png 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-768x1152.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei uns gab es früher oft <strong>heurige Erdäpfel mit Butter und Rahmgurken</strong>. Dazu kam ein Löffel Hüttenkäse auf den Teller und, wenn es besonders gut gemeint war, ein wenig dünn aufgeschnittener Speck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war keine vornehme Küche. Das war ehrliches Essen aus dem Garten und von dem, was gerade im Haus war. Günstig, sättigend und trotzdem leicht – genau richtig für meine Serie <strong>„Alte Kärntner Rezepte“</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sommer wie damals bei der Omama &amp; Otata (Uroma &amp; Uropa))</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich dieses Gericht heute zubereite, bin ich gedanklich sofort wieder ein Bub im Garten in Maria Rain bei meiner Omama &amp; Otata.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfel kamen dampfend im Topf auf den Tisch. Daneben standen kalte Butter, eine Schüssel Sauremilch  gurken und frische Milch. Jeder nahm sich selbst, zerdrückte die heißen Erdäpfel ein wenig mit der Gabel und ließ darauf ein ordentliches Stück Butter schmelzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr brauchte es eigentlich nicht. Trotzdem war es jedes Mal ein kleines Festessen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kärntner Gurkenmilch mit Erdäpfeln</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für 4 Personen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>2 Salatgurken</li>



<li>750 ml saure Milch</li>



<li>2–3 EL Sauerrahm, nach Geschmack</li>



<li>1 kleine Knoblauchzehe</li>



<li>Salz und Pfeffer</li>



<li>etwas Kümmel, am besten leicht zerstoßen</li>



<li>eventuell frischer Dill oder Schnittlauch</li>



<li>1 kg Erdäpfel</li>



<li>Butter zum Dazuessen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zubereitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gurken schälen und grob hobeln oder reiben. Leicht salzen, etwa zehn Minuten ziehen lassen und nur ein wenig ausdrücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Saure Milch und Sauerrahm verrühren. Knoblauch hineinpressen und mit Salz, Pfeffer und etwas Kümmel würzen. Die Gurken untermischen und die Gurkenmilch gut kalt stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfel in der Schale weich kochen, schälen und noch heiß servieren. Jeder zerdrückt sich die Erdäpfel auf dem Teller, gibt ein Stück Butter darauf und löffelt die kalte Gurkenmilch dazu oder darüber.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Tipp als Koch:</strong> Die Erdäpfel müssen richtig heiß und die Gurkenmilch eiskalt sein. Genau dieser Gegensatz macht das Gericht so gut. Und bei der Butter nicht zu geizig sein – das Rezept stammt schließlich aus Kärnten und nicht aus einer Diätbroschüre. 😄<strong>ße<br>Euer Peterschmankerl</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Werbung in eigener Sache</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch mehr traditionelle Gerichte, Familienrezepte und kulinarische Geschichten findest Du in meinem <strong><a href="https://xn--kochkrnten-u5a.com/">Kärntner Kochbuch 2.0</a></strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du möchtest kein neues Peterschmankerl verpassen? Dann kannst Du meinen <strong><a>Blog kostenlos abonnieren</a></strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist Dein liebstes leichtes Sommergericht?</strong> Schreib es mir gerne in die Kommentare – vielleicht wird daraus schon das nächste Peterschmankerl!</p>
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		<title>„Villacher Kirchtagssuppe – Originalrezept mit Reindling“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Suppen]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchtagssuppe Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Reindling]]></category>
		<category><![CDATA[Villacher Kirchtag]]></category>
		<category><![CDATA[Villacher Kirchtagssuppe]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich ist es wieder so weit: Der Villacher Kirchtag beginnt – und das heuer bereits zum 81. Mal, mit der Villacher Kirchtagssuppe Für viele Kärntner ist der Kirchtag der Höhepunkt des Sommers. Tracht anziehen, durch die Villacher Innenstadt spazieren, Musik hören, tanzen, feiern und vielleicht das eine oder andere Villacher Bier genießen. Ich muss allerdings [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Endlich ist es wieder so weit: Der Villacher Kirchtag beginnt – und das heuer bereits zum 81. Mal, mit der Villacher Kirchtagssuppe</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Sonntag-Sonntagsglueck-683x1024.png" alt="Illustration einer Kochhaube mit lachender Sonne und dem Schriftzug „Sonntagsglück – Kulinarische Blog-Serie“" class="wp-image-2167"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele Kärntner ist der Kirchtag der Höhepunkt des Sommers. Tracht anziehen, durch die Villacher Innenstadt spazieren, Musik hören, tanzen, feiern und vielleicht das eine oder andere Villacher Bier genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss allerdings ehrlich sagen: Der ganz große Kirchtagsfan bin ich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In die Tracht, die ich damals zu meiner Hochzeit getragen habe, passe ich schon lange nicht mehr hinein. Der Anzug ist nämlich im Laufe der Jahre auf geheimnisvolle Weise immer enger geworden. Wahrscheinlich haben ihn die Kalorien heimlich zusammengenäht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tanzen ist inzwischen auch nicht mehr ganz so meines. Alkohol und Autofahren vertragen sich bekanntlich überhaupt nicht, und die Züge nach Villach sind während des Kirchtags oft so voll, dass man schon beim Einsteigen Körperkontakt mit Menschen hat, die man eigentlich noch gar nicht kennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber eines liebe und schätze ich am Villacher Kirchtag ganz besonders:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="911" height="911" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/villacher-kirchtagsuppe.jpg" alt="die gekaufte Kirchtagsuppe" class="wp-image-4632" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/villacher-kirchtagsuppe.jpg 911w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/villacher-kirchtagsuppe-300x300.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/villacher-kirchtagsuppe-150x150.jpg 150w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/villacher-kirchtagsuppe-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 911px) 100vw, 911px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Villacher Kirchtagssuppe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Denn diese Suppe ist viel mehr als nur eine Vorspeise. Sie ist Kärntner Brauchtum, Familiengeschichte und Festtagsküche in einem Teller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Villacher Bier ist das mit dem echten Villacher Original inzwischen so eine Sache. Es wird heute nämlich nicht mehr ausschließlich in Villach gebraut. Da bleibt für mich als kulinarisches Original vor allem die berühmte Kirchtagssuppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die hat es wirklich in sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Kurzem habe ich mir am Markt beim Frierss ein Glas Villacher Kirchtagssuppe zum Mitnehmen gekauft. Der Preis war durchaus stolz. Da musste selbst ich als Pensionistenkoch kurz schlucken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Reindling hätte es natürlich auch dazu gegeben. Den habe ich leider vergessen mitzunehmen. Das ist ungefähr so, als würde man ein Gulasch bestellen und auf das Gebäck vergessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich kann euch sagen: Diese Villacher Kirchtagssuppe vom Frierss war jeden Cent wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So eine gute Kirchtagssuppe habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Kräftig, leicht säuerlich, fein gewürzt, wunderbar cremig und voller Fleischgeschmack. Genau so muss eine Kirchtagssuppe schmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich hat bei mir sofort der alte Kochfuchs zu schnüffeln begonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist da drinnen? Wie wurde sie gekocht? Und vor allem: Wie kann man sie zu Hause nachkochen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also habe ich mir ein traditionelles Rezept besorgt und für euch küchentauglich aufgeschrieben.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="899" height="694" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kirchtagsuppe.jpg" alt="" class="wp-image-4633" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kirchtagsuppe.jpg 899w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kirchtagsuppe-300x232.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kirchtagsuppe-768x593.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 899px) 100vw, 899px" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Villacher Kirchtagssuppe</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für etwa 8 Personen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Für die Suppe</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>500 g Rindfleisch, beispielsweise Wadschinken oder Schulter</li>



<li>400 g Kalbfleisch</li>



<li>400 g Schweinefleisch</li>



<li>1 kleines Suppenhuhn oder etwa 500 g Hühnerfleisch</li>



<li>2 bis 3 Markknochen</li>



<li>2 Karotten</li>



<li>1 gelbe Rübe</li>



<li>1 Stück Sellerie</li>



<li>1 Petersilienwurzel</li>



<li>1 kleine Stange Lauch</li>



<li>1 Zwiebel</li>



<li>2 Lorbeerblätter</li>



<li>6 Pfefferkörner</li>



<li>4 Wacholderbeeren</li>



<li>Salz</li>



<li>etwa 3 Liter Wasser</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zum Vollenden</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>500 ml Sauerrahm</li>



<li>250 ml Schlagobers</li>



<li>2 bis 3 Esslöffel Mehl</li>



<li>2 Eidotter</li>



<li>100 ml Weißwein</li>



<li>2 bis 3 Esslöffel Weißweinessig</li>



<li>1 Prise Zimt</li>



<li>1 Prise gemahlene Nelken</li>



<li>etwas Muskatnuss</li>



<li>schwarzer Pfeffer</li>



<li>Salz</li>



<li>etwas Zucker nach Geschmack</li>



<li>frische Petersilie</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Fleisch und Suppe ansetzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fleisch und die Knochen in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam zum Kochen bringen. Den dabei entstehenden Schaum sorgfältig abschöpfen. Das ist wichtig, damit die Suppe später schön klar und sauber im Geschmack bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geputzte Suppengemüse, die halbierte Zwiebel, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Wacholderbeeren dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suppe nur leicht köcheln lassen. Sie soll nicht wild sprudeln, sondern gemütlich vor sich hinziehen. Je nach Fleischstück dauert das etwa zwei bis drei Stunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hühnerfleisch benötigt meist weniger Zeit und kann früher aus der Suppe genommen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Fleisch schneiden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald das Fleisch weich ist, aus der Suppe heben und etwas auskühlen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suppe durch ein feines Sieb abseihen. Das Fleisch von Fett, Knochen und Sehnen befreien und in kleine, mundgerechte Würfel schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Traditionell kommen mehrere Fleischsorten in die Kirchtagssuppe. Genau diese Mischung macht ihren kräftigen und besonderen Geschmack aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Rahmguss vorbereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sauerrahm, Schlagobers, Mehl und Eidotter in einer Schüssel glatt verrühren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit der Rahm in der heißen Suppe nicht ausflockt, einige Schöpfer heiße Suppe langsam unter die Rahmmischung rühren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend die Mischung unter ständigem Rühren zurück in den Suppentopf geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suppe nun nur noch sanft erhitzen. Sie darf ab diesem Zeitpunkt nicht mehr stark kochen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Typisch säuerlich abschmecken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weißwein und zunächst zwei Esslöffel Essig dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun kommen die Gewürze ins Spiel: eine kleine Prise Zimt, eine Prise Nelkenpulver, etwas Muskatnuss, Pfeffer und Salz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Zimt und Nelken bitte vorsichtig sein. Die Kirchtagssuppe soll fein würzig schmecken und nicht wie ein Weihnachtskeks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss je nach Geschmack noch etwas Essig oder eine kleine Prise Zucker dazugeben. Die Suppe soll angenehm säuerlich, würzig und cremig schmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geschnittene Fleisch wieder hineingeben und einige Minuten ziehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit gehackter Petersilie bestreuen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Küchentipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kirchtagssuppe schmeckt am nächsten Tag oft noch besser. Dann haben sich Fleisch, Gewürze und die feine Säure richtig miteinander verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Aufwärmen aber nicht mehr stark kochen, sonst kann der Rahm ausflocken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ganz wichtig: Dazu gehört natürlich ein Stück Kärntner Reindling.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht so wie bei mir, der voller Vorfreude die Suppe gekauft und den Reindling am Markt liegen gelassen hat.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Warum wird die Kirchtagssuppe oft in geteilten Gulaschtellern serviert?</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Traditionell wird die Kirchtagssuppe gerne in tiefen, teilweise geteilten Gulaschtellern serviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In das große Fach kommt die heiße Suppe, in das kleinere Fach ein Stück süßer Reindling. Dadurch liegt der Reindling nicht ständig in der Suppe, kann aber Stück für Stück hineingetunkt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Verbindung klingt für manche zunächst ungewöhnlich: saure Fleischsuppe und süßer Reindling.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber genau dieser Gegensatz macht den besonderen Reiz aus. Die würzige, leicht säuerliche Suppe und der süße, zimtige Reindling passen erstaunlich gut zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es einmal probiert hat, versteht, warum dieses Gericht seit Generationen zum Kärntner Kirchtag gehört.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Mein Sonntagsglück</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Ich brauche kein volles Festzelt, keine zu enge Tracht und auch keinen Tanz bis in die frühen Morgenstunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein persönliches Sonntagsglück ist ein guter Teller Villacher Kirchtagssuppe, ein Stück Reindling und das Gefühl, dass manche kulinarischen Traditionen noch genauso schmecken wie früher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gekaufte Suppe vom Frierss war ausgezeichnet. Aber eines ist sicher: Der alte Kochfuchs wird die Kirchtagssuppe jetzt auch selbst ansetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und den Reindling vergesse ich beim nächsten Mal garantiert nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zumindest schreibe ich ihn vorher auf den Einkaufszettel.</p>
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		<title>Alte Kärntner Rezepte: Gekochtes Rindfleisch mit eingemachtem Kohlrabigemüse und Rösterdäpfeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 05:20:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Rindsuppe]]></category>
		<category><![CDATA[rösterdäpfel]]></category>
		<category><![CDATA[traditionelle Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal muss man gar nicht groß überlegen, was heute auf den Tisch kommt. Man macht einfach den Kühlschrank auf, schaut hinein – und wenn dort noch gekochtes Rindfleisch von gestern liegt, dann ist die Sache fast schon entschieden. Bei mir war noch einiges von der dicken Schulter vom Rind übrig. Ein schönes Stück Fleisch, nicht [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Manchmal muss man gar nicht groß überlegen, was heute auf den Tisch kommt. Man macht einfach den Kühlschrank auf, schaut hinein – und wenn dort noch gekochtes Rindfleisch von gestern liegt, dann ist die Sache fast schon entschieden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-683x1024.png" alt="Illustration mit Kärntner Farben vor traditionellen Speisen und dem Schriftzug „Donnerstag – Uralte Kärntner Rezepte“ als kulinarische Blog-Serie" class="wp-image-2163" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-683x1024.png 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-200x300.png 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-768x1152.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir war noch einiges von der <strong>dicken Schulter vom Rind</strong> übrig. Ein schönes Stück Fleisch, nicht so trocken wie manch anderes Kochfleisch, mit Geschmack, Saft und Charakter. Also genau richtig für ein ehrliches Kärntner Mittagessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil auch noch klare Rindsuppe da war, gab es vorweg eine kräftige Suppe mit Frittaten. Danach gekochtes Rindfleisch mit eingemachtem Kohlrabigemüse und Rösterdäpfeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist keine moderne Tellerakrobatik mit drei Tupfern Schaum und einem beleidigten Kräuterblatt in der Ecke. Das ist Küche, wie sie früher war: sparsam, g’schmackig und mit Hausverstand gekocht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Resteküche, wie sie sein soll</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Früher wurde nichts weggeworfen. Schon gar kein gekochtes Rindfleisch. Wenn am Vortag ein gutes Stück im Suppentopf war, dann hatte man am nächsten Tag schon fast ein fertiges Essen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suppe wurde als Vorspeise serviert, das Fleisch kam mit Gemüse und Erdäpfeln auf den Teller. Einfach, aber gewaltig gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute nennt man das nachhaltig. Früher hat man einfach gesagt:<br><strong>„Bua, des wird noch g’essn.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und recht hatten sie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dicke Schulter?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die dicke Schulter ist ein wunderbares Stück zum Kochen. Sie hat mehr Saft und Struktur als ein ganz mageres Stück und bleibt auch nach dem Kochen angenehm saftig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sie kalt ist, kann man daraus ein herrliches Essigfleisch machen. Warm passt sie wunderbar zu Gemüse, Rösterdäpfeln, Semmelkren oder Schnittlauchsauce.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute aber geht es klassisch weiter: mit Kohlrabi.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/gekochtes-rindfleisch3-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4460" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/gekochtes-rindfleisch3-1024x768.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/gekochtes-rindfleisch3-300x225.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/gekochtes-rindfleisch3-768x576.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/gekochtes-rindfleisch3.jpg 1214w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rezept: Gekochtes Rindfleisch mit eingemachtem Kohlrabigemüse und Rösterdäpfeln</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Personen</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Für das gekochte Rindfleisch</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 600–800 g gekochtes Rindfleisch von der dicken Schulter</li>



<li>etwas klare Rindsuppe zum Erwärmen</li>



<li>Salz nach Geschmack</li>



<li>frisch geriebener Kren nach Wunsch</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Für das eingemachte Kohlrabigemüse</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>3–4 Kohlrabi</li>



<li>1 kleine Zwiebel</li>



<li>1 EL Butter oder Öl</li>



<li>1 gehäufter EL Mehl</li>



<li>ca. 300–400 ml Rindsuppe oder Gemüsefond</li>



<li>1 Schuss Milch oder Obers nach Wunsch</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>Muskatnuss</li>



<li>Petersilie, frisch gehackt</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Für die Rösterdäpfel</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>700 g gekochte Erdäpfel vom Vortag</li>



<li>1 Zwiebel</li>



<li>2–3 EL Öl oder Schmalz</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>Majoran nach Geschmack</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Für die Frittatensuppe</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 1 Liter klare Rindsuppe</li>



<li>Frittaten von 2–3 Palatschinken</li>



<li>Schnittlauch</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Die Rindsuppe vorbereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die klare Rindsuppe langsam erhitzen. Nicht wild kochen lassen, sonst wird sie trüb und verliert ihren feinen Geschmack.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frittaten in feine Streifen schneiden, in Suppenteller geben und mit heißer Rindsuppe übergießen. Mit Schnittlauch bestreuen und servieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist schon einmal ein Auftakt, bei dem jeder weiß:<br>Heute wird nicht gehungert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Das Rindfleisch erwärmen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das gekochte Rindfleisch in schöne Scheiben schneiden und in etwas heißer Rindsuppe langsam erwärmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Nicht kochen lassen. Das Fleisch soll nur heiß werden. Wenn man es wild kocht, wird es trocken, und das hätte die dicke Schulter wirklich nicht verdient.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Kohlrabi schneiden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kohlrabi schälen und in Stifte oder kleine Würfel schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In leicht gesalzenem Wasser oder gleich in etwas Rindsuppe bissfest kochen. Sie sollen weich sein, aber nicht zerfallen. Kohlrabi ist Gemüse und kein Babybrei.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Einmach zubereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zwiebel fein schneiden und in Butter oder Öl hell anschwitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mehl dazugeben und kurz mitrösten, aber nicht braun werden lassen. Dann nach und nach mit Rindsuppe aufgießen und gut verrühren, damit keine Klümpchen entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Minuten leicht köcheln lassen, bis eine sämige Sauce entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den gekochten Kohlrabi dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Petersilie abschmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es feiner mag, gibt noch einen kleinen Schuss Milch oder Obers dazu.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Rösterdäpfel braten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die gekochten Erdäpfel schälen und in Scheiben schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwiebel fein schneiden und in Öl oder Schmalz anrösten. Erdäpfel dazugeben und bei mittlerer Hitze schön goldbraun braten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Salz, Pfeffer und etwas Majoran würzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rösterdäpfel brauchen Geduld. Wer ständig umrührt, bekommt Erdäpfelbruch. Wer ihnen Zeit gibt, bekommt goldene Krusterln. Und genau um diese Krusterln geht es.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den Teller kommt zuerst eine schöne Portion eingemachtes Kohlrabigemüse. Daneben die Scheiben vom gekochten Rindfleisch und die knusprigen Rösterdäpfel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer möchte, reibt noch frischen Kren über das Fleisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein Teller, der keine Show braucht. Der schmeckt nach Küche, Familie und einem ordentlichen Mittagessen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Peters Küchentipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gekochtes Rindfleisch niemals trocken in der Pfanne aufwärmen. Immer in etwas Suppe langsam heiß ziehen lassen. So bleibt es saftig und schmeckt fast wie frisch gekocht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn noch etwas Fleisch übrig bleibt: klein schneiden, mit Zwiebel, Kernöl, Essig, Salz und Pfeffer marinieren – schon hast du am nächsten Tag ein wunderbares Rindfleisch-Essigfleisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So kocht man mit Hirn. Und mit Geschmack sowieso.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für dieses Rezept hilfreich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für dieses Rezept sind ein guter <a href="https://amzn.to/4gOb9lu" target="_blank" rel="noopener">Suppentopf</a>, eine <a href="https://amzn.to/4oV37JD" target="_blank" rel="noopener">schwere Pfanne</a> für die Rösterdäpfel, ein <a href="https://amzn.to/4eRkfvh" target="_blank" rel="noopener">scharfes Messer</a>, ein <a href="https://amzn.to/4vJfUBy" target="_blank" rel="noopener">stabiles Schneidbrett,</a> ein <a href="https://amzn.to/3SFrCOY" target="_blank" rel="noopener">Schneebesen</a> für die Einmach und ein feiner <a href="https://amzn.to/4oXsEC6" target="_blank" rel="noopener">Krenreiber</a> besonders praktisch.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Werbung in eigener Sache</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hat dir dieses alte Kärntner Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/" data-type="page" data-id="2598">📖 Hier meinen Blog abonnieren</a><br><a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/" data-type="page" data-id="1634">📚 Kärntner Kochbuch 2.0 entdecken</a></p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Alte Kärntner Rezepte: Pizzaparty im Garten – jeder belegt seine Pizza selbst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 05:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenparty]]></category>
		<category><![CDATA[Pizza selber machen]]></category>
		<category><![CDATA[Pizzaparty]]></category>
		<category><![CDATA[Pizzateig]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Pizzaparty im Garten ist bei uns die perfekte Gelegenheit, Familie und Freunde an einen Tisch zu bringen. Wir Kärntner leben kulinarisch auf einem besonders schönen Fleckerl Erde: Slowenien und Italien sind unsere Nachbarn, und das merkt man auch in unserer Küche. Kärntner Nudeln treffen auf Pasta, Polenta auf Sterz und Pizza auf eine ordentliche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Pizzaparty im Garten ist bei uns die perfekte Gelegenheit, Familie und Freunde an einen Tisch zu bringen. Wir Kärntner leben kulinarisch auf einem besonders schönen Fleckerl Erde: Slowenien und Italien sind unsere Nachbarn, und das merkt man auch in unserer Küche. Kärntner Nudeln treffen auf Pasta, Polenta auf Sterz und Pizza auf eine ordentliche Portion Kärntner Gemütlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade die italienische Küche hat bei uns längst einen Fixplatz. Eine gute Pizza wird schließlich auch in Kärnten nicht vom Teller gestoßen. Schon gar nicht, wenn sie im eigenen Garten gebacken wird und sich jeder seine Pizza selbst belegen darf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Sommer ist bei uns Partyzeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt im Sommer herrscht in unserem Garten wieder einmal Ausnahmezustand. Da ich nur ungefähr einen Monat im Sommer im Lande bin und die restliche Zeit im FKK-Nacktparadies Valalta meine Zelte aufgeschlagen habe, müssen die wenigen Wochen daheim natürlich ordentlich genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie nutzt man den Sommer am besten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich mit Partys!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei uns stehen die Feiern derzeit praktisch Schlange. Wir müssen sogar richtige Partyzelte im Garten aufbauen, damit uns der Wettergott keinen Strich durch die Rechnung macht. Denn auf eines kann man sich beim Kärntner Sommer verlassen: Sobald der Griller heiß ist und die Gäste eintreffen, zieht irgendwo eine verdächtig dunkle Wolke auf.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="770" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20260514_110542117.PORTRAIT.ORIGINAL2-1024x770.jpg" alt="" class="wp-image-4613" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20260514_110542117.PORTRAIT.ORIGINAL2-1024x770.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20260514_110542117.PORTRAIT.ORIGINAL2-300x225.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20260514_110542117.PORTRAIT.ORIGINAL2-768x577.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20260514_110542117.PORTRAIT.ORIGINAL2.jpg 1212w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Perfekte Grillparty &#8222;Krall&#8220;</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Kurzem waren wir bei lieben Freunden zu einer herrlichen Grillparty eingeladen. Auch in Valalta gab es Campingpartys am laufenden Band. Dort braucht es oft gar keinen besonderen Anlass. Einer stellt einen Tisch auf, der Nächste bringt Wein, ein anderer Brot und Käse – und plötzlich ist die halbe Nachbarschaft da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So soll es sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Sommer Party jagt die nächste</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag soll es angeblich nicht regnen. Meine Familie hat daher sofort eine Pizzaparty im Garten bestellt. Und wenn die Familie bestellt, muss der Opa natürlich liefern. Aber nur die Zutaten und den Teig. Pizza zubereiten muss jeder selbt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach geht es munter weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten Wochen jagt bei uns ohnehin eine Feier die nächste: der 18. Geburtstag meiner Enkelin, eine große Party ihrer Freunde, eine rumänische Partynacht und Walters 80. Geburtstag. Zwischendurch sind wir sogar bei einer Captain’s BBQ Party am Wörthersee eingeladen – dort darf ich ausnahmsweise einmal nur essen und genießen. Ein ungewohntes Gefühl für einen Koch, aber ich werde mich bemühen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach geht es für den restlichen Sommer wieder in unsere Zweitheimat Valalta ans Meer. Dort leben und feiern wir ganz selbstverständlich nackt mit vielen Gleichgesinnten – Naturismus, Meer und Lebensfreude gehören für uns einfach zusammen. Unsere Salzburger Freunde planen bereits eine Bosnaparty, andere bringen eine zünftige Bauernjause mit.<a href="https://valalta.hr/en/" data-type="link" data-id="https://valalta.hr/en/" target="_blank" rel="noopener">Valalta ist unser Paradies auf Erden.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser zweites Zuhause: Valalta – dort, wo Naturismus, Meer und Lebensfreude ganz selbstverständlich zusammengehören.</p>



<figure class="wp-block-embed is-provider-facebook wp-block-embed-facebook"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="fb-video" data-allowfullscreen="true" data-href="https://www.facebook.com/watch/?v=555441954604355" style="background-color: #fff; display: inline-block;"></div>
</div></figure>



<p class="has-text-align-center has-ast-global-color-3-color has-ast-global-color-8-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-2 wp-block-paragraph"><strong>Ein Leben ohne Party ist zwar möglich, aber bei mir völlig ausgeschlossen.</strong></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="911" height="911" data-id="4611" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_155444.jpg" alt="" class="wp-image-4611" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_155444.jpg 911w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_155444-300x300.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_155444-150x150.jpg 150w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_155444-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 911px) 100vw, 911px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="911" height="911" data-id="4612" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_162811.jpg" alt="" class="wp-image-4612" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_162811.jpg 911w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_162811-300x300.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_162811-150x150.jpg 150w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_162811-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 911px) 100vw, 911px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="911" height="911" data-id="4610" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_163548.jpg" alt="" class="wp-image-4610" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_163548.jpg 911w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_163548-300x300.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_163548-150x150.jpg 150w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/20240726_163548-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 911px) 100vw, 911px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="4609" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20240722_151158358.MP_-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4609" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20240722_151158358.MP_-1024x768.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20240722_151158358.MP_-300x225.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20240722_151158358.MP_-768x576.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/PXL_20240722_151158358.MP_.jpg 1214w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Pizzaparty im Garten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Pizzaparty ist ideal, wenn mehrere Generationen zusammenkommen. Kinder mögen oft nur Schinken und Käse. Andere wollen Salami, Speck und Zwiebeln. Die nächste Fraktion verlangt Thunfisch, Oliven oder scharfe Pfefferoni. Vegetarier greifen zu Gemüse und Käse, und die ganz Mutigen legen sich vielleicht sogar Ananas auf die Pizza.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber diskutieren wir jetzt lieber nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schöne an dieser Art von Feier ist: Jeder belegt seine Pizza selbst – ganz nach Lust und Laune. Der Gastgeber bereitet den Teig, die Tomatensauce und alle Zutaten vor. Danach dürfen die Gäste selbst kreativ werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So gibt es keine Beschwerden. Wer seine Pizza zu dick belegt, ist schließlich selbst schuld.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1040" height="1300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-10547147.jpeg" alt="close up of man preparing pizza" class="wp-image-4614" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-10547147.jpeg 1040w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-10547147-240x300.jpeg 240w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-10547147-819x1024.jpeg 819w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-10547147-768x960.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1040px) 100vw, 1040px" /><figcaption class="wp-element-caption">Photo by Rene Strgar on <a href="https://www.pexels.com/photo/close-up-of-man-preparing-pizza-10547147/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Pexels.com</a></figcaption></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Rezept: Pizzateig für eine Gartenparty</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rezept reicht für ungefähr <strong>10 kleinere Pizzen</strong>. Je nach Hunger und Größe der Gäste kann die Menge natürlich verdoppelt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für den Pizzateig</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>1 kg glattes Weizenmehl, Type 700 oder italienisches Tipo 00</li>



<li>650 ml lauwarmes Wasser</li>



<li>25 g frische Germ oder 1 Päckchen Trockengerm</li>



<li>25 g Salz</li>



<li>2 EL Olivenöl</li>



<li>1 TL Zucker</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung des Pizzateigs</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Germ mit dem Zucker in einem Teil des lauwarmen Wassers auflösen. Einige Minuten stehen lassen, bis sich an der Oberfläche kleine Bläschen bilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehl in eine große Schüssel geben. Germwasser, restliches Wasser und Olivenöl hinzufügen und alles kurz vermischen. Erst danach das Salz dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Teig ungefähr 10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt, weich und elastisch ist. Er darf ruhig ein wenig klebrig sein. Zu viel zusätzliches Mehl macht den Teig später nur trocken und hart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Teig abdecken und bei Zimmertemperatur ungefähr 1 bis 2 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend den Teig in zehn Stücke teilen und zu runden Kugeln schleifen. Die Teiglinge auf ein bemehltes Blech oder in verschließbare Behälter legen, abdecken und nochmals mindestens 30 bis 60 Minuten entspannen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch besser wird der Teig, wenn er bereits am Vortag vorbereitet wird. Dafür nur ungefähr 10 Gramm frische Germ verwenden und den Teig über Nacht zugedeckt im Kühlschrank gehen lassen. Etwa zwei Stunden vor der Party aus dem Kühlschrank nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfache Tomatensauce für Pizza</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>2 Dosen geschälte oder gehackte Paradeiser</li>



<li>2 EL Tomatenmark</li>



<li>2 Knoblauchzehen</li>



<li>2 EL Olivenöl</li>



<li>1 TL Oregano</li>



<li>einige Blätter Basilikum</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>1 kleine Prise Zucker</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zubereitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paradeiser mit Tomatenmark, Knoblauch, Olivenöl und den Gewürzen fein pürieren oder mit den Händen zerdrücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sauce muss nicht unbedingt gekocht werden. Eine gute Pizza-Tomatensauce darf frisch schmecken. Wichtig ist nur, dass sie nicht zu flüssig ist. Sonst wird der Pizzaboden weich und lässt sich nur mehr mit Messer, Gabel und viel Geduld essen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für die Pizza-Bar</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Käse:</strong> Mozzarella, Bergkäse, Parmesan, Gorgonzola<br><strong>Fleisch und Fisch:</strong> Schinken, Salami, Speck, Prosciutto, Salsiccia, Thunfisch<br><strong>Gemüse:</strong> Champignons, Paprika, Zwiebeln, Mais, Oliven, Artischocken, Zucchini, Paradeiser, Pfefferoni<br><strong>Nach dem Backen:</strong> Rucola, Basilikum, Parmesan, Chiliöl und Knoblauchöl</p>



<h2 class="wp-block-heading">So belegt jeder seine Pizza richtig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teigkugel vorsichtig mit den Fingern flach drücken und von innen nach außen formen. Den Rand dabei nicht ganz flach drücken, damit er beim Backen schön aufgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wenig Tomatensauce auf dem Teig verteilen. Danach Käse und die gewünschten Zutaten darauflegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger ist bei Pizza meistens mehr. Wer den gesamten Belagstisch auf eine einzige Pizza lädt, bekommt keine Pizza, sondern einen überladenen Gemüsetransporter mit Käse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frischen Rucola, Prosciutto, Basilikum und Parmesan gibt man am besten erst nach dem Backen auf die Pizza.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pizza im Backofen backen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Backofen mit Pizzastein oder Backstahl mindestens 30 bis 45 Minuten auf höchster Stufe vorheizen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Ofen wird die Pizza bei 250 bis 300 Grad ungefähr 5 bis 9 Minuten gebacken. Ohne Pizzastein kann ein umgedrehtes Backblech mit aufgeheizt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pizza am Grill backen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Gas- oder Holzkohlegrill mit Deckel eignet sich ebenfalls hervorragend. Pizzastein einsetzen und den Grill auf ungefähr 300 Grad oder mehr vorheizen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pizza auf den heißen Stein schieben, Deckel schließen und ungefähr 4 bis 7 Minuten backen. Zwischendurch kontrollieren und bei Bedarf drehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sollte immer nur eine Person für das Backen zuständig sein. Sonst stehen plötzlich fünf Pizzabäcker vor dem Grill und jeder weiß es besser. Das endet meistens damit, dass die Pizza schwarz ist und keiner schuld war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Tipp für eine entspannte Pizzaparty</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Teig, die Sauce und alle Zutaten rechtzeitig vorbereiten. Jede Schüssel beschriften und mehrere Holzbretter oder Teller für die fertig belegten Pizzen bereitstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Backpapier kann hilfreich sein, besonders wenn Kinder ihre Pizza selbst formen. Das Papier nach den ersten Minuten unter der Pizza herausziehen, damit der Boden knusprig wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem sollte man nicht alle zehn Pizzen gleichzeitig belegen. Sonst werden die ersten Teigfladen weich, während die letzten noch auf den Ofen warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am besten wird laufend belegt, gebacken, geteilt und gemeinsam gegessen. So kann jeder mehrere Sorten kosten und niemand sitzt allein vor einer riesigen Pizza.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Pizzaparty im Garten ist unkompliziert, gesellig und für die ganze Familie geeignet. Jeder belegt seine Pizza selbst, niemand muss etwas essen, das ihm nicht schmeckt, und der Gastgeber steht nicht den ganzen Abend allein in der Küche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut, ganz stimmt das nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer muss natürlich trotzdem den Teig machen, die Zutaten schneiden, den Ofen aufheizen, die Pizzen backen und anschließend das Chaos beseitigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber solange die Familie zufrieden ist, die Gäste lachen und ein kühles Getränk bereitsteht, macht man es doch gerne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn ein Leben ohne Party ist möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber bei mir sicher nicht.</p>
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		<title>Kärntner Käsnudeln wie bei Melissa Naschenweng – Rezept aus Kärnten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 05:45:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Prominenten Leibspeise – Lieblingsspeisen prominenter Persönlichkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Prominententopf: Wenn Kärnten singt, krändelt und nach Butter duftet Melissa Naschenweng, die Starnacht am Wörthersee und Kärntner Käsnudeln – mehr Kärnten geht fast nicht. Wenn in der Ostbucht am Wörthersee die Scheinwerfer angehen, die Musik über den See zieht und die Leute gut gelaunt mitsingen, dann ist Kärnten wieder ganz bei sich. Ein bisserl Glanz, [&#8230;]]]></description>
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<h1 class="wp-block-heading">Prominententopf: Wenn Kärnten singt, krändelt und nach Butter duftet</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/StarnachW_1-scaled-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4478" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/StarnachW_1-scaled-1-1024x576.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/StarnachW_1-scaled-1-300x169.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/StarnachW_1-scaled-1-768x432.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/StarnachW_1-scaled-1-1536x864.jpg 1536w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/StarnachW_1-scaled-1-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Starnacht Moderatoren Duo</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Melissa Naschenweng, die Starnacht am Wörthersee und Kärntner Käsnudeln – mehr Kärnten geht fast nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn in der Ostbucht am Wörthersee die Scheinwerfer angehen, die Musik über den See zieht und die Leute gut gelaunt mitsingen, dann ist Kärnten wieder ganz bei sich. Ein bisserl Glanz, ein bisserl Heimat, ein bisserl Schlager – und irgendwo in Gedanken steht schon ein Topf mit Salzwasser am Herd.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn bei aller Musik, allem Applaus und allen Fernsehkameras: Am Ende braucht der Mensch etwas G’scheites am Teller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da kommen sie ins Spiel:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kärntner Käsnudeln.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder wie wir bei uns sagen: <strong>Kasnudeln.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/©-Anelia-Janeva-scaled-1-1024x683.jpg" alt="Melissa Naschenweng" class="wp-image-4472" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/©-Anelia-Janeva-scaled-1-1024x683.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/©-Anelia-Janeva-scaled-1-300x200.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/©-Anelia-Janeva-scaled-1-768x512.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/©-Anelia-Janeva-scaled-1-1536x1025.jpg 1536w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/©-Anelia-Janeva-scaled-1-2048x1366.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal landet im <strong>Prominententopf</strong> eine echte Kärntnerin: <strong>Melissa Naschenweng</strong>. Geboren im Lesachtal, genauer gesagt in Birnbaum, trägt sie Kärnten nicht nur in der Stimme, sondern auch im Herzen. Und wenn man an Kärnten, Heimatküche und ehrliches Essen denkt, dann führt an Käsnudeln kein Weg vorbei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht links.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht rechts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und schon gar nicht mit Fertigpackerl.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="320" height="241" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-gekocht.jpg" alt="" class="wp-image-4476" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-gekocht.jpg 320w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-gekocht-300x226.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kärntner Käsnudeln – Heimat in Teigtaschenform</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kärntner Käsnudeln sind kein Essen, das man schnell zwischen Tür und Angel macht. Das ist kein „Ich schmeiß mir rasch was in die Pfanne“-Gericht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Käsnudeln sind Küchenkultur.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="320" height="241" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-nudelmaschine.jpg" alt="" class="wp-image-4474" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-nudelmaschine.jpg 320w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-nudelmaschine-300x226.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da braucht es einen guten Nudelteig, eine g’schmackige Fülle, ehrliche Zutaten und ein bisserl Zeit. Erdäpfel, Bröseltopfen, Kräuter, Butter und Schnittlauch – mehr braucht es eigentlich nicht, wenn die Zutaten passen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kommt natürlich noch die berühmteste Prüfung in Kärnten:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="320" height="240" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln.jpg" alt="" class="wp-image-4475" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln.jpg 320w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Krändln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Kärnten heißt es ja bekanntlich:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer krändln kann, der darf heiraten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sage dazu nur: Wenn das wirklich immer so streng genommen worden wäre, hätten früher manche Hochzeiten schon beim Nudelteig geendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn beim Krändln trennt sich die Spreu vom Topfen. Da hilft kein Autotune, kein Glitzerdirndl und kein Playback. Da zählt nur Fingerfertigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber keine Angst: Auch wer nicht perfekt krändln kann, darf Käsnudeln essen. Sonst wäre halb Kärnten verhungert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ganz ehrlich: Eine Käsnudel mit Gabelrand schmeckt immer noch besser als eine perfekt gekrändelte, die innen fad ist wie ein Sonntag ohne Suppe.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="320" height="241" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-baellchen.jpg" alt="" class="wp-image-4477" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-baellchen.jpg 320w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-baellchen-300x226.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was gehört in eine gute Käsnudelfülle?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fülle ist das Herz der Käsnudel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie muss würzig sein, aber nicht überladen. Sie soll nach Erdäpfeln, Topfen und Kräutern schmecken. Nicht nach Kühlschrank. Nicht nach Industrie. Und schon gar nicht nach „eh wurscht“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich nehme gerne:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>groben Bröseltopfen</li>



<li>mehlige Erdäpfel</li>



<li>Nudelminze</li>



<li>Kerbel oder Petersilie</li>



<li>etwas Frühlingszwiebel oder Porree</li>



<li>Knoblauch</li>



<li>Salz und Pfeffer</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders fein wird es mit <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4rntner_Minze" target="_blank" rel="noopener">Nudelminze</a></strong>. Die gibt den Käsnudeln diesen typischen Kärntner Geschmack. Wer keine bekommt, nimmt Petersilie. Das ist zwar nicht ganz dasselbe, aber immer noch besser als gar kein Grünzeug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist: Die Fülle darf ruhig kräftig abgeschmeckt sein. Der Nudelteig nimmt später wieder ein bisserl Geschmack weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also nicht schüchtern würzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Käsnudeln mögen keine Zaghaften.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="320" height="241" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaertner-kaesnudeln-2.jpg" alt="" class="wp-image-4473" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaertner-kaesnudeln-2.jpg 320w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaertner-kaesnudeln-2-300x226.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Rezept: Kärntner Käsnudeln nach Heimatart</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für ca. 4 bis 6 Personen</h2>



<h2 class="wp-block-heading">Für den Nudelteig</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>500 g griffiges Mehl</li>



<li>1 gute Prise Salz</li>



<li>2 Eier</li>



<li>8 EL lauwarmes Wasser</li>



<li>1 EL Milch</li>



<li>1 EL Öl</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Für die Fülle</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>500 g grober Bröseltopfen</li>



<li>1 kg mehlige Erdäpfel, gekocht und geschält</li>



<li>1 EL gehackte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4rntner_Minze" target="_blank" rel="noopener">Nudelminze</a></li>



<li>1 EL gehackter Kerbel oder Petersilie</li>



<li>3 EL fein geschnittener Frühlingszwiebel oder Porree</li>



<li>etwas Butter zum Anschwitzen</li>



<li>1 Knoblauchzehe, fein gehackt</li>



<li>Salz</li>



<li>schwarzer Pfeffer aus der Mühle</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zum Servieren</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>zerlassene Butter, leicht gebräunt</li>



<li>frischer Schnittlauch</li>



<li>oder Grammelschmalz zum Abschmalzen</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="320" height="241" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-gekocht.jpg" alt="" class="wp-image-4476" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-gekocht.jpg 320w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/kaesnudeln-gekocht-300x226.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Zubereitung</h1>



<h2 class="wp-block-heading">1. Nudelteig machen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehl, Salz, Eier, Wasser, Milch und Öl zu einem glatten Nudelteig verkneten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Teig soll geschmeidig sein, aber nicht kleben. Wenn er zu fest ist, kommt noch ein kleines Schluckerl Wasser dazu. Wenn er zu weich ist, etwas Mehl einarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann den Teig in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Teig braucht seine Ruhe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ein Koch nach dem Sonntagsgeschäft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Fülle vorbereiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die gekochten Erdäpfel noch warm durch die Erdäpfelpresse drücken oder fein zerdrücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühlingszwiebel oder Porree in etwas Butter hell anschwitzen. Nicht braun werden lassen, nur duftend machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann Erdäpfel, Topfen, Kräuter, Knoblauch, Salz und Pfeffer gut vermengen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Masse soll würzig schmecken. Nicht übertrieben, aber deutlich. Der Teig macht das Ganze später wieder etwas milder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Fülle kleine Kugeln formen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erleichtert später das Füllen und sorgt dafür, dass alle Käsnudeln ungefähr gleich groß werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Teig ausrollen und füllen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Nudelteig dünn ausrollen und runde Teigstücke ausstechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf jedes Teigstück eine Kugel Fülle setzen, den Teig darüberklappen und die Ränder gut zusammendrücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt der große Moment:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Krändln</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es kann, macht einen schönen gedrehten Rand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es nicht kann, drückt die Nudeln mit einer Gabel zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schmecken tun sie trotzdem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur beim Heiratsantrag würde ich dann vielleicht vorher noch einmal üben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Käsnudeln kochen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Käsnudeln in leicht kochendes Salzwasser geben und ungefähr 12 bis 15 Minuten ziehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Nicht wild sprudelnd kochen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Käsnudeln sind keine Diskokugeln. Die sollen nicht im Topf herumtanzen wie ein Schlagerstar beim Finale.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sie oben schwimmen und der Teig gar ist, vorsichtig mit einem Schaumlöffel herausheben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Anrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Käsnudeln auf vorgewärmte Teller legen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit zerlassener, leicht gebräunter Butter übergießen und mit frischem Schnittlauch bestreuen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es deftiger mag, nimmt Grammelschmalz. Dann wird aus der feinen Kärntner Spezialität ein richtiges Hüttenessen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Peters Küchentipp</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Übrig gebliebene Käsnudeln schmecken am nächsten Tag fast noch besser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einfach in einer Pfanne mit Butter langsam anbraten, bis sie außen leicht knusprig und innen wieder schön warm sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei uns sagt man gerne:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>angeprantschelt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist Resteküche auf Kärntnerisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder wie ich sage: Der zweite Auftritt ist oft besser als die Generalprobe.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Süße Variante – darf man das?</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Manche essen Käsnudeln auch mit Zimt, Zucker oder Apfelmus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da scheiden sich die Geister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die einen sagen: „Herrlich!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die anderen sagen: „Ruf den Kärntner Heimatschutz!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sage: Erlaubt ist, was schmeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur Ketchup würde ich nicht empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da hört sich die Freundschaft auf.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Kleine Käsnudel-Kunde</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Kärntner Käsnudeln gehören zu den bekanntesten Gerichten der Kärntner Küche. Typisch ist die Fülle aus Topfen, Erdäpfeln und Kräutern. Besonders die Nudelminze gibt vielen traditionellen Rezepten ihren unverwechselbaren Geschmack.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Krändln ist dabei nicht nur Dekoration. Der schöne Rand verschließt die Teigtasche und zeigt gleichzeitig: Da hat sich jemand Mühe gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau das macht dieses Gericht aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Käsnudeln sind kein Schnellimbiss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sind ein Stück Zuhause.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Was passt dazu?</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Kärntner Käsnudeln braucht es eigentlich nicht viel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr gut passen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>grüner Salat</li>



<li>Gurkensalat mit Sauerrahm</li>



<li>Krautsalat</li>



<li>ein Glas Most</li>



<li>ein kühles Bier</li>



<li>oder einfach nur ein großer Löffel braune Butter</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr braucht der Mensch manchmal wirklich nicht.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Fazit</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Melissa Naschenweng, die Starnacht am Wörthersee und Kärntner Käsnudeln – mehr Heimatgefühl geht fast nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musik für die Ohren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Butter für die Seele.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Topfen für das Herz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und Krändln für die Ehefähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kärntner Käsnudeln sind ein Gericht, das nicht laut sein muss. Es braucht keine Showtreppe, keine Nebelmaschine und keinen Feuerwerksknall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teller Käsnudeln, ein bisserl Schnittlauch, ein Löffel braune Butter – und die Welt ist für einen Moment wieder in Ordnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mahlzeit und viel Spaß beim Krändln!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Peter</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Für dieses Rezept hilfreich</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du darüber einkaufst, bekomme ich eine kleine Provision – für dich wird nichts teurer. Damit unterstützt du meinen Blog und meine Freude am Kochen.</p>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Gefällt dir ehrliche Kärntner Küche?</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Dann bleib gerne bei mir in der Küche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf meinem Blog <strong>Kochkärnten / Peters Schmankerl</strong> findest du regelmäßig neue Rezepte, alte Klassiker, Hausmannskost, Sonntagsküche, Kantinengerichte und Küchengeheimnisse aus einem langen Kochleben.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du noch mehr Kärntner Rezepte entdecken möchtest, schau auch in mein:</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Viel Spaß beim Nachkochen &amp; Mahlzeit!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Peter</p>
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		<title>Sonntagsglück: Schweinsschopfbraten mit Kohl-Erdäpfel-Köch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 21:51:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute gibt es bei uns zuhause wieder einmal etwas Klassisches. Schweinsschopfbraten. Kein neues Firlefanzgericht, keine Modeküche, kein Teller, auf dem man zuerst die Speisekarte braucht, damit man weiß, wo das Essen liegt. Heute wird Hausmannskost gekocht. So wie früher bei der Oma. Ehrlich, kräftig, gut. Ein Essen, bei dem alle am Tisch zufrieden sind. Und [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Heute gibt es bei uns zuhause wieder einmal etwas Klassisches. Schweinsschopfbraten. Kein neues Firlefanzgericht, keine Modeküche, kein Teller, auf dem man zuerst die Speisekarte braucht, damit man weiß, wo das Essen liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wird Hausmannskost gekocht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Sonntag-Sonntagsglueck-1-683x1024.png" alt="blogserie sonntag sonntagsglueck" class="wp-image-2201" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Sonntag-Sonntagsglueck-1-683x1024.png 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Sonntag-Sonntagsglueck-1-200x300.png 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Sonntag-Sonntagsglueck-1-768x1152.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Sonntag-Sonntagsglueck-1.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">So wie früher bei der Oma. Ehrlich, kräftig, gut. Ein Essen, bei dem alle am Tisch zufrieden sind. Und weil auch für die Eltern mitgekocht wird, muss es etwas sein, das allen schmeckt. Da wird nicht experimentiert. Da wird aufgekocht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Fleischer meines Vertrauens habe ich einen wunderschönen Schweinsschopf ausgesucht. Schön marmoriert, aber nicht zu fett. Genau so, wie ein Braten sein soll. Denn trockenes Schweinefleisch ist kein Braten, sondern eine Strafe mit Beilage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Schopf habe ich schon am Vortag vorbereitet. Mit Schweinsknuspri von Wiberg und extra viel frischem, jungem Knoblauch eingerieben. Dann durfte er über Nacht im Kühlschrank marinieren. Der Braten ruht, der Koch freut sich, und der Kühlschrank riecht schon so, dass man am liebsten eine Gabel hineinstecken würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Braten verwende ich am liebsten einen Eisengussbräter mit Deckel. Der hält die Hitze schön gleichmäßig und verzeiht auch, wenn der Koch zwischendurch einmal einen Kaffee trinkt. Oder zwei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Bräter kommt etwas Schweineschmalz, dann grob geschnittenes Suppengrün und halbierte Zwiebeln mit der Schale. Die Schale darf unbedingt dranbleiben, denn sie gibt dem Bratensaft eine schöne dunkle Farbe. Danach wird alles ordentlich angeröstet und leicht tomatisiert. Aber wirklich nur leicht. Ich will einen Bratensaft, keine Tomatensauce, die sich als Schweinsbraten verkleidet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gibt es ein Kohl-Erdäpfel-Köch. Am Gemüsestand am Südring habe ich noch einen schönen Kohlkopf ergattert. Der wird mit Erdäpfeln weichgedünstet, so wie man es früher gemacht hat. Die Wiener würden vielleicht „Köch“ dazu sagen. Bei uns heißt es einfach: Das passt zum Braten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil es so gut ist, kommen in der letzten halben Stunde noch ein paar Erdäpfel direkt zum Braten dazu. Die ziehen in der Sauce gar und bekommen genau diesen Geschmack, den man mit keinem Packerl kaufen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist für mich Sonntagsglück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Braten im Rohr, ein guter Duft in der Küche, die Familie wird satt, und niemand fragt nach Avocado-Schaum.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="512" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/Kohl-Kotelette-am-Teller-angerichtet-768x512-1.png" alt="Kohlgemüse und Schweinsbraten" class="wp-image-4509" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/Kohl-Kotelette-am-Teller-angerichtet-768x512-1.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/Kohl-Kotelette-am-Teller-angerichtet-768x512-1-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Schweinsschopfbraten mit Kohl-Erdäpfel-Köch</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 bis 6 Personen</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Für den Schweinsschopfbraten</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 1,5 bis 2 kg Schweinsschopf, schön marmoriert</li>



<li>Schweinsknuspri von Wiberg oder eine gute Schweinsbraten-Gewürzmischung</li>



<li>5 bis 8 Knoblauchzehen, frisch und jung</li>



<li>1 Bund Suppengrün</li>



<li>2 Zwiebeln, halbiert, mit Schale</li>



<li>1 bis 2 EL Schweineschmalz</li>



<li>1 TL Tomatenmark</li>



<li>etwas Wasser oder Suppe zum Aufgießen</li>



<li>Salz nach Bedarf</li>



<li>Pfeffer nach Geschmack</li>



<li>einige Erdäpfel zum Mitbraten</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Für das Kohl-Erdäpfel-Köch</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>1 kleiner Kohlkopf</li>



<li>600 g Erdäpfel</li>



<li>1 Zwiebel</li>



<li>1 bis 2 Knoblauchzehen</li>



<li>1 EL Schweineschmalz oder Öl</li>



<li>etwas Kümmel</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>etwas Suppe oder Wasser</li>



<li>nach Wunsch ein kleiner Schuss Essig</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbereitung am Vortag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Schweinsschopf mit Schweinsknuspri gut einreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Knoblauch schälen, fein schneiden oder pressen und ebenfalls kräftig auf dem Fleisch verteilen. Den Braten abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So kann das Gewürz gut einziehen und der Knoblauch macht genau das, was Knoblauch machen soll: Er sorgt dafür, dass der Braten nach Braten schmeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung Schweinsschopfbraten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Suppengrün grob schneiden. Die Zwiebeln halbieren, die Schale aber dranlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Eisengussbräter das Schweineschmalz erhitzen. Suppengrün und Zwiebeln hineingeben und gut anrösten. Das Gemüse darf Farbe bekommen, denn Farbe bedeutet Geschmack.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann das Tomatenmark kurz mitrösten. Aber nicht übertreiben. Es soll den Saft unterstützen, nicht übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den marinierten Schweinsschopf auf das Gemüse legen. Etwas Wasser oder Suppe angießen, den Deckel auf den Bräter setzen und den Braten ins vorgeheizte Rohr schieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Braten insgesamt etwa 2 ½ Stunden schmoren lassen. Zwischendurch immer wieder mit dem eigenen Saft übergießen und bei Bedarf etwas Wasser oder Suppe nachgießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der letzten halben Stunde ein paar geschälte Erdäpfel zum Braten legen. Sie garen in der Sauce mit und nehmen den herrlichen Bratengeschmack auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer eine schöne Kruste möchte, nimmt gegen Ende den Deckel ab und erhöht die Temperatur kurz auf etwa 200 °C. Dabei aber aufpassen, damit nichts austrocknet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den fertigen Braten vor dem Anschneiden einige Minuten rasten lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bratensaft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Braten aus dem Bräter nehmen und warm stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Bratensatz mit etwas Wasser oder Suppe lösen. Das Gemüse kann man durch ein Sieb drücken oder mit etwas Sauce fein mixen, je nachdem, wie man den Saft lieber mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch einmal abschmecken. Meist braucht es gar nicht viel. Wenn Fleisch, Gemüse, Zwiebel und Zeit ihre Arbeit gemacht haben, ist der Bratensaft schon fast fertig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung Kohl-Erdäpfel-Köch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Kohl putzen und in Streifen schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfel schälen und würfelig schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zwiebel fein schneiden und in Schweineschmalz oder Öl anschwitzen. Knoblauch dazugeben, kurz mitrösten und dann den Kohl dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen. Die Erdäpfel dazugeben und mit etwas Suppe oder Wasser aufgießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles zugedeckt weichdünsten, bis Kohl und Erdäpfel schön weich sind. Dabei immer wieder umrühren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn alles weich ist, leicht zerstampfen oder grob verrühren. Es soll kein feines Püree werden, sondern ein richtiges Köch mit Struktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Wunsch mit einem kleinen Schuss Essig abschmecken. Das gibt Frische und passt wunderbar zum Schweinsbraten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Schweinsschopf in schöne Scheiben schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Bratensaft, mitgebratenen Erdäpfeln und Kohl-Erdäpfel-Köch servieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mag, stellt noch ein Glas kaltes Bier dazu. Mehr braucht es eigentlich nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Tipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Braten lässt sich sehr gut vorbereiten. Auch aufgewärmt schmeckt er wunderbar. Manchmal sogar noch besser. Das ist bei echter Hausmannskost oft so: Sie braucht Zeit, Ruhe und ein bisschen Liebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn etwas übrig bleibt, gibt es am nächsten Tag kalten Schweinsbraten mit Kren, Senf und Brot. Da sagt auch niemand nein. Außer vielleicht jemand, der freiwillig Tofu-Wurst isst. Aber dem ist dann sowieso schwer zu helfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schweinsschopfbraten mit Kohl-Erdäpfel-Köch ist für mich ein richtiges Sonntagsessen. Bodenständig, ehrlich und voller Geschmack.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ein Essen erinnert an früher, macht heute satt und sorgt dafür, dass am Tisch Ruhe einkehrt. Nicht weil niemand reden will, sondern weil alle kauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das ist manchmal das schönste Kompliment für den Koch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für Amazon-meine Kochutensilien:</strong> <a href="https://amzn.to/4p0HTKi" target="_blank" rel="noopener">Eisengussbräter mit Deckel</a>, <a href="https://amzn.to/3SzjYG1" target="_blank" rel="noopener">Bratenthermometer</a>, <a href="https://amzn.to/3RmKm5v" target="_blank" rel="noopener">gutes Schneidbrett</a>, <a href="https://amzn.to/4eTaYCY" target="_blank" rel="noopener">scharfes Fleischmesser</a>, <a href="https://amzn.to/4gmr7TM" target="_blank" rel="noopener">Knoblauchpresse</a>, <a href="https://amzn.to/44bDIlC" target="_blank" rel="noopener">Gewürzdosen</a>, <a href="https://amzn.to/4aATlqc" target="_blank" rel="noopener">Küchensieb</a>, <a href="https://amzn.to/3Rlg5UC" target="_blank" rel="noopener">Kartoffelschäler</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleiner Hinweis:</strong> Wenn du über einen meiner Links etwas kaufst, bekomme ich eventuell eine kleine Provision. Für dich wird es dadurch nicht teurer. Mir hilft es aber, diesen Blog weiter mit Rezepten, Schmäh und Hausmannskost zu füttern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis bald,<br>euer kulinarischer Influencer und Foodblogger<br>Peterschmankerl</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Alte Kärntner Rezepte: Backhendl mit Erdäpfelsalat – wenn die Enkerl zu Besuch kommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Erdäpfelsalat nach Miriam-Art]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Tage, da weiß man schon in der Früh: &#8222;BACKHENDL&#8220;Heute wird nicht experimentiert. Heute wird gekocht, was funktioniert. Wenn sich hoher Besuch ankündigt – nämlich zwei Enkerl – gibt’s beim Opa kein 7-Gänge-Menü, sondern Backhendl. Und zwar genug davon. Eine wollte Backhendl ohne Knochen. Geht nicht. Ohne Knochen werden sie trocken. Wenn das Hendl [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Tage, da weiß man schon in der Früh: &#8222;BACKHENDL&#8220;<br>Heute wird nicht experimentiert. Heute wird gekocht, was funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn sich hoher Besuch ankündigt – nämlich zwei Enkerl – gibt’s beim Opa kein 7-Gänge-Menü, sondern Backhendl. Und zwar genug davon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wollte Backhendl ohne Knochen. Geht nicht. Ohne Knochen werden sie trocken. Wenn das Hendl jung und zart ist, wird auch die Haut mitpaniert – dann bleibt alles besonders saftig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles andere gibt’s beim Schachtelwirt in Form von Chicken Nuggets. Und ich möchte gar nicht so genau wissen, was da alles drin ist und woher es kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls sich noch ein Enkerl dazugesellen möchte: Kommt’s einfach vorbei – es ist genug da. Opa hat immer genug für alle.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/backhendl-vom-Miksch-768x1024.png" alt="Hühnerfleisch vom Bauernhof Miksch" class="wp-image-4500" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/backhendl-vom-Miksch-768x1024.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/backhendl-vom-Miksch-225x300.png 225w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/backhendl-vom-Miksch.png 1086w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Immer rechtzeitig das rohe Hendl vorbestellen- kochen musst selber-logo</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dann braucht es:<br><strong>Backhendl. Frisch. Knusprig. Saftig.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1733" height="1300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-12118977.jpeg" alt="close up photo of friend chicken" class="wp-image-4483" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-12118977.jpeg 1733w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-12118977-300x225.jpeg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-12118977-1024x768.jpeg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-12118977-768x576.jpeg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-12118977-1536x1152.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1733px) 100vw, 1733px" /><figcaption class="wp-element-caption">Photo by Gonzalo Ruiz on <a href="https://www.pexels.com/photo/close-up-photo-of-friend-chicken-12118977/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Pexels.com</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu einen Erdäpfelsalat, wie ihn meine ältere Tochter Miriam macht. Einer von diesen Salaten, bei denen man sagt:<br>„Nur ein kleines Löfferl noch.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche schmieren sich den Erdäpfelsalat sogar aufs Brot-so gut schmeckt er!<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="975" height="1300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-16733507.jpeg" alt="close up of a hen on a grass field" class="wp-image-4482" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-16733507.jpeg 975w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-16733507-225x300.jpeg 225w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/07/pexels-photo-16733507-768x1024.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 975px) 100vw, 975px" /><figcaption class="wp-element-caption">Photo by Brett Jordan on <a href="https://www.pexels.com/photo/close-up-of-a-hen-on-a-grass-field-16733507/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Pexels.com</a></figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Regional eingekauft: <a href="https://bauernhof-miksch.at/" target="_blank" rel="noopener">Bauernhof Miksch in Maria Rain</a></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine zwei schönen Hendl habe ich diesmal beim <strong>Bauernhof Miksch in Maria Rain</strong> bekommen – einem regionalen Bauernhof, dem ich vertraue.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bauernhof Miksch, vlg. Lippitz-Michl, liegt am Stifterkogel in Maria Rain und wird von Lisa und Alois Miksch mit viel Herzblut geführt. Dort geht es nicht um Masse, sondern um Qualität, Verantwortung und ehrliche Landwirtschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tiere werden am Hof gehalten, die Futtermittel größtenteils selbst angebaut, und Fleisch gibt es nur auf Vorbestellung. Vom Stall bis zum Teller bleibt vieles in einer Hand – und genau das schmeckt man.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Rindfleisch, Schweinefleisch und Bauernhendl gibt es auch traditionelle Jausenprodukte wie Kärntner Salami, Bauchspeck, Salzspeck, Aufschnitt und Honig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist das genau die Art Einkauf, die Sinn macht:<br>regional, nachvollziehbar und mit einem guten Gefühl.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Heute keine „Essen auf Rädern“-Runde</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise koche ich derzeit ja nicht nur für uns, sondern auch für Mutter und Vater mit.<br>Heute fallen die beiden aber bei der kulinarischen Versorgung aus – sie haben noch genug zu Hause.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also gibt es erst wieder am Freitag Nachschub.<br>Sehr gerne sogar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gehört die Küche den Enkerln. Und wenn die Enkerl kommen, dann wird nicht lange gefragt:<br>„Was wollt ihr essen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort kennt man eh schon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Backhendl.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/erdaepfelsalat-1024x682.jpg" alt="erdäpfelsalat" class="wp-image-3239" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/erdaepfelsalat-1024x682.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/erdaepfelsalat-300x200.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/erdaepfelsalat-768x512.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/erdaepfelsalat.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Rezept: Kärntner Backhendl mit Erdäpfelsalat nach Miriam-Art</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Personen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Für das Backhendl</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>2 schöne Bauernhendl</li>



<li>Salz</li>



<li>etwas Pfeffer</li>



<li>griffiges Mehl</li>



<li>3–4 Eier</li>



<li>Semmelbrösel</li>



<li>eventuell etwas Paprikapulver edelsüß</li>



<li>Butterschmalz oder Öl zum Herausbacken</li>



<li>Zitronenspalten zum Servieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Für den Erdäpfelsalat</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 1 kg festkochende Erdäpfel (Ditta)</li>



<li>1 kleine Zwiebel, fein geschnitten</li>



<li>Rindsuppe oder Gemüsefond, warm</li>



<li>Weißer Balsamico Essig</li>



<li>Sonnenblumenöl oder Rapsöl</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>1 TL Senf</li>



<li>etwas Zucker</li>



<li>Schnittlauch nach Geschmack</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung Backhendl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hendl in Stücke teilen. Wer es klassisch mag, nimmt Keulen, Flügerl und Bruststücke. Die Haut bleibt natürlich dran (wenn sie klein sind)– sie wird beim Herausbacken herrlich knusprig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hendlstücke gut salzen und leicht pfeffern. Wer möchte, gibt ein wenig edelsüßes Paprikapulver dazu. Nicht zu viel, sonst wird die Panier beim Backen schnell dunkel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann wird klassisch paniert:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst in Mehl wenden, danach durch verquirltes Ei ziehen und zum Schluss in Semmelbröseln wälzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Die Brösel nicht brutal andrücken.<br>Das Backhendl braucht Luft in der Panier. Es soll ja knusprig werden und nicht wie ein Pressspanplatten-Schnitzel aus dem Baumarkt daherkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fett in einer großen Pfanne erhitzen. Die Hendlstücke langsam und nicht zu heiß herausbacken, damit sie außen goldbraun und innen wirklich durch sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Größe brauchen die Stücke ungefähr 12 bis 18 Minuten. Keulen und größere Stücke eher länger, Bruststücke etwas kürzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Zitronenspalten servieren.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung Erdäpfelsalat nach Miriam-Art</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfel in der Schale weich kochen, abseihen und noch warm schälen. Danach in feine Scheiben schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die fein geschnittene Zwiebel dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Marinade warme Suppe mit Essig, Öl, Senf, Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker verrühren. Die Marinade über die noch warmen Erdäpfel gießen und vorsichtig vermengen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Salat soll schön saftig sein, aber nicht schwimmen.<br>Also lieber nach und nach marinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann etwas ziehen lassen und vor dem Servieren nochmals abschmecken. Zum Schluss kommt frischer Schnittlauch darüber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ein Erdäpfelsalat ist kein kalter Beilagen-Klotz.<br>Der lebt. Der zieht. Der wird besser.<br>Und meistens ist er weg, bevor man „Nachschlag“ sagen kann.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Tipp als Koch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Backhendl braucht Zeit und Gefühl. Das Fett darf nicht zu heiß sein, sonst ist die Panier außen dunkel und innen schaut das Hendl noch aus, als hätte es nur kurz Urlaub in der Pfanne gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lieber etwas ruhiger herausbacken.<br>Goldbraun ist richtig. Schwarzbraun ist ein Hilferuf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mehrere Stücke macht, kann die fertigen Hendlteile bei ca. 80 Grad im Backrohr warmhalten. Aber nicht zu lange, sonst verliert die Panier ihren schönen Knusper.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Dazu passt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erdäpfelsalat</li>



<li>Gurkensalat</li>



<li>Preiselbeeren</li>



<li>grüner Salat</li>



<li>Zitronenspalten</li>



<li>ein kühles Bier</li>



<li>oder ein Glas Kärntner Gelassenheit</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Gericht zu „Alte Kärntner Rezepte“ passt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Backhendl ist für mich ein echtes Sonntags- und Besuchsessen. Früher wurde nicht jeden Tag Fleisch auf den Tisch gestellt. Wenn es Backhendl gab, dann war das etwas Besonderes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist es bei uns ein Enkerl-Essen.<br>Ein Essen, bei dem alle gerne am Tisch sitzen.<br>Ein Essen, bei dem man nicht erklären muss, warum es schmeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hört es eh.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es knuspert.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Für dieses Rezept hilfreich – mögliche Amazon-Affiliate-Links</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://amzn.to/4474UBO" target="_blank" rel="noopener">große Pfanne</a> zum Herausbacken</li>



<li><a href="https://amzn.to/4gNpQoT" target="_blank" rel="noopener">Fleischthermometer</a></li>



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<li><a href="https://amzn.to/4vFRFEb" target="_blank" rel="noopener">Panierstation</a> oder flache Schüsseln</li>



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<li><a href="https://amzn.to/4y0bFTJ" target="_blank" rel="noopener">Küchenpapier</a></li>



<li><a href="https://amzn.to/4vGfuMp" target="_blank" rel="noopener">Spritzschutz für die Pfanne</a></li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Rindfleischsalat mit Käferbohnen &#038; Kalbspariser Wurstsalat – Sommerküche für uns und die Urlis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 06:48:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Salat Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Essigfleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Käferbohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kalbspariser]]></category>
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		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kochkärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Kürbiskernöl]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Opa]]></category>
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		<category><![CDATA[Rindsuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerküche]]></category>
		<category><![CDATA[Urlis]]></category>
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					<description><![CDATA[Derzeit koche ich nicht nur für uns, sondern auch für die Urlis. Und bei dieser Affenhitze stellt sich natürlich die große Frage: Was kocht man, wenn schon die Sonne am Himmel den Suppentopf spielt? Schweinsbraten mit Sauerkraut und Knödel?Geht gar nicht. Das ist bei Sommerhitze ungefähr so passend wie eine Daunenjacke am Wörthersee. Also bin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Derzeit koche ich nicht nur für uns, sondern auch für die Urlis. Und bei dieser Affenhitze stellt sich natürlich die große Frage:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was kocht man, wenn schon die Sonne am Himmel den Suppentopf spielt?</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/schweinsbraten-300x300.jpg" alt="Schweinsbraten" class="wp-image-3276" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/schweinsbraten-300x300.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/schweinsbraten-150x150.jpg 150w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/schweinsbraten-768x768.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/schweinsbraten.jpg 911w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Schweinsbraten mit Sauerkraut und Knödel?<br>Geht gar nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist bei Sommerhitze ungefähr so passend wie eine Daunenjacke am Wörthersee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also bin ich heute zum Fleischer meines Vertrauens gefahren und habe einmal geschaut, was frisch am Markt ist. Und siehe da: wunderschöne Gustostücke vom steirischen Weiderind. Vom Tafelstück über dicke Schulter, mageres Meisel bis hin zum Rinderfilet war alles da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entschieden habe ich mich für eine schön marmorierte <strong>dicke Schulter</strong>. Nicht so trocken wie mancher Tafelspitz, ideal für gekochtes Rindfleisch – und wenn etwas übrig bleibt, wird daraus am nächsten Tag ein perfektes Essigfleisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So denken Köche.<br>Heute essen. Morgen freuen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu habe ich steirische Käferbohnen gefunden. Nicht die getrockneten, denn die müsste man einen Tag vorher einweichen und am nächsten Tag lange kochen. Und ehrlich: Wenn draußen schon die Sonne zwei Stunden auf Vollgas kocht, muss ich in der Küche nicht auch noch den Hochofen spielen. Bohnen in Dosen fertig gekocht war meine Wahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als zweiten Salat gibt es einen Klassiker, den fast jeder mag: <strong>Extrawurstsalat von der Kalbspariser</strong>. Ich habe dafür meine geliebte Kalbspariser vom Radatz genommen, dazu süß-saure Essiggurkerl aus Polen – perfekt für Wurstsalat –  Zwiebeln, ein gekochtes Bio-Ei, frischen Schnittlauch, Gurke und Paprika.</p>



<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph">Und weil gutes Gebäck nie fehlen darf: Semmeln vom Wienerroither.</p>



<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph">Heute besonders günstig – die Mehrwertsteuer wurde halbiert.<br>Ersparnis bei einer Semmel: <strong>2,8 Cent.</strong></p>



<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph">Da muss man fast aufpassen, dass einem vor lauter Entlastung nicht die Butter vom Teller rutscht.</p>



<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph">Tolle Aktion unserer Regierung.<br>Weltfremd? Nein. Das ist Satire – nur leider echt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit war alles beisammen für zwei herrliche Sommersalate:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rindfleischsalat mit Käferbohnen, Gold Prämiertes Kürbiskernöl aus Leoben und Duller Mostessig</strong> <strong>aus dem Lavanttal.</strong><br>und<br><strong>Kalbspariser Wurstsalat mit Essiggurkerl, Ei und Radieschen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil beim Rindfleischkochen eine wunderbare Suppe entsteht, gibt es vorweg noch eine klare Rindsuppe mit Frittaten und viel frischem Liebstöckel aus dem Garten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So schaut Sommerküche aus: leicht, ehrlich, frisch und trotzdem ein Essen, bei dem keiner fragt: „Gibt’s nachher noch was Richtiges?“</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Personen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Für das gekochte Rindfleisch</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 800 g bis 1 kg dicke Schulter vom Rind</li>



<li>1 Zwiebel, halbiert</li>



<li>2 Karotten</li>



<li>1 Stück Sellerie</li>



<li>1 Stück Lauch</li>



<li>1 Petersilienwurzel, wenn vorhanden</li>



<li>2 Lorbeerblätter</li>



<li>6 Pfefferkörner</li>



<li>Salz</li>



<li>frischer Liebstöckel aus dem Garten</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/Saures-Rindfleisch-300x225.jpg" alt="Saures Rindfleisch garniert" class="wp-image-4453" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/Saures-Rindfleisch-300x225.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/Saures-Rindfleisch-1024x768.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/Saures-Rindfleisch-768x576.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/Saures-Rindfleisch.jpg 1214w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Für den Rindfleischsalat mit Käferbohnen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 400 g gekochtes Rindfleisch, ausgekühlt</li>



<li>250 g gekochte Käferbohnen</li>



<li>1 rote Zwiebel</li>



<li>3 bis 4 Essiggurkerl</li>



<li>1 rote Paprika</li>



<li>frische Salatgurke</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>Duller Mostessig</li>



<li>Kürbiskernöl</li>



<li>etwas Rindsuppe zum Marinieren</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="911" height="911" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/wurstsalat.jpg" alt="Wurstsalat von der Kalbspariser" class="wp-image-4385" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/wurstsalat.jpg 911w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/wurstsalat-300x300.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/wurstsalat-150x150.jpg 150w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/wurstsalat-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 911px) 100vw, 911px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Für den Kalbspariser Wurstsalat</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 400 g Kalbspariser oder Extrawurst</li>



<li>3 bis 4 Essiggurkerl</li>



<li>1 Zwiebel</li>



<li>1 gekochtes Bio-Ei</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>Essig</li>



<li>Öl</li>



<li>etwas Gurkerlwasser nach Geschmack</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/Frittatensuppe2.jpg" alt="Klassische Frittatensuppe mit fein geschnittenen Frittaten in klarer Rindsuppe" class="wp-image-2589" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/Frittatensuppe2.jpg 640w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/Frittatensuppe2-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Frittatensuppe – ein österreichischer Suppenklassiker, der immer wärmt</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Für die Suppe</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rindsuppe vom gekochten Fleisch</li>



<li>Frittaten</li>



<li>frischer Liebstöckel</li>



<li>Schnittlauch</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Rindfleisch kochen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rindfleisch in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Langsam aufkochen lassen. Den aufsteigenden Schaum abschöpfen, damit die Suppe schön klar bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann Zwiebel, Karotten, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Salz dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fleisch bei kleiner Hitze weich ziehen lassen. Nicht wild kochen, sonst wird das Fleisch trocken und die Suppe trüb. Je nach Größe dauert das ungefähr 1,5 bis 2 Stunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das Fleisch weich ist, aus der Suppe nehmen und auskühlen lassen. Die Suppe abseihen und für die Frittatensuppe aufheben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">2. Rindsuppe mit Frittaten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die abgeseihte Rindsuppe erhitzen. Frittaten direkt in der Suppe geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit frischem Liebstöckel und Schnittlauch vollenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist die Vorspeise.<br>Einfach, ehrlich und besser als jede Würfelsuppe, auch wenn der Liebstöckel natürlich wieder so tut, als hätte er alles alleine gekocht.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">3. Rindfleischsalat mit Käferbohnen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das ausgekühlte Rindfleisch in dünne Scheiben oder feine Streifen schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Käferbohnen, fein geschnittene  Zwiebel, Essiggurkerl, Paprika und Gurke dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Salz, Pfeffer, Duller Mostessig und einem kleinen Schöpfer Rindsuppe marinieren. Kurz ziehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst zum Schluss das Kürbiskernöl darübergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Kürbiskernöl ist kein Motoröl. Also nicht ersäufen, sondern veredeln.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">4. Kalbspariser Wurstsalat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kalbspariser in feine Streifen schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Essiggurkerl, Zwiebel dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, Essig, Öl und nach Geschmack einem kleinen Schuss Gurkerlwasser marinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obenauf kommt ein gekochtes Bio-Ei, geviertelt oder in Scheiben geschnitten, dazu frischer Schnittlauch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist Wurstsalat, wie er sein soll: frisch, sauer, fein und mit genug Charakter, dass sogar die Semmel freiwillig daneben liegen bleibt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Anrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst eine kleine Schüssel Rindsuppe mit Frittaten servieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach die beiden Salate auf Tellern oder in Schüsseln anrichten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rindfleischsalat mit Käferbohnen, geschnittener Zwiebel und Kürbiskernöl</li>



<li>Kalbspariser Wurstsalat mit Ei, Gurkerl und Schnittlauch</li>



<li>dazu frische Semmel</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mag, stellt noch Essig, Kürbiskernöl und Pfeffer auf den Tisch. Bei Salat hat schließlich jeder seine eigene Wahrheit. Beim einen darf es sauer sein, beim anderen muss das Kernöl fast schon die steirische Landeshymne singen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Peters Küchentipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die dicke Schulter ist für gekochtes Rindfleisch eine wunderbare Wahl. Sie bleibt saftiger als sehr magere Stücke und hat genug Geschmack für Fleisch und Suppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn etwas übrig bleibt, nicht ärgern. Im Gegenteil: kalt aufgeschnitten, mit Zwiebel, Essig, Öl und Käferbohnen wird daraus am nächsten Tag ein herrliches Essigfleisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist keine Resteverwertung.<br>Das ist Küchenplanung mit Vorschau.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Dazu passt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>frische Semmel</li>



<li>ein kühles Bier</li>



<li>ein leichter Weißwein</li>



<li>Mineralwasser mit Zitrone</li>



<li>und ein schattiges Platzerl, wo keiner fragt, warum es heute keinen Schweinsbraten gibt</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei großer Sommerhitze braucht es kein schweres Essen. Es braucht etwas Frisches, Sättigendes und Gutes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gekochtes Rindfleisch, Käferbohnen, Kürbiskernöl, Kalbspariser, Essiggurkerl und frische Semmel – mehr braucht es nicht, damit alle zufrieden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Urlis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn die Urlis zufrieden sind, dann weiß man:<br>Das Rezept hat bestanden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-20570076-200x300.jpeg" alt="close up of wooden kitchen spoons with cutouts" class="wp-image-4455" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-20570076-200x300.jpeg 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-20570076-683x1024.jpeg 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-20570076-768x1152.jpeg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-20570076.jpeg 867w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Damit arbeite ich, meine Empfehlungen</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Für dieses Rezept hilfreich</h2>



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<p class="wp-block-paragraph">Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche &amp; regionale Klassiker – laufend frisch serviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Prominententopf am Dienstag: Udo Jürgens und ein ehrlicher Tafelspitz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Beilagen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Prominenten Leibspeise – Lieblingsspeisen prominenter Persönlichkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
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		<category><![CDATA[Klassiker der österreichischen Küche]]></category>
		<category><![CDATA[österreichische Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Prominententopf]]></category>
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		<category><![CDATA[Udo Bockelmann]]></category>
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					<description><![CDATA[Udo Jürgens – ein gebürtiger Klagenfurter. So wie ich.Geboren wurde er am 30. September 1934 in Klagenfurt als Jürgen Udo Bockelmann. Später wurde daraus der große Udo Jürgens, einer der bedeutendsten österreichischen Musiker überhaupt. (Udo Jürgens) Für mich ist Udo Jürgens aber nicht nur der Mann mit den großen Liedern. Für mich ist da auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Udo Jürgens – ein gebürtiger Klagenfurter. So wie ich.</strong><br>Geboren wurde er am 30. September 1934 in Klagenfurt als <strong>Jürgen Udo Bockelmann</strong>. Später wurde daraus der große Udo Jürgens, einer der bedeutendsten österreichischen Musiker überhaupt. (<a href="https://www.udojuergens.de/biografie/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Udo Jürgens</a>)</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Dienstag-Kantinenklassiker-683x1024.png" alt="Illustration eines Mikrofons und eines Sterns vor einem Teller mit dem Schriftzug „Dienstag – Promitopf“, kulinarische Blog-Serie mit prominenten Lieblingsgerichten" class="wp-image-2162"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist Udo Jürgens aber nicht nur der Mann mit den großen Liedern. Für mich ist da auch ein Stück Klagenfurt dabei. Meine Tante Helga ist gleich alt wie Udo – zum Glück lebt sie noch – und sie kann sich erinnern, dass sie mit ihm die Schulbank gedrückt hat. Mein Vater, der leider schon verstorben ist, erzählte mir auch von Udo Bockelmann, wie er früher hieß. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er spielte Klavier und sang in einem Gasthof am Kardinalsplatz in Klagenfurt. 1951 hatte Udo Jürgens, damals noch als Udo Bolan unterwegs, mit seiner Udo Bolan Band seinen ersten Auftritt im <strong>Gasthof Valzachi in Klagenfurt</strong>. Dieser Auftritt gilt als einer der ersten musikalischen Schritte des späteren Weltstars.– und später singt ganz Europa seine Lieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Kind hatte ich einige Singles und LPs von Udo Jürgens. Die habe ich auf meinem Plattenspieler rauf und runter gespielt. Nicht einmal, nicht zweimal – eher so lange, bis die Nadel wahrscheinlich um Gnade gebeten hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor kurzem war ich bei meinem kulinarischen Streifzug rund um den Eurovision Song Contest in Wien am Rathausplatz. Dort durfte ich einem Konzert von seinem Sohn John beiwohnen. <a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/0pILcmsEkSs1u6Hix7ZBOG?si=glzrtDbnQBOnTYzDrCJQAg" target="_blank" rel="noopener">John Munich nennt er sich als DJ</a>. Kein Ballermann, kein Krach mit Plastikbecher in der Hand, sondern feine Lounge-Musik, elegant gemixt. Ich habe mir seine Playlist schon heruntergeladen. Da merkt man: Musik liegt in dieser Familie nicht irgendwo in der Schublade – die ist dort daheim.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann habe ich mich natürlich gefragt: <strong>Was hätte Udo Jürgens gerne gegessen?</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/palatschinken-1024x768.jpg" alt="Palatschinken gerollt" class="wp-image-4395" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/palatschinken-1024x768.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/palatschinken-300x225.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/palatschinken-768x576.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/palatschinken.jpg 1214w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Lieblingssüßspeise passt für einen Österreicher eigentlich nur eines:<br><strong>Palatschinken mit Marillenmarmelade.</strong><br>Ganz ehrlich, da braucht es keine Diskussion. Wenn die Palatschinke dünn ist, die Marillenmarmelade gut und ein wenig Staubzucker drüberliegt, dann ist das schon fast ein kleines Lied auf dem Teller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber sein absolutes Lieblingsessen soll <strong>Tafelspitz</strong> gewesen sein. Keine Sterneküche, kein Teller mit drei Tropfen Sauce und einem Blümchen obendrauf. Sondern gutes, ehrliches Essen. Fleisch, Suppe, Gemüse, klassische Beilagen. Genau so mag ich es auch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute gibt es also im <strong>Prominententopf</strong>:</p>



<h1 class="wp-block-heading">Tafelspitz für <a href="https://amzn.to/4xUDPPZ" target="_blank" rel="noopener">Udo Jürgens</a> – aber auf meine Art mit Tafelstück</h1>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ich lieber Tafelstück nehme als Tafelspitz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt werden einige sagen: „Peter, wenn es Tafelspitz heißt, dann nimm auch Tafelspitz.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja eh. Kann man machen. Aber ich nehme gerne das <strong>Tafelstück</strong>. Warum? Ganz einfach: Es ist größer, ergiebiger und bei richtiger Zubereitung wunderbar saftig. Für Familie, Gäste oder wenn man noch Fleisch für den nächsten Tag haben will, ist das Tafelstück oft die bessere Wahl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist aber eines:<br><strong>Das Fleisch muss richtig gekocht und richtig geschnitten werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Rindfleisch ist die Faser entscheidend. Schneidet man mit der Faser, hat man lange Fleischfasern im Mund. Dann kaut man und kaut man und irgendwann fragt man sich, ob man Fleisch isst oder Schuhband. Deshalb immer:<br><strong>quer zur Faser schneiden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man das nicht kann oder sich unsicher ist, dann ist das keine Schande. Dann geht man lieber in ein gutes Restaurant, bestellt einen schönen Tafelspitz und genießt ihn fachgerecht geschnitten mit Rösterdäpfeln, Apfelkren, Semmelkren, Schnittlauchsauce und Cremespinat. Man muss nicht alles können. Aber wenn man es daheim macht, dann bitte richtig.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="911" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/gekochter-tafelspitz-2.jpg" alt="Tafelspitz" class="wp-image-2477" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/gekochter-tafelspitz-2.jpg 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/gekochter-tafelspitz-2-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tafelspitz mit Rösterdäpfel und Semmelkren</figcaption></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Rezept: Tafelstück wie Tafelspitz gekocht</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für 6 Personen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Für das Fleisch und die Suppe</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>1,5 bis 2 kg Tafelstück oder Tafelspitz vom Rind</li>



<li>3 bis 4 Liter Wasser</li>



<li>2 Zwiebeln, halbiert</li>



<li>2 Karotten</li>



<li>1 Stück Sellerie</li>



<li>1 Petersilienwurzel</li>



<li>1 kleines Stück Lauch</li>



<li>2 Lorbeerblätter</li>



<li>8 Pfefferkörner</li>



<li>3 Wacholderbeeren</li>



<li>Salz</li>



<li>etwas Liebstöckel, wenn vorhanden</li>



<li>eventuell ein kleines Stück Rindsknochen für mehr Geschmack</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Klassische Beilagen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rösterdäpfel</li>



<li>Apfelkren</li>



<li>Semmelkren</li>



<li>Schnittlauchsauce</li>



<li>Cremespinat</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="936" height="607" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/rindsuppe.jpg" alt="" class="wp-image-4213" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/rindsuppe.jpg 936w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/rindsuppe-300x195.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/rindsuppe-768x498.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 936px) 100vw, 936px" /><figcaption class="wp-element-caption">für eine kräftige Rindsuppe</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Suppe ansetzen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einen großen Topf mit Wasser zustellen. Das Wasser soll zuerst aufkochen. Dann das Fleisch einlegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt der wichtigste Punkt:<br><strong>Nicht wild kochen lassen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tafelstück oder Tafelspitz soll ziehen, nicht geprügelt werden. Die Suppe darf nur leise simmern. Wenn sie kocht wie ein Vulkan, wird das Fleisch trocken und die Suppe trüb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den aufsteigenden Schaum mit einem Schöpfer abnehmen. Das ist keine Hexerei, nur Geduld.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">2. Gemüse und Gewürze dazugeben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die halbierten Zwiebeln kann man vorher in einer Pfanne ohne Fett auf der Schnittfläche dunkel anrösten. Das gibt Farbe und Geschmack.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel, Lauch, Lorbeer, Pfefferkörner, Wacholder und Liebstöckel dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt alles langsam ziehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Garzeit:</strong><br>Je nach Größe ungefähr <strong>2,5 bis 3 Stunden</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fleisch ist fertig, wenn man mit einer Fleischgabel leicht hineinsticht und sie ohne Widerstand wieder herausgeht.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">3. Fleisch rasten lassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das fertige Fleisch nicht sofort anschneiden. Das ist wie bei einem guten Lied: Ein kleiner Schlussakkord gehört dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fleisch aus der Suppe heben und kurz rasten lassen. Danach gegen die Faser in schöne Scheiben schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch einmal:<br><strong>Immer quer zur Faser schneiden.</strong><br>Das ist beim Tafelspitz fast wichtiger als das Rezept selbst.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Die richtige Schneidetechnik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schaut euch das Fleisch genau an. Die Fleischfasern laufen wie Linien durch das Stück. Das Messer muss diese Linien durchschneiden, nicht ihnen entlanglaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also nicht so schneiden, wie die Faser wächst, sondern quer darüber. Dann wird jede Scheibe zart, saftig und angenehm zu essen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gutes Messer ist Pflicht. Kein stumpfes Küchenmesser, mit dem man sonst Kartons aufschneidet. Ein scharfes Tranchiermesser macht aus einem schönen Stück Fleisch auch schöne Scheiben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h1 class="wp-block-heading">Die klassischen Beilagen</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Rösterdäpfel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gekochte Erdäpfel schälen, in Scheiben schneiden und in Butterschmalz oder Öl goldbraun rösten. Salz, Pfeffer, eventuell etwas Majoran. Mehr braucht es nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Apfelkren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Geriebene Äpfel mit frisch geriebenem Kren, etwas Zitronensaft, einer Prise Salz und ganz wenig Zucker verrühren. Frisch, scharf, fruchtig. Perfekt zum Rindfleisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Semmelkren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Altbackene Semmeln klein schneiden oder reiben, mit heißer Rindsuppe übergießen, frisch geriebenen Kren dazugeben und cremig rühren. Nicht totkochen, sonst verliert der Kren seine Kraft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schnittlauchsauce</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sauerrahm oder Joghurt mit etwas Mayonnaise, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und viel frischem Schnittlauch verrühren. Einfach, kalt, frisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cremespinat</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Blattspinat oder passierter Spinat mit Butter, etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer und einem Schuss Obers oder Milch cremig abschmecken.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Und die Suppe?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suppe ist beim Tafelspitz kein Nebenprodukt. Die ist Gold wert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann sie vorher mit Frittaten, Grießnockerln oder Leberknödel servieren. Oder so, wie ich es besonders gerne mag:<br>Am Schluss lauwarm in einer kleinen Tasse schlürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein Schnickschnack. Das ist österreichische Küche mit Seele.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/4xUDPPZ" target="_blank" rel="noopener">Udo Jürgens sang große Lieder</a>, aber beim Essen mochte er offenbar das Bodenständige. Und genau das gefällt mir. Ein Tafelspitz oder Tafelstück braucht keinen Zirkus. Gute Ware, Zeit, eine saubere Suppe, klassische Beilagen und jemand, der weiß, wie man das Fleisch schneidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann sitzt man am Tisch, nimmt ein Stück zartes Rindfleisch, ein wenig Apfelkren, einen Löffel Cremespinat, ein paar Rösterdäpfel – und im Hintergrund läuft vielleicht leise Udo Jürgens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/1j035Y9wVXpryTUupuI9ps?si=3c963d0bdc454468" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Ich war noch niemals in New York“</strong>.</a><br>Oder für uns Klagenfurter:<br>„Ich war schon oft am Kardinalsplatz.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mahlzeit aus Kärnten.<br>Euer Peter Opa</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Rezept kurz zusammengefasst</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gericht:</strong> Tafelstück wie Tafelspitz<br><strong>Serie:</strong> Prominententopf<br><strong>Prominenter:</strong> <a href="https://amzn.to/4xUDPPZ" target="_blank" rel="noopener">Udo Jürgens</a><br><strong>Küche:</strong> Österreichisch, Kärntnerisch, Wiener Klassik<br><strong>Portionen:</strong> 6<br><strong>Garzeit:</strong> ca. 2,5 bis 3 Stunden<br><strong>Wichtigster Tipp:</strong> Fleisch immer quer zur Faser schneiden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Werbung in eigener Sache</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



<p class="wp-block-paragraph">📖 <a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/" data-type="page" data-id="2598">Hier meinen Blog abonnieren</a><br>📚 <a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/" data-type="page" data-id="1634">Kärntner Kochbuch 2.0 entdecken</a></p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Schweinekoteletts mit Knochen in Zwiebelsauce – Hausmannskost aus meiner Wohnküche</title>
		<link>https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/schweinekoteletts-mit-knochen-in-zwiebelsauce/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 09:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweinefleisch Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinekotelett Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinekoteletts mit Knochen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnküche]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieder zuhause. Wieder in meiner Wohnküche. Und wie das halt so ist: Kaum ist man daheim, werden die Vorräte aufgefüllt. Beim Hofer gab es Schweinekoteletts mit Knochen in Aktion. Und da kann ich schwer vorbeigehen. Ich liebe Koteletts mit Knochen. Das Fleisch bleibt saftiger, schmeckt kräftiger und erinnert mich an eine ehrliche Küche, wie sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wieder zuhause. Wieder in meiner Wohnküche. Und wie das halt so ist: Kaum ist man daheim, werden die Vorräte aufgefüllt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Hofer gab es Schweinekoteletts mit Knochen in Aktion. Und da kann ich schwer vorbeigehen. Ich liebe Koteletts mit Knochen. Das Fleisch bleibt saftiger, schmeckt kräftiger und erinnert mich an eine ehrliche Küche, wie sie früher selbstverständlich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Schweineschopf mit Knochen lag in der Kühlung. Ebenfalls verlockend. Nur eines mag ich nicht so besonders: Das Fleisch war bereits mariniert. Ich würze lieber selber. Salz, Pfeffer, Knoblauch, vielleicht ein bisserl Majoran oder Kümmel – mehr braucht gutes Fleisch oft gar nicht. Aber egal. Man muss im Leben kompromissbereit bleiben. Besonders wenn 1,2 Kilo Schweinekoteletts mit Knochen in der Aktion auf einen warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für uns zwei natürlich viel zu viel. Aber bei uns findet sich in der Familie immer jemand, der ein gutes Essen gerne annimmt. Da braucht man nicht lange fragen. Ein Teller Hausmannskost findet immer seinen Weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grillen zu Mittag? Bei Temperaturen um die 30 Grad? Nein danke. Ich bin zwar gerne am Grill, aber ich muss mich nicht selber mitgrillen. Also ab in die Wohnküche. Pfanne auf den Herd, Koteletts scharf anbraten, Sauce machen, Deckel drauf und langsam schmoren lassen. So wird aus einem einfachen Aktionsfleisch ein richtig feines Essen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gab es heurige Petersilerdäpfel und einen frischen Salat aus Rucola, Feldsalat, Babyspinat und Romanasalat. Abgemacht mit weißem Balsamico und dem guten Olivenöl von Marko. Mehr braucht es nicht.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/kotelett-in-zwiebelsauce-1024x768.png" alt="" class="wp-image-4366" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/kotelett-in-zwiebelsauce-1024x768.png 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/kotelett-in-zwiebelsauce-300x225.png 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/kotelett-in-zwiebelsauce-768x576.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/kotelett-in-zwiebelsauce.png 1448w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Schweinekoteletts mit Knochen in cremiger Zwiebelsauce</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Portionen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Für die Koteletts</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 1,2 kg Schweinekoteletts mit Knochen</li>



<li>3 große Zwiebeln</li>



<li>4 Knoblauchzehen</li>



<li>ca. 750 ml Suppe</li>



<li>1 EL Mehl</li>



<li>etwas Öl zum Anbraten</li>



<li>Salz und Pfeffer nach Geschmack</li>



<li>eventuell etwas Majoran oder Kümmel</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Für die Beilage</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>heurige Erdäpfel</li>



<li>Petersilie</li>



<li>Salz</li>



<li>etwas Butter oder Öl</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Für den Salat</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rucola</li>



<li>Feldsalat</li>



<li>Babyspinat</li>



<li>Romanasalat</li>



<li>weißer Balsamico</li>



<li>gutes Olivenöl</li>



<li>Salz und Pfeffer</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweinekoteletts mit Knochen in einer großen Pfanne oder einem Bräter auf beiden Seiten scharf anbraten. Sie sollen Farbe bekommen, denn genau diese Röstaromen machen später die Sauce so gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Koteletts kurz aus der Pfanne nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bratensatz die geschnittenen Zwiebeln langsam anrösten. Nicht hudeln. Die Zwiebeln dürfen ruhig etwas Farbe bekommen, aber nicht verbrennen. Dann den gehackten Knoblauch dazugeben und kurz mitrösten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ungefähr 750 ml Suppe aufgießen. Die Koteletts wieder einlegen, Deckel drauf und alles bei kleiner Hitze rund 45 Minuten langsam schmoren lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das Fleisch weich ist, die Koteletts herausnehmen. Die Sauce mit dem Stabmixer fein pürieren. Einen Esslöffel Mehl mit etwas kaltem Wasser glattrühren und die Sauce damit leicht binden. Noch einmal kurz aufkochen lassen, bis sie schön rund und sämig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Koteletts wieder in die Sauce legen und noch ein paar Minuten ziehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nebenbei die heurigen Erdäpfel kochen, schälen oder auch mit Schale lassen, mit Petersilie, etwas Salz und Butter oder Öl abschwenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Salat waschen, trocken schleudern und mit weißem Balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Tipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn das Fleisch schon mariniert war: Die Sauce macht daraus trotzdem ein richtig gutes Essen. Wer selber würzt, nimmt einfach Salz, Pfeffer, Knoblauch, etwas Majoran und vielleicht eine Prise Kümmel. Mehr braucht ein Schweinekotelett mit Knochen nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bitte: Knochen nicht wegschneiden. Genau dort sitzt der Geschmack. Ein Kotelett ohne Knochen ist wie ein Frühschoppen ohne Bier. Geht schon irgendwie, aber es fehlt halt was.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das war keine große Küchenakrobatik. Kein Chi-Chi, kein Schäumchen, kein Teller mit drei Tupfen Sauce. Sondern ehrliche Hausmannskost aus meiner Wohnküche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schweinekoteletts mit Knochen, langsam geschmort in einer feinen Zwiebelsauce, dazu heurige Petersilerdäpfel und frischer Salat. Genau so schmeckt zuhause.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Essen, das satt macht, glücklich macht und bei dem sicher jemand aus der Familie fragt:<br>„Ist noch was übrig?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei uns meistens nicht lange.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Knusprige Grammeln selber machen – Rezept wie früher aus Kärnten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 12:56:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[Knusprige Grammeln selber machen – ein Stück Kärnten für den Campingplatz Früher in meiner Kindheit gab es einen bekannten Werbespruch: „Heute bleibt die Küche kalt, denn wir gehen in den Wienerwald.“ Die legendäre österreichische Gastrokette war für ihre Hühner in allen Variationen bekannt. Ob Grillhendl oder Backhendl – dort waren wahre Spezialisten am Werk. Heute [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Knusprige Grammeln selber machen – ein Stück Kärnten für den Campingplatz</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Früher in meiner Kindheit gab es einen bekannten Werbespruch:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Heute bleibt die Küche kalt, denn wir gehen in den Wienerwald.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die legendäre österreichische Gastrokette war für ihre Hühner in allen Variationen bekannt. Ob Grillhendl oder Backhendl – dort waren wahre Spezialisten am Werk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute bleibt meine Küche ebenfalls kalt. Wir sind nämlich bei lieben Freunden aus dem Lavanttal eingeladen. Er ein ehemaliger Bauer, sie eine ehemalige Managerin – eine Kombination, die besser nicht sein könnte. Zwei Menschen, die immer gut gelaunt sind, gerne lachen und mit beiden Beinen im Leben stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Überhaupt habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen, die vom Valalta-Virus angesteckt wurden, eine besondere Lebensfreude besitzen. Nudisten sind eben oft entspannter und weniger verbissen. Das schätze ich sehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn unsere Freunde vor Ort sind, bringen sie immer ein Stück Heimat mit. Diesmal gibt es echte Kärntner Käsnudeln mit Grammeln. Nichts für Low-Carb-Päpste und Kalorienzähler. Mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Da bekommt man direkt „Gaumen-Aquaplaning“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie geht es dabei eigentlich einem Veganer? Der muss beim Rasenmähen vermutlich schon Appetit bekommen. 😉</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber keine Sorge. Heute gibt es kein Rezept für Kärntner Käsnudeln. Die auf dem Campingplatz herzustellen wäre beinahe ein Marathonlauf. Dafür zeige ich euch eine einfache Spezialität, die zu vielen Gerichten passt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/grammeln-1024x683.png" alt="Grammeln" class="wp-image-4313" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/grammeln-1024x683.png 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/grammeln-300x200.png 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/grammeln-768x512.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/grammeln.png 1535w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Knusprige Grammeln selber machen</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>1 kg Schweinerückenspeck</li>



<li>100 ml Wasser</li>



<li>1 Teelöffel Salz</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Schweinespeck in kleine Würfel schneiden. Je gleichmäßiger die Würfel sind, desto schöner werden später die Grammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Speck mit dem Wasser und dem Salz in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam auslassen. Dabei immer wieder umrühren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwa 45 bis 60 Minuten beginnt sich das Fett vom Speck zu trennen. Die Würfel werden goldgelb und später herrlich knusprig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald die gewünschte Farbe erreicht ist, die Grammeln mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ausgelassene Fett keinesfalls wegwerfen! Daraus entsteht köstliches Grammelschmalz, das auf frischem Bauernbrot einfach herrlich schmeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Empfehlungen aus der Profiküche 👨‍🍳</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Grammeln selbst auslassen möchte, braucht kein Hightech. Mit einem großen Topf, einem guten Kochlöffel und einem stabilen Siebschöpfer gelingt diese alte Spezialität wie zu Großmutters Zeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">🥘 <strong>Großer Edelstahltopf (10 Liter)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ideal zum langsamen Auslassen von 2 bis 5 kg Speck. Der hohe Topf sorgt dafür, dass nichts überspritzt.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">🥄 <strong>Langer Holzkochlöffel</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit werden die Grammeln immer wieder vorsichtig umgerührt und der Topf bleibt geschont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <a href="https://amzn.to/4a9VoRU" target="_blank" rel="noopener">Kochlöffel groß</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">🍳 <strong>Großer Siebschöpfer aus Edelstahl</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit lassen sich die fertigen goldbraunen Grammeln bequem aus dem heißen Schmalz heben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉<a href="https://amzn.to/4gcdCWT" target="_blank" rel="noopener"> Siebschöpfer Edelstahl</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Tipp: Das ausgelassene Schmalz nicht wegwerfen! Mit etwas Salz und frischem Bauernbrot entsteht daraus ein herrliches Grammelschmalz – ein echter Genuss aus der Kärntner Küche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">👉 Werbung in eigener Sache</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



<p class="wp-block-paragraph">📖 Hier meinen Blog abonnieren: <a>https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/</a></p>



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<p class="wp-block-paragraph">Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche und regionale Klassiker – laufend frisch serviert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frage an meine Facebook-Freunde</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mögt ihr Kärntner Käsnudeln lieber mit knusprigen Grammeln oder seid ihr Team braune Butter und Minze?</p>
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		<title>Gefüllte Paprika mit Paradeissauce und Erdäpfelpüree – mein Valalta-Klassiker nach Onkel Günther</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 13:48:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Familienrezept]]></category>
		<category><![CDATA[gefüllte Paprika]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Paradeissauce]]></category>
		<category><![CDATA[Valalta]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn liebe Freunde nach Valalta kommen Wenn liebe Freunde nach Valalta kommen, dann gibt es bei mir eine Spezialität, die schon fast zur Hausordnung gehört: gefüllte Paprika mit Paradeissauce und cremigem Erdäpfelpüree. Heute sind liebe Freunde bei uns zu Gast. Und da wird nicht lang herumexperimentiert. Da kommt ein Essen auf den Tisch, das satt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn liebe Freunde nach Valalta kommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn liebe Freunde nach Valalta kommen, dann gibt es bei mir eine Spezialität, die schon fast zur Hausordnung gehört: <strong>gefüllte Paprika mit Paradeissauce und cremigem Erdäpfelpüree</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sind liebe Freunde bei uns zu Gast. Und da wird nicht lang herumexperimentiert. Da kommt ein Essen auf den Tisch, das satt macht, glücklich macht und nach richtiger Küche riecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Portionen ist es bei mir ganz einfach:<br>Die Männer bekommen meistens drei Stück, die Frauen essen meistens zwei. Das ist keine wissenschaftliche Untersuchung, sondern jahrzehntelange Küchenbeobachtung. Und die stimmt oft besser als jede App.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Rezept stammt von meinem <strong>Onkel Günther</strong>, dem legendären Küchenchef des Parkhotels Pörtschach. Von ihm habe ich gelernt: Ein gutes Essen braucht keine Tricks. Es braucht gute Zutaten, Erfahrung, Geduld und ein bisserl Liebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin Koch der alten Schule. Ich liebe Lebensmittel pur: Paprika, Tomaten, Erdäpfel, Zwiebeln, Knoblauch und alles, was ehrlich gewachsen ist. Meine Vitamine und Ballaststoffe hole ich mir am liebsten aus der Natur und von den Bauern aus der Umgebung, die regionale und echte Lebensmittel herstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich weiß ich auch: Manchmal braucht der Mensch Medikamente. Ich selbst muss nach meinem Schlaganfall viele Tabletten nehmen, und dafür bin ich auch dankbar. Aber beim Essen bleibe ich trotzdem bei meiner Linie: so natürlich wie möglich, so ehrlich wie möglich und mit Geschmack statt Schnickschnack.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau darum liebe ich dieses Gericht. Es ist bodenständig, ehrlich und schmeckt nach Zuhause – auch wenn man gerade in Valalta unter der kroatischen Sonne sitzt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="311" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther.jpg" alt="gefüllte Paprika" class="wp-image-3080" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther.jpg 640w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther-300x146.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rezept: Gefüllte Paprika mit Paradeissauce und cremigem Erdäpfelpüree</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Personen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für 4 Personen rechne ich mit <strong>10 kleinen gelben Paprika</strong>. Das passt gut, wenn zwei Männer ordentlich essen und zwei Frauen normal genießen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Für die gefüllten Paprika</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>10 kleine gelbe Paprika, wenn möglich kroatische</li>



<li>25 g Butter</li>



<li>1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt</li>



<li>2 frische Knoblauchzehen, fein gehackt</li>



<li>625 g gemischtes Faschiertes, Rind und Schwein</li>



<li>2 bis 2 ½ EL Senf</li>



<li>1 EL getrockneter Majoran</li>



<li>2 EL Olivenöl</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>100 g Langkornreis, halb gekocht</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Für die Paradeissauce</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>50 g Butter</li>



<li>1 EL Olivenöl</li>



<li>1 mittelgroße Zwiebel, fein geschnitten</li>



<li>4 reife Tomaten, gehackt</li>



<li>1 große Dose geschälte Tomaten, zum Beispiel Mutti</li>



<li>ca. 250 ml Rindsuppe oder Suppe aus Suppenwürfel</li>



<li>1 EL Mehl oder etwas Maizena zum Binden, falls nötig</li>



<li>2 EL Zucker</li>



<li>1 TL Salz</li>



<li>Pfeffer nach Geschmack</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Für das cremige Erdäpfelpüree</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 1 kg mehlige Erdäpfel</li>



<li>60 bis 70 g Butter</li>



<li>ca. 180 bis 220 ml warme Milch</li>



<li>Salz</li>



<li>Muskatnuss, frisch gerieben, wenn vorhanden</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Paprika vorbereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die gelben Paprika waschen. Den Strunk vorsichtig abschneiden, die Paprika aushöhlen und die Kerne entfernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strünke nicht wegwerfen. Die kommen später wieder als kleine Deckel auf die gefüllten Paprika. Das schaut schön aus und gehört einfach dazu.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">2. Reis vorkochen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Langkornreis in Salzwasser halb gar kochen. Er soll nicht weich und beleidigt im Topf liegen, sondern noch ein wenig Biss haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach abseihen und auskühlen lassen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">3. Fülle zubereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die fein geschnittene Zwiebel in Butter und etwas Olivenöl glasig anschwitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Knoblauch kurz dazugeben und mitrösten. Aber bitte nicht braun werden lassen. Brauner Knoblauch ist wie ein grantiger Kellner: Er verdirbt schnell die Stimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Faschierte in eine große Schüssel geben. Die angeschwitzte Zwiebel mit Knoblauch, Senf, Majoran, Olivenöl, Salz und Pfeffer dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den halb gekochten Reis untermischen und alles gut vermengen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt der wichtigste Schritt: <strong>abschmecken</strong>. Die Fülle darf ruhig kräftig gewürzt sein, denn Paprika und Sauce nehmen beim Kochen viel Geschmack auf.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">4. Paprika füllen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paprika mit der Fleisch-Reis-Masse füllen. Nicht zu fest stopfen, denn die Fülle dehnt sich beim Kochen noch etwas aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strünke wieder als kleine Deckel aufsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gefüllten Paprika in einen großen Topf oder Bräter schlichten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">5. Paradeissauce kochen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Sauce Butter und Olivenöl erhitzen. Die fein geschnittene Zwiebel langsam anschwitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die frischen Tomaten und die Dosentomaten dazugeben und kurz mitdünsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Rindsuppe aufgießen, Salz, Zucker und Pfeffer dazugeben und alles gut aufkochen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach die Sauce mit dem Stabmixer fein pürieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paradeissauce über die gefüllten Paprika gießen. Die Paprika sollen schön in der Sauce liegen, aber nicht herumtanzen wie beim Frühschoppen nach dem dritten Bier.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">6. Langsam köcheln lassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Topf zudecken und die gefüllten Paprika bei kleiner Hitze etwa <strong>45 Minuten sanft köcheln lassen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischendurch den Topf vorsichtig rütteln, damit nichts anbrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Sauce zu dünn ist, mit etwas Mehl oder Maizena binden. Danach nochmals abschmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sauce soll fruchtig, leicht süßlich und rund sein – genau so, wie eine gute Paradeissauce sein muss.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">7. Erdäpfelpüree zubereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfel schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser weich kochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abseihen und kurz ausdampfen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfel durch eine Presse drücken oder fein stampfen. Butter dazugeben und mit warmer Milch cremig rühren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Salz und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Das Püree bitte nicht mit dem Stabmixer bearbeiten. Sonst wird es klebrig wie Tapetenkleister – und das hat kein Erdäpfel verdient.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gutes Erdäpfelpüree braucht Liebe, Butter und ein bisserl Geduld.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="610" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther2-1024x610.jpg" alt="" class="wp-image-3082" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther2-1024x610.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther2-300x179.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther2-768x457.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther2.jpg 1530w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Serviertipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die gefüllten Paprika mit reichlich Paradeissauce und einem schönen Löffel Erdäpfelpüree servieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir kommt zuerst die Sauce auf den Teller, dann die Paprika dazu und daneben das cremige Püree. So kann man mit jedem Bissen ein Stück Paprika, Sauce und Püree erwischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist kein modernes Schaumsüppchen mit Pinzette. Das ist ehrliche Küche. So wie früher. So wie bei Onkel Günther. Und genau deshalb schmeckt es.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Gedanke dazu</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe nichts gegen moderne Ernährung. Jeder soll essen und leben, wie es ihm guttut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich bleibe bei meiner Linie: Wenn es ums Kochen geht, vertraue ich auf echte Lebensmittel. Eine reife Tomate, ein gelber Paprika, ein guter Erdäpfel, ein Stück ehrliches Fleisch und eine Sauce, die langsam köcheln darf – das ist für mich Küche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Medikamente sind wichtig, wenn man sie braucht. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber ein gutes Essen gibt einem etwas, das keine Tablette ersetzen kann: Wärme, Erinnerung, Genuss und das Gefühl, dass man am richtigen Tisch sitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn dann noch liebe Freunde da sind, die Paradeissauce duftet und das Erdäpfelpüree cremig am Teller liegt, dann weiß ich wieder: Das Leben schmeckt am besten, wenn es ehrlich gekocht ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mahlzeit aus Valalta!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Werbung in eigener Sache</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



<p class="wp-block-paragraph">📖 <a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/">Hier meinen Blog abonnieren</a><br>📚 <a href="https://xn--kochkrnten-u5a.com/">Kärntner Kochbuch 2.0 entdecken</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche und regionale Klassiker – laufend frisch serviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Frage für Facebook</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gefüllte Paprika: Isst du lieber <strong>zwei Stück mit viel Sauce</strong> oder gehörst du auch zur Fraktion <strong>drei Stück und ein Berg Erdäpfelpüree dazu</strong>?</p>
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		<title>PaPaNuLe – ein Gericht, das es weltweit nur einmal gibt</title>
		<link>https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/papanule-lieblingsgericht-rezept/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 12:47:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Campingküche]]></category>
		<category><![CDATA[Familienrezept]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Leberkäse]]></category>
		<category><![CDATA[PaPaNuLe]]></category>
		<category><![CDATA[Paprika]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer mich kennt, der kennt auch mein Lieblingsgericht. Es ist kein Haubenmenü, kein kompliziertes Küchenkunstwerk und schon gar nichts, wofür man drei Sous-Chefs und einen Nervenzusammenbruch braucht. Es ist einfach, ehrlich, sättigend und für mich ein Stück Familiengeschichte. Es heißt: PaPaNuLe. Allein dieses Wort ist schon eine Rarität. Das gibt es weltweit nur einmal. Erfunden [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wer mich kennt, der kennt auch mein Lieblingsgericht. Es ist kein Haubenmenü, kein kompliziertes Küchenkunstwerk und schon gar nichts, wofür man drei Sous-Chefs und einen Nervenzusammenbruch braucht. Es ist einfach, ehrlich, sättigend und für mich ein Stück Familiengeschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es heißt: <strong>PaPaNuLe</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein dieses Wort ist schon eine Rarität. Das gibt es weltweit nur einmal. Erfunden wurde es nicht von mir, sondern von meinen Vorfahren. Entweder mein Vater oder mein Onkel waren die Urheber dieses köstlichen und einfachen Gerichtes. Ganz genau lässt sich das heute nicht mehr feststellen – aber in Familienrezepten ist das oft so. Da wird nicht notariell beglaubigt, da wird gekocht, gegessen und nachgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name setzt sich aus den Hauptzutaten zusammen: <strong>PAprika, PAradeiser, NUdeln und LEberkäse</strong>. Genau so ist es auch auf<a href="https://www.kochwiki.org/wiki/Papanule" target="_blank" rel="noopener"> Kochwiki </a>beschrieben. Dort findet man auch die Erklärung zum Rezeptnamen und das Grundrezept.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Morgen koche ich PaPaNuLe nach einem heißen Badetag am Meer in <a href="https://valalta.hr/en/" target="_blank" rel="noopener">FKK Valalta</a>. Nach Sonne, Salzwasser und viel frischer Luft braucht der Körper etwas, das nicht schwer im Magen liegt, aber trotzdem satt macht. Und genau dafür ist dieses Gericht perfekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vegetarische Version heißt übrigens <strong>PaPaNu</strong> – also ohne Leberkäse. Auch gut. Aber ganz ehrlich: Mein Herz schlägt für das Original. Der knusprig gebratene Leberkäse ist bei PaPaNuLe ungefähr das, was beim Frühschoppen das erste kühle Bier ist: Man kann darüber diskutieren, aber eigentlich gehört es dazu.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Warum PaPaNuLe so gut ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">PaPaNuLe ist ein Gericht aus wenigen Zutaten, aber mit viel Geschmack. Die Paprika bringen Süße, Farbe und ordentlich Vitamin C. Die Paradeiser machen das Ganze saftig und fruchtig. Die Nudeln sorgen dafür, dass keiner hungrig vom Tisch aufsteht. Und der Leberkäse bringt Würze, Röstaroma und diesen ehrlichen Hausmannskost-Geschmack, den man nicht künstlich nachbauen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><a href="https://www.kochwiki.org/wiki/Papanule" target="_blank" rel="noopener">PaPaNuLe Rezept auf Wikipedia</a></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Kochwiki wird das Rezept mit Paprika, Paradeisern, Nudeln und Leberkäse beschrieben; als Zeitbedarf sind rund 30 Minuten angegeben, der Schwierigkeitsgrad ist leicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also genau mein Ding: schnell gekocht, bodenständig und trotzdem etwas Besonderes.</p>



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<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Papanule – Das Originalrezept aus Paprika, Paradeiser, Nudeln &amp; Leberkäse | Einfach &amp; richtig gut" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/rq4JwcRw2Ic?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Rezept: PaPaNuLe – mein Lieblingsgericht</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Personen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>400 g Nudeln, am besten Hörnchen, Spiralen oder Bandnudeln</li>



<li>300–400 g Leberkäse/ Fleischkäse</li>



<li>3–4 frische Paprika, rot, gelb oder gemischt</li>



<li>400 g frische Paradeiser im Sommer oder 1 Dose geschälte Tomaten</li>



<li>2–3 Knoblauchzehen</li>



<li>3–4 EL Olivenöl</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>etwas Majoran oder Oregano</li>



<li>frische Petersilie oder Basilikum nach Geschmack</li>



<li>optional: eine Prise Chili</li>



<li>optional: etwas geriebener Käse zum Servieren</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Nudeln kochen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Danach abseihen, aber nicht zu weich werden lassen. PaPaNuLe braucht Nudeln mit Haltung – keine müden Teigschlapfen.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">2. Paprika und Paradeiser vorbereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paprika waschen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Paradeiser ebenfalls würfeln. Wenn du Dosentomaten verwendest, diese grob zerkleinern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Knoblauch fein hacken.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">3. Gemüse dünsten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen. Paprika darin langsam anschwitzen, bis sie etwas weicher werden. Dann den Knoblauch dazugeben und kurz mitrösten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt die Paradeiser dazugeben, salzen, pfeffern und mit Majoran oder Oregano würzen. Alles einige Minuten köcheln lassen, bis eine saftige Paprika-Paradeiser-Sauce entsteht.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">4. Leberkäse knusprig braten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Leberkäse in Würfel schneiden. In einer zweiten Pfanne oder in der gleichen Pfanne vorher kräftig anbraten, bis er schöne Röstaromen bekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist wichtig. Leberkäse soll nicht traurig in der Sauce schwimmen, sondern vorher zeigen, was er kann.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">5. Alles vermischen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die gekochten Nudeln zum Paprika-Paradeiser-Gemüse geben. Alles gut vermengen und abschmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss den knusprig gebratenen Leberkäse unterheben. Nicht zu lange mitkochen, sonst verliert er seine schöne Kruste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit frischen Kräutern bestreuen und sofort servieren.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Wichtigster Serviertipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">PaPaNuLe isst man mit der <strong>Gabel</strong>. Nicht mit dem Löffel. Das steht sogar sinngemäß beim Originalrezept auf Kochwiki – und in solchen Dingen sollte man Traditionen ernst nehmen.</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://amzn.to/4aeNois" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="448" height="283" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/8c5a27de957f39a4-n.webp" alt="Meine Lieblingspfanne" class="wp-image-4239" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/8c5a27de957f39a4-n.webp 448w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/8c5a27de957f39a4-n-300x190.webp 300w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Meine Lieblingspfann gibt es hier zu kaufen. Was gscheids. Vererbbar!</figcaption></figure>



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<h1 class="wp-block-heading">Vegetarische Version: PaPaNu</h1>



<p class="wp-block-paragraph">Für <strong>PaPaNu</strong> lässt du einfach den Leberkäse weg. Wer möchte, kann stattdessen gebratene Zucchiniwürfel, Champignons, Kichererbsen oder geräucherten Tofu verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber Achtung: Dann ist es nicht mehr PaPaNuLe, sondern PaPaNu. Auch gut, aber der Leberkäse schaut dann beleidigt aus der Ferne zu.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Mein persönlicher Tipp aus der Campingküche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem heißen Badetag am Meer darf das Essen nicht kompliziert sein. PaPaNuLe ist ideal für die Campingküche, weil man nur einen Topf und eine große Pfanne braucht. Die Zutaten bekommt man fast überall, es ist schnell fertig und schmeckt auch aufgewärmt noch sehr gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am besten passt dazu ein grüner Salat. Oder, wenn der Badetag besonders heiß war, einfach ein kühles Getränk und ein gemütlicher Platz vor dem Wohnwagen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Video zum Rezept</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das ganze Video zu PaPaNuLe findest du hier:<br>Das Rezeptvideo ist auf YouTube unter dem Titel <strong><a href="https://youtu.be/rq4JwcRw2Ic" data-type="link" data-id="https://youtu.be/rq4JwcRw2Ic" target="_blank" rel="noopener">„Papanule – Das Originalrezept aus Paprika, Paradeiser, Nudeln &amp; Leberkäse“</a></strong> abrufbar.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">PaPaNuLe ist für mich mehr als ein Nudelgericht. Es ist Erinnerung, Familie, Hausmannskost und ein bisschen Küchenhumor in einer Pfanne. Ein Gericht, das nicht groß tut, aber groß schmeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Paprika, Paradeiser, Nudeln und Leberkäse – mehr braucht es manchmal nicht zum Glück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn ein Rezept schon einen eigenen Namen hat, der weltweit nur einmal vorkommt, dann darf man ruhig stolz darauf sein.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Werbung in eigener Sache</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



<p class="wp-block-paragraph">📖 <a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/" data-type="page" data-id="2598">Hier meinen Blog abonnieren</a><br>📚 <a href="https://xn--kochkrnten-u5a.com/" data-type="page" data-id="1634">Kärntner Kochbuch 2.0 entdecken</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche und regionale Klassiker – laufend frisch serviert.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Frage für Facebook</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kennst du auch so ein Familiengericht, das einen eigenen Namen hat – oder ist PaPaNuLe wirklich einzigartig?</p>
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		<title>Erdäpfelgulasch mit Selchwurst und Mehlnockerl – einfach, günstig und unglaublich gut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 11:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmannskost]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Schnelle Küche]]></category>
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					<description><![CDATA[Erdäpfelgulasch mit Selchwurst ist eines jener Gerichte, die zeigen, dass einfache Küche oft die beste Küche ist. Heute gibt es weder Steak noch Lachs, sondern ehrliche Hausmannskost Gerade solche Gerichte haben oft mehr Geschmack als manches teure Festtagsmenü. Früher wurde nichts weggeworfen. Was übrig blieb, wurde kreativ verwertet. Genau daraus sind viele unserer besten Hausmannskost-Gerichte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Erdäpfelgulasch mit Selchwurst ist eines jener Gerichte, die zeigen, dass einfache Küche oft die beste Küche ist. Heute gibt es weder Steak noch Lachs, sondern ehrliche Hausmannskost</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade solche Gerichte haben oft mehr Geschmack als manches teure Festtagsmenü. Früher wurde nichts weggeworfen. Was übrig blieb, wurde kreativ verwertet. Genau daraus sind viele unserer besten Hausmannskost-Gerichte entstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir sind noch einige Selchwürste übrig geblieben. Kartoffeln habe ich ebenfalls genug auf Vorrat. Also war die Entscheidung schnell getroffen: Ein kräftiges Erdäpfelgulasch mit Selchwurststücken und flaumigen Mehlnockerln. Obendrauf ein ordentlicher Klecks Sauerrahm – und das Glück ist perfekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade beim Camping in Valalta sind solche Gerichte ideal. Sie kosten wenig, machen satt und schmecken der ganzen Familie.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/erdaepfelgulasch-mit-Nockerl-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4195" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/erdaepfelgulasch-mit-Nockerl-1024x576.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/erdaepfelgulasch-mit-Nockerl-300x169.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/erdaepfelgulasch-mit-Nockerl-768x432.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/erdaepfelgulasch-mit-Nockerl.jpg 1079w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Erdäpfelgulasch mit Selchwurst und Mehlnockerl</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Personen</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Für das Erdäpfelgulasch</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>800 g Erdäpfel</li>



<li>3 Selchwürste</li>



<li>2 große Zwiebeln</li>



<li>2 EL Schweineschmalz oder Öl</li>



<li>2 EL Paprikapulver edelsüß</li>



<li>1 EL Tomatenmark</li>



<li>1 Knoblauchzehe</li>



<li>1 TL Kümmel</li>



<li>1 Lorbeerblatt</li>



<li>1,2 Liter Rindsuppe oder Wasser</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>Majoran</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Für die Mehlnockerl</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>250 g Mehl</li>



<li>2 Eier</li>



<li>ca. 125 ml Milch</li>



<li>1 Prise Salz</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Zum Servieren</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sauerrahm</li>



<li>Petersilie</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Erdäpfelgulasch</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Zwiebeln schälen und fein würfeln.</li>



<li>Im Schmalz langsam goldbraun rösten. Je länger die Zwiebeln rösten, desto besser wird das Gulasch.</li>



<li>Paprikapulver und Tomatenmark kurz mitrösten.</li>



<li>Sofort mit der Suppe aufgießen.</li>



<li>Knoblauch, Kümmel und Lorbeerblatt dazugeben.</li>



<li>Erdäpfel schälen, würfeln und in die Suppe geben.</li>



<li>Etwa 25 Minuten leicht köcheln lassen.</li>



<li>Selchwürste in mundgerechte Stücke schneiden und die letzten 10 Minuten mitkochen.</li>



<li>Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Majoran abschmecken.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Mehlnockerl</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li>Eier, Milch und Salz verrühren.</li>



<li>Mehl einarbeiten, bis ein zäher Teig entsteht.</li>



<li>Mit einem Löffel kleine Nockerln in leicht kochendes Salzwasser einlegen.</li>



<li>Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch 2 Minuten ziehen lassen.</li>



<li>Abseihen.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Anrichten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mehlnockerl in tiefe Teller geben. Das heiße Erdäpfelgulasch darüber schöpfen. Mit einem großzügigen Klecks Sauerrahm und etwas frischer Petersilie servieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Küchentipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es besonders deftig mag, gibt noch etwas geräucherten Speck zu den Zwiebeln. Ich persönlich mag die Variante mit Selchwurst am liebsten. Die gibt dem Gulasch genau die richtige Würze und macht aus einfachen Zutaten ein echtes Wohlfühlessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade solche Gerichte zeigen, dass man mit wenig Geld hervorragend kochen kann. Ein guter Koch erkennt man nicht am Kaviar, sondern daran, was er aus einfachen Zutaten macht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frage an meine Leser</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Welches einfache Arme-Leute-Essen aus eurer Kindheit kocht ihr heute noch gerne? Schreibt es mir in die Kommentare – ich freue mich auf eure Erinnerungen! 🍲👨‍🍳</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Werbung in eigener Sache<br>Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche &amp; regionale Klassiker – laufend frisch serviert.</p>



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		<title>Gefüllte Paprika mit Paradeissauce – Familienessen auf Valalta wie früher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Erdäpfelpüree]]></category>
		<category><![CDATA[Familienrezept]]></category>
		<category><![CDATA[gefüllte Paprika]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmannskost]]></category>
		<category><![CDATA[Paradeissauce]]></category>
		<category><![CDATA[Valalta]]></category>
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					<description><![CDATA[Gefüllte Paprika auf Valalta – wenn für Mutti und Co groß aufgekocht wird In Valalta am Nacktbadestrand hat sich über die Jahre eine schöne Tradition eingebürgert. Wenn meine Eltern da sind, meine Schwester mit ihrem Mann – also mein lieber Schwager – dann wird einmal richtig groß aufgekocht. Keine Kosten und Mühen werden gescheut. Für [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther3-1024x498.jpg" alt="rohe Paprika" class="wp-image-3081" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther3-1024x498.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther3-300x146.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther3-768x373.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther3-1536x747.jpg 1536w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther3.jpg 1874w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gefüllte Paprika auf Valalta – wenn für Mutti und Co groß aufgekocht wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In Valalta am Nacktbadestrand hat sich über die Jahre eine schöne Tradition eingebürgert. Wenn meine Eltern da sind, meine Schwester mit ihrem Mann – also mein lieber Schwager – dann wird einmal richtig groß aufgekocht. Keine Kosten und Mühen werden gescheut. Für Mutti und Co gibt es nur das Beste. So gehört sich das.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="808" height="607" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/paprika.jpg" alt="" class="wp-image-4188" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/paprika.jpg 808w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/paprika-300x225.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/paprika-768x577.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 808px) 100vw, 808px" /><figcaption class="wp-element-caption">In der Campingküche</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einmal im Frühsommer und einmal zu Saisonende in FKK Valalta gibt es eine Köstlichkeit, die wirklich jedem schmeckt: <strong>gefüllte Paprika mit Paradeissauce und cremigem Erdäpfelpüree</strong>. Für jeden zwei Stück – und wer besonders hungrig schaut, bekommt auch drei. Es war noch nie zu wenig. Bei uns gilt: Lieber bleibt ein Paprika übrig als ein Schwager hungrig. Das wäre ja fast ein familiärer Zwischenfall.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1733" height="1300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-19787807.jpeg" alt="close up of yellow peppers" class="wp-image-4189" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-19787807.jpeg 1733w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-19787807-300x225.jpeg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-19787807-1024x768.jpeg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-19787807-768x576.jpeg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/06/pexels-photo-19787807-1536x1152.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1733px) 100vw, 1733px" /><figcaption class="wp-element-caption">gelbe Paprika vom Marktstand aus Rovinj</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Heute war ich in Rovinj einkaufen. Erntefrische Gelbe Paprika, schöne reife Tomaten für die Sauce, mehlige Erdäpfel und viel Butter und etwas Milch für das Püree. Schon beim Heimfahren habe ich gewusst: Das wird heute kein gewöhnliches Abendessen. Das wird ein Familienessen mit Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rezept stammt von meinem Lehrherrn, dem damaligen Souschef und jahrzehntelangen legendären Küchenchef des Parkhotels Pörtschach: meinem Onkel Günter Stelzl.<br><strong>Danke, lieber Onkel Günter, für dieses Rezept und die Bilder.</strong> Solche Gerichte bleiben nicht nur im Kochbuch, sondern im Herzen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="610" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther2-1024x610.jpg" alt="" class="wp-image-3082" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther2-1024x610.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther2-300x179.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther2-768x457.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/gefuellte-paprika-guenther2.jpg 1530w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h1 class="wp-block-heading">Rezept: Gefüllte Paprika mit Paradeissauce und cremigem Erdäpfelpüree</h1>



<h2 class="wp-block-heading">Zutaten für 6 Personen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Für die gefüllten Paprika</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>12 kleine gelbe Paprika, wenn möglich Kroatische</li>



<li>30 g Butter</li>



<li>1 große Zwiebel, fein gewürfelt</li>



<li>3 frische Knoblauchzehen, fein gehackt</li>



<li>750 g gemischtes Faschiertes, Rind und Schwein</li>



<li>3 EL Senf</li>



<li>1 ½ EL getrockneter Majoran</li>



<li>3 EL Olivenöl</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>



<li>120 g Langkornreis, halb gekocht</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Für die Paradeissauce</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>75 g Butter</li>



<li>1 ½ EL Olivenöl</li>



<li>1 große Zwiebel, fein geschnitten</li>



<li>6 reife Tomaten, gehackt</li>



<li>1 große Dose geschälte Tomaten oder 2 kleine Dosen, zum Beispiel Mutti</li>



<li>ca. 375 ml Rindsuppe oder Suppe aus Suppenwürfel</li>



<li>1 ½ EL Mehl oder etwas Maizena zum Binden, falls nötig</li>



<li>3 EL Zucker</li>



<li>1 ½ TL Salz</li>



<li>Pfeffer nach Geschmack</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Für das cremige Erdäpfelpüree</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 1,5 kg mehlige Erdäpfel</li>



<li>80–100 g Butter</li>



<li>ca. 250–300 ml Milch, warm</li>



<li>Salz</li>



<li>Muskatnuss, frisch gerieben, wenn vorhanden</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Paprika vorbereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die gelben Paprika waschen. Den Strunk vorsichtig abschneiden, die Paprika aushöhlen und die Kerne entfernen. Die Strünke aufheben, sie kommen später wieder als kleine Deckel auf die gefüllten Paprika.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Reis vorkochen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Langkornreis in Salzwasser vorgaren. Er soll nicht völlig zerkocht sein, sondern noch ein wenig Biss haben. Danach abseihen und auskühlen lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Fülle herstellen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zwiebel in Butter und etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Den Knoblauch kurz mitrösten, aber nicht braun werden lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Faschierte in eine große Schüssel geben. Angeschwitzte Zwiebel, Knoblauch, Senf, Majoran, Olivenöl, Salz und Pfeffer dazugeben. Den gekochten Reis untermischen und alles gut vermengen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt der wichtigste Kochschritt: abschmecken. Die Fülle darf ruhig kräftig gewürzt sein, denn Paprika und Sauce nehmen später viel Geschmack auf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Paprika füllen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paprika mit der Fleisch-Reis-Masse füllen. Nicht zu fest stopfen, denn die Fülle dehnt sich beim Kochen noch etwas aus. Danach die Strünke wieder als Deckel aufsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gefüllten Paprika in einen großen Topf oder Bräter schichten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Paradeissauce kochen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Sauce Butter und Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel darin langsam anschwitzen. Die gehackten frischen Tomaten und die Dosentomaten dazugeben und kurz mitdünsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Rindsuppe aufgießen, Salz und Zucker dazugeben und alles gut aufkochen lassen. Danach die Sauce mit dem Stabmixer fein pürieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paradeissauce über die gefüllten Paprika gießen. Die Paprika sollen schön in der Sauce liegen, aber nicht wild herumtanzen wie beim Frühschoppen nach dem dritten Bier.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Langsam köcheln lassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Topf zudecken und die gefüllten Paprika bei kleiner Hitze etwa 45 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch den Topf vorsichtig rütteln, damit nichts anbrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Sauce zu dünn ist, mit etwas Mehl oder Maizena binden. Danach nochmals abschmecken. Die Sauce soll fruchtig, leicht süßlich und rund sein – so, wie eine gute Paradeissauce eben sein muss.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Erdäpfelpüree zubereiten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfel schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser weich kochen. Abseihen und kurz ausdampfen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erdäpfel durch eine Presse drücken oder fein stampfen. Butter dazugeben und mit warmer Milch cremig rühren. Mit Salz und etwas Muskatnuss abschmecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Das Püree nicht mit dem Stabmixer bearbeiten, sonst wird es klebrig. Ein gutes Erdäpfelpüree braucht Liebe, Butter und ein bisserl Geduld.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Serviervorschlag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pro Person zwei gefüllte Paprika mit reichlich Paradeissauce und einem großen Löffel cremigem Erdäpfelpüree servieren. Wer noch Hunger hat, bekommt natürlich Nachschlag. Bei uns auf Valalta wird nicht gezählt, sondern geschöpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu passt ein Glas Rotwein, ein kühles Bier oder einfach ein Mineralwasser, wenn man danach noch eine Runde Richtung Meer spazieren möchte.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gefüllte Paprika sind für mich eines dieser Gerichte, bei denen man sofort merkt: Das ist mehr als nur Essen. Das ist Familie, Erinnerung und ehrliche Küche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Valalta schmeckt dieses Gericht gleich noch einmal besser. Vielleicht liegt es an der Meeresluft, vielleicht an der Familie am Tisch, vielleicht aber auch daran, dass die Paprika in Rovinj gekauft wurden und der Koch besonders gut aufgelegt war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke nochmals an meinen Onkel Günter für dieses wunderbare Rezept aus der großen Küche des Parkhotels Pörtschach. Solche Rezepte muss man bewahren, weitergeben und vor allem: kochen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Werbung in eigener Sache</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Frage an meine Facebook-Freunde</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie esst ihr gefüllte Paprika am liebsten – mit Erdäpfelpüree, Salzerdäpfeln oder einfach nur mit viel Sauce und Brot zum Auftunken?</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Topfenschmarrn mit Apfelmus – fleischloser Abendgruß aus der Campingküche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 12:39:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem Frühschoppen ist vor dem Topfenschmarrn.Zu Mittag gab es noch eine feine Spargel-Hühnervelouté mit Reis, also etwas Warmes -eine Suppe, Sämiges und schon fast Vornehmes aus der Campingküche. Aber am späten Abend darf es heute ruhig ein bisserl gemütlicher werden. Fleischfrei soll es sein. Nicht, weil ich plötzlich zum asketischen Kräuterpapst mutiert bin – [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Frühschoppen ist vor dem Topfenschmarrn.<br>Zu Mittag gab es noch eine feine <strong>Spargel-Hühnervelouté mit Reis</strong>, also etwas Warmes -eine Suppe, Sämiges und schon fast Vornehmes aus der Campingküche. Aber am späten Abend darf es heute ruhig ein bisserl gemütlicher werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fleischfrei soll es sein. Nicht, weil ich plötzlich zum asketischen Kräuterpapst mutiert bin – keine Sorge. Sondern weil mir <strong>Topfen übriggeblieben</strong> ist. Unsere deutschen Nachbarn sagen dazu <strong>Quark</strong>, aber egal wie man ihn nennt: Luftig und locker muss er sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst dachte ich an <strong>Topfenreinkerl</strong>. Aber dann kam der Blick in die Campingküche: kein Salat mehr da. Dafür noch <strong>3 Äpfel, eine Nektarine und eine Zitrone</strong>, die dringend weg müssen. Also war die Entscheidung gefallen:<br>Es gibt <strong>Topfenschmarrn mit Apfelmus</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Butter gebraten, zum Schluss mit etwas Zucker in der Pfanne karamellisiert und dazu ein Glas kalte Milch. Wieder einmal etwas Gesundes gekocht – zumindest reden wir uns das jetzt gemeinsam ein. 😉</p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="867" height="1300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/05/pexels-photo-35683925.jpeg" alt="delicious kaiserschmarrn on checkered tablecloth" class="wp-image-4130" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/05/pexels-photo-35683925.jpeg 867w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/05/pexels-photo-35683925-200x300.jpeg 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/05/pexels-photo-35683925-683x1024.jpeg 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/05/pexels-photo-35683925-768x1152.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /><figcaption class="wp-element-caption">Photo by Şeydanur Yıldız on <a href="https://www.pexels.com/photo/delicious-kaiserschmarrn-on-checkered-tablecloth-35683925/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Pexels.com</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Rezept: Topfenschmarrn mit Apfelmus für 2 Personen</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zutaten für den Topfenschmarrn</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>250 g Topfen</li>



<li>2 Eier</li>



<li>3 EL Mehl</li>



<li>1 EL Grieß, wenn vorhanden</li>



<li>1 Prise Salz</li>



<li>1 Pkg. Vanillezucker oder 1 EL Zucker</li>



<li>etwas Zitronenabrieb</li>



<li>1 Schuss Milch, falls die Masse zu fest ist</li>



<li>1 EL Butter zum Braten</li>



<li>1–2 TL Zucker zum Karamellisieren</li>



<li>Staubzucker zum Bestreuen</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zutaten für das Apfelmus</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>3 Äpfel</li>



<li>1 Nektarine</li>



<li>Saft von ½ Zitrone</li>



<li>2–3 EL Wasser</li>



<li>1 TL Zucker oder Honig, je nach Geschmack</li>



<li>etwas Zimt, wenn vorhanden</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zubereitung Apfelmus</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Die Nektarine ebenfalls klein würfeln. Alles mit Zitronensaft, etwas Wasser und Zucker in einen kleinen Topf geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mittlerer Hitze weich dünsten, bis die Früchte zerfallen. Wer es fein mag, zerdrückt alles mit der Gabel oder püriert kurz. Ich mag es in der Campingküche gerne ein bisserl rustikal – man soll ruhig merken, dass da echte Äpfel drinnen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit etwas Zimt abschmecken und zur Seite stellen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zubereitung Topfenschmarrn</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eier trennen.<br>Eigelb mit Topfen, Mehl, Grieß, Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb verrühren. Falls die Masse zu fest ist, einen kleinen Schuss Milch dazugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben. Genau hier entscheidet sich, ob der Schmarrn luftig wird oder ob er sich benimmt wie ein schlecht gelaunter Palatschinkenteig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Pfanne Butter erhitzen. Die Topfenmasse hineingeben und bei mittlerer Hitze langsam anbacken lassen. Nicht zu heiß, sonst wird er außen dunkel und innen beleidigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Unterseite goldbraun ist, den Schmarrn wenden oder grob teilen und weiterbraten. Dann mit zwei Gabeln in Stücke reißen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss etwas Zucker darüberstreuen und in der Pfanne leicht karamellisieren lassen. Das gibt dem Schmarrn diese feine, süße Kruste, bei der man plötzlich sehr still wird am Tisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Staubzucker bestreuen und mit dem warmen oder kalten Apfelmus servieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mein Campingküchen-Tipp</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Topfenschmarrn ist perfekt, wenn man nicht mehr viel im Vorrat hat. Ein bisserl Topfen, Eier, Mehl und Butter – mehr braucht es fast nicht. Und wenn Obst weg muss, wird daraus gleich eine Beilage, die besser schmeckt als gekauftes Apfelmus aus dem Glas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu passt für mich ganz klassisch ein <strong>Glas kalte Milch</strong>. Kein Cocktail, kein Craft Beer, kein Spritzer – einfach Milch. Manchmal ist das Einfache halt genau das Richtige.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Werbung in eigener Sache</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche &amp; regionale Klassiker – laufend frisch serviert.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Frage für Facebook</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Topfen oder Quark – wie sagt ihr dazu?<br>Und was gehört für euch zum Topfenschmarrn: Apfelmus, Zwetschkenröster oder einfach nur Staubzucker?</p>
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		<title>Geröstete Leber – ein Gericht aus der alten Küche, das heute kaum noch jemand verlangt</title>
		<link>https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/geroestete-leber-rezept/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[alte Küche Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[geröstete Leber]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmannskost Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Kalbsleber österreichisch]]></category>
		<category><![CDATA[Leber mit Kaisersemmel]]></category>
		<category><![CDATA[Majoranleber]]></category>
		<category><![CDATA[schnelle Pfannengerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinsleber Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[traditionelle Innereienküche]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Gerichte, die gehören für mich ganz klar zur Generation meiner Kindheit. Geröstete Leber ist so eines. Ehrlich gesagt: Für meine Kinder oder Enkel würde ich das heute gar nicht kochen – die würden schon beim Wort „Leber“ abwinken. Kosten? Meist nicht einmal das. Meine Frau Sibylle und ich sind da noch vom alten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Gerichte, die gehören für mich ganz klar zur Generation meiner Kindheit. <strong>Geröstete Leber</strong> ist so eines. Ehrlich gesagt: Für meine Kinder oder Enkel würde ich das heute gar nicht kochen – die würden schon beim Wort „Leber“ abwinken. Kosten? Meist nicht einmal das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Frau Sibylle und ich sind da noch vom alten Schlag. Früher wurde am Tisch nicht gefragt, worauf man Lust hat. Es kam auf den Teller, was gekocht wurde – und gegessen wurde es auch. Fleisch gab es ohnehin meist nur am Sonntag. Außer für den Vater, der schwer arbeitete – für ihn stand öfter Fleisch am Tisch. Für uns Kinder war vieles einfacher, bescheidener, aber satt wurden wir trotzdem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mir bis heute in Erinnerung geblieben ist: Wenn zwischendurch der Hunger kam, dann gab es oft <strong>Zuckerbrot oder Senfbrot</strong>. Ganz normal damals. Nicht nur bei uns – bei fast allen Freunden war das ähnlich. Nur einer stach heraus: Ein Schulfreund, etwas korpulenter, Sohn eines Greißlers. Der bekam zur Jause regelmäßig eine knusprige Kaisersemmel mit Extrawurst und Essiggurkerl. Ich war ehrlich neidisch. So eine Semmel war damals fast schon Luxus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute aber geht es nicht um Extrawurst, sondern um ein Gericht, das früher in vielen Küchen ganz selbstverständlich war: <strong>geröstete Schweins- oder Kalbsleber</strong>. Ein kräftiges, ehrliches Essen, dazu eine knusprige K aisersemmel so lehrte es mir meine Oma und – für Sibylle und mich – ein gutes Achtel Rotwein. So schmeckt Erinnerung 🍷</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rezept: Geröstete Leber mit rescher Kaisersemmel</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Portionen </h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>800 g Schweinsleber oder Kalbsleber</li>



<li>140 g Zwiebel</li>



<li>4 TL getrockneter Majoran</li>



<li>4 TL Paprikapulver edelsüß</li>



<li>schwarzer Pfeffer</li>



<li>4 TL Mehl</li>



<li>200 ml Rinderbouillon</li>



<li>Butterschmalz</li>



<li>4 resche Kaisersemmeln</li>



<li>Salz</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Tipp beim Einkauf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Einkauf ruhig testen, ob die Leber weich ist: Eine dünne Stelle leicht zwischen Daumen und Finger drücken. Gibt sie gut nach, wird sie auch beim Rösten zart. Ist sie schon roh fest, bleibt sie meist auch später hart.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zubereitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zwiebeln fein hacken und in Butterschmalz langsam weich anschwitzen. Sie sollen schön glasig werden, aber keine dunkle Farbe bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann das Paprikapulver einrühren und nur ganz kurz mitziehen lassen. Sofort vom Herd nehmen, damit es nicht bitter wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leber von groben Blutgefäßen befreien und in blättrige mundgerechte Stücke schneiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer heißen Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Leber scharf anbraten. Wichtig ist, dass sie innen noch leicht rosa bleibt und nicht zu lange in der Pfanne ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Majoran und schwarzen Pfeffer darüberstreuen, die vorbereiteten Zwiebeln dazugeben und mit Mehl stauben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Rinderbouillon ablöschen, kurz aufkochen lassen bis die Sauce leicht bindet, dann sofort vom Herd nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst ganz am Schluss salzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu passt am besten eine <strong>resche Kaisersemmel</strong>, mit der man die kräftige Sauce sauber auftunkt – genau so, wie man es früher im Gasthaus gern gegessen hat 🥖🍷</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Alte Kärntner Rezepte: Topfenhaluschka – ein fast vergessenes Arme-Leute-Gericht mit großem Geschmack</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 04:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Familienrezept]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmannskost]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Topfenhaluschka]]></category>
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					<description><![CDATA[Früher war vieles anders. Fleisch gab es meist nur am Sonntag – und das war oft der Höhepunkt der Woche. Unter der Woche wurde bodenständig gekocht: süß, fleischfrei, sättigend und mit viel Handarbeit. Da wurde Teig gemacht, Nudeln geschnitten, gerührt und gebacken. Fertigprodukte? Fehlanzeige. Eine Suppe stand fast immer am Tisch. Es musste nicht immer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Früher war vieles anders. Fleisch gab es meist nur am Sonntag – und das war oft der Höhepunkt der Woche. Unter der Woche wurde bodenständig gekocht: süß, fleischfrei, sättigend und mit viel Handarbeit. Da wurde Teig gemacht, Nudeln geschnitten, gerührt und gebacken. Fertigprodukte? Fehlanzeige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Suppe stand fast immer am Tisch. Es musste nicht immer eine echte Rindssuppe sein. Oft reichte eine sogenannte <a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/farfalansuppe-rezept-kaernten/">„falsche Suppe“</a> – heißes Wasser mit Brühwürfel. Aber eines war Pflicht: <strong>Liebstöckel</strong> hinein! Ohne Luststock, wie wir Kärntner sagen, fehlte einfach die Seele im Teller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute hole ich ein Gericht zurück, das fast schon verschwunden ist: <strong>Topfenhaluschka</strong>. Einfach, ehrlich, günstig – und herrlich gut. Mit original Kärntner Bröseltopfen schmeckt es besonders fein. Interessant dabei: In Ungarn gilt dieses Gericht in ähnlicher Form als Nationalgericht – dort kennt man es als <em>Túrós Csusza</em>.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-200x300.png" alt="Illustration mit Kärntner Farben vor traditionellen Speisen und dem Schriftzug „Donnerstag – Uralte Kärntner Rezepte“ als kulinarische Blog-Serie" class="wp-image-2163" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-200x300.png 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-683x1024.png 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-768x1152.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ich solche Gerichte liebe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das sind Speisen aus einer Zeit, in der man aus wenig viel gemacht hat. Kein Chichi, kein Schäumchen, keine Pinzette – aber Geschmack, Wärme und Zufriedenheit. Genau solche Rezepte dürfen nicht verloren gehen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Rezept: Kärntner Topfenhaluschka</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Portionen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>150 g Bauchspeck</li>



<li>400 g<a href="https://amzn.to/4cmSP0g" target="_blank" rel="noopener"> breite Fleckerlnudeln</a>, Bandnudeln oder zerbrochene Lasagneblätter</li>



<li>Salz</li>



<li>1–2 EL Butter</li>



<li>250 g Kärntner Bröseltopfen am besten den Sonnenalmtopfen</li>



<li>1 TL Paprikapulver edelsüß</li>



<li>Pfeffer aus der Mühle</li>



<li>125 ml Sauerrahm</li>



<li>2 EL Schnittlauch, frisch geschnitten</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zubereitung</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Speck auslassen</strong><br>Bauchspeck klein würfeln und in einer <a href="https://amzn.to/4cTysYM" target="_blank" rel="noopener">Pfanne </a>knusprig auslassen. Grammeln herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das ausgelassene Fett aufheben.</li>



<li><strong>Nudeln kochen</strong><br>Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen, abseihen und gut abtropfen lassen.</li>



<li><strong>Alles vermengen</strong><br>Butter zum Speckfett geben, schmelzen lassen. Nudeln darin schwenken.</li>



<li><strong>Topfen dazu</strong><br>Bröseltopfen unterheben. Mit Paprika, Salz und Pfeffer würzen.</li>



<li><strong>Anrichten</strong><br>Auf Tellern anrichten. Jeweils einen Löffel Sauerrahm daraufgeben, mit Grammeln und Schnittlauch bestreuen.</li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Küchentipp</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Normale kleine Fertigfleckerln sind eher fad dafür. Nimm breite Nudeln oder zerbrochene Lasagneblätter – das kommt dem alten Original viel näher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für Vegetarier</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Statt Speckwürfel <a href="https://amzn.to/42gSbvn" target="_blank" rel="noopener">geräucherten Tofu</a> knusprig anbraten. Auch sehr fein – wenn man offen dafür ist.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Werbung in eigener Sache<br>Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



<p class="wp-block-paragraph">📖 <a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/">Hier meinen Blog abonnieren</a><br>📚 <a href="https://xn--kochkrnten-u5a.com/">Kärntner Kochbuch 2.0 entdecken</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch mehr Schmankerln, alte Rezepte und echte Küchenklassiker – laufend frisch serviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Frage an meine Facebook-Freunde:</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kanntest du Topfenhaluschka noch von früher – oder ist das für dich eine neue Entdeckung?</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Hascheehörnchen Rezept &#038; PaPaNuLe – Tokankost für viele Gäste</title>
		<link>https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/hascheehoernchen-rezept-papanule/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 09:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Faschiertes Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Hascheehörnchen Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Nudelgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[PaPaNuLe]]></category>
		<category><![CDATA[Tokankost]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal hab ich einfach zu viel Respekt vor hungrigen Gästen 😄Und dann passiert genau das: Ich koche für eine halbe Kompanie. So auch diesmal beim Geburtstag von meiner Schwägerin Petra:👉 Hascheehörnchen als Klassiker👉 und zusätzlich noch PaPaNuLe Ergebnis:Mehr als genug – aber genau so soll’s sein! Lieber zehn Portionen zu viel als eine zu wenig! [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/hascheehoernchen-1024x683.png" alt="Hascheehörnchen" class="wp-image-3802" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/hascheehoernchen-1024x683.png 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/hascheehoernchen-300x200.png 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/hascheehoernchen-768x512.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/hascheehoernchen.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hascheehörnchen</figcaption></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Manchmal hab ich einfach zu viel Respekt vor hungrigen Gästen 😄<br>Und dann passiert genau das: Ich koche für eine halbe Kompanie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So auch diesmal beim Geburtstag von meiner Schwägerin Petra:<br>👉 <strong>Hascheehörnchen</strong> als Klassiker<br>👉 und zusätzlich noch <strong>PaPaNuLe</strong></p>



<p class="has-text-align-center has-ast-global-color-5-color has-vivid-green-cyan-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-4 wp-block-paragraph"><strong>Ergebnis:</strong><br>Mehr als genug – aber genau so soll’s sein! Lieber zehn Portionen zu viel als eine zu wenig! 😄</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Chinakohlsalat war übrigens ausverkauft…<br>also gibt’s einfach einen frischen <strong>Frühlingssalat</strong> dazu. Passt perfekt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfach, günstig und perfekt für viele Gäste – so müssen Hascheehörnchen sein.</h2>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="549" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/toCKAN-KOST.jpg" alt="" class="wp-image-3806" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/toCKAN-KOST.jpg 960w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/toCKAN-KOST-300x172.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/toCKAN-KOST-768x439.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Tokankost – einfach, aber richtig gut</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Früher hat man gesagt: Tokankost = einfaches Essen.<br>Ich sag dir: <strong>Wenn’s richtig gemacht ist, spielt das ganz oben mit.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig bei Hascheehörnchen:<br>👉 saftig müssen sie sein – nie trocken! PaPaNuLe der Partyklassiker sowieso ein Gedicht!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Rezept: Saftige Hascheehörnchen (für viele)</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zutaten (ca. 30 Portionen)</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>3 kg Hörnchen</li>



<li>3 kg Faschiertes</li>



<li>7 Zwiebel</li>



<li>15 Knoblauchzehen</li>



<li>2 kg Frühlingszwiebel</li>



<li>Petersilie, Majoran, Muskat</li>



<li>ca. 2 l Rindsuppe</li>



<li>Öl, Salz, Pfeffer</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kurz-Zubereitung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Faschiertes scharf anbraten (wichtig!), herausnehmen.<br>Zwiebel im Bratenrückstand dünsten, Knoblauch dazu.<br>Fleisch wieder rein, mit Suppe aufgießen, würzen, 15 Minuten köcheln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nudeln kochen, alles vermengen.<br>👉 Jetzt der Trick: etwas Nudelwasser dazu – macht’s schön saftig!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühlingszwiebel und gehackte Petersilie zum Schluss unterheben. Fertig.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-1024x768.jpg" alt="Papanule – Kärntner Nudelgericht mit Paprika, Paradeisern und Leberkäse" class="wp-image-2693" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-1024x768.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-300x225.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-768x576.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule.jpg 1214w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">PaPaNuLe</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Partygericht: PaPaNuLe</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt mein zweites Gericht – perfekt für warme Frühlingstage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon der Name sagt alles:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pa</strong> = Paprika</li>



<li><strong>Pa</strong> = Paradeiser</li>



<li><strong>Nu</strong> = Nudeln</li>



<li><strong>Le</strong> = Leberkäse</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Vegetarisch? Einfach das „Le“ weglassen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Rezept: PaPaNuLe (für 20 Personen)</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zutaten</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>2 kg Nudeln (z. B. Finkensteiner Hörnchen)</li>



<li>2 kg Leberkäse vom Markowitsch aus Ferlach</li>



<li>8 Stk. Paprika (bunt gemischt)</li>



<li>8 Tomaten oder 2 kleine Dosen von &#8222;Mutti&#8220;</li>



<li>1/2 lt. bestes Olivenöl aus Valalta</li>



<li>8 Knoblauchzehen</li>



<li>frische Petersilie gehackt</li>



<li>Salz</li>



<li>Pfeffer</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zubereitung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Paprika &amp; Tomaten würfeln und in Olivenöl weich dünsten.<br>Nudeln bissfest kochen.<br>Leberkäse würfeln und knusprig anbraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles vermengen, würzen, Petersil dazu – fertig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Glas Ajvar dazu, gibt dem Gericht die Krönung!</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Sofort servieren (und bitte mit Gabel essen, nicht mit dem Kochlöffel 😉)</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Gerichte – ein Ziel:<br>👉 alle satt<br>👉 alle glücklich</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hascheehörnchen für die große Runde<br>PaPaNuLe für den Party Schmäh</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn was übrig bleibt?<br>Perfekt – dann musst morgen nicht kochen 😄</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong>Werbung in eigener Sache</strong><br>Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



<p class="wp-block-paragraph">📖 <a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/">Hier meinen Blog abonnieren</a><br>📚 <a href="https://xn--kochkrnten-u5a.com/">Kärntner Kochbuch 2.0 entdecken</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche &amp; regionale Klassiker – laufend frisch serviert.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="911" height="911" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-gross.jpg" alt="" class="wp-image-2714" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-gross.jpg 911w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-gross-300x300.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-gross-150x150.jpg 150w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/02/papanule-gross-768x768.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 911px) 100vw, 911px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Partydroge-PaPaNuLe</figcaption></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">💬 <strong>Frage an dich:</strong><br>Was würdest du zuerst nehmen – Hascheehörnchen oder PaPaNuLe? 😄</p>
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		<title>🥬 Gesundes Kärntner Rezept: Hühnerfilet mit Spargel &#038; Petersilerdäpfeln</title>
		<link>https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/gesundes-kaerntner-rezept-huehnerfilet-spargel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Beilagen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnerfilet Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Petersilerdäpfel]]></category>
		<category><![CDATA[saisonal kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Spargel Rezept]]></category>
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					<description><![CDATA[„Heute gibt’s ein gesundes Kärntner Rezept aus meiner Küche Manchmal muss ich schmunzeln, wenn ich sehe, was heute alles als „gesund“ verkauft wird. Kapseln, Pulver, Wundermittel von irgendwelchen selbsternannten Gurus…Ganz ehrlich: Ich steh lieber in meiner Küche, schneid frisches Gemüse und weiß ganz genau, was auf meinem Teller landet. Ich bin ein Fan von ehrlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Heute gibt’s ein <strong>gesundes Kärntner Rezept</strong> aus meiner Küche</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal muss ich schmunzeln, wenn ich sehe, was heute alles als „gesund“ verkauft wird. Kapseln, Pulver, Wundermittel von irgendwelchen selbsternannten Gurus…<br>Ganz ehrlich: Ich steh lieber in meiner Küche, schneid frisches Gemüse und weiß ganz genau, was auf meinem Teller landet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-200x300.png" alt="Illustration mit Kärntner Farben vor traditionellen Speisen und dem Schriftzug „Donnerstag – Uralte Kärntner Rezepte“ als kulinarische Blog-Serie" class="wp-image-2163" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-200x300.png 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-683x1024.png 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte-768x1152.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/Blogserie-Donnerstag-Uralte-Kaerntner-Rezepte.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin ein Fan von ehrlichen Lebensmitteln. Vom Bauern ums Eck, wo die Hühner noch gackern dürfen und nicht nur Nummern sind. Saisonal, regional und mit Hausverstand gekocht – das ist für mich echte Gesundheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau so schaut mein heutiges Gericht aus: leicht, frisch, voller Geschmack – und ganz ohne Hokuspokus.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">🍗 Hühnerfilets mit Spargel &amp; Petersilerdäpfeln</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1880" height="1253" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/pexels-photo-35459472.jpeg" alt="roasted potatoes and meat with fresh dill" class="wp-image-3692" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/pexels-photo-35459472.jpeg 1880w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/pexels-photo-35459472-300x200.jpeg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/pexels-photo-35459472-1024x682.jpeg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/pexels-photo-35459472-768x512.jpeg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/pexels-photo-35459472-1536x1024.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1880px) 100vw, 1880px" /><figcaption class="wp-element-caption">Photo by Sergej on <a href="https://www.pexels.com/photo/roasted-potatoes-and-meat-with-fresh-dill-35459472/" rel="nofollow noopener" target="_blank">Pexels.com</a></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="911" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/spargel2.jpg" alt="Spargel" class="wp-image-3694" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/spargel2.jpg 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/spargel2-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">🛒 Zutaten (für 2 Personen)</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Hühnerfilets:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>2 Hühnerinnenfilets (am besten regional)</li>



<li>1 Handvoll Cocktailtomaten</li>



<li>1 Schuss Sojasauce</li>



<li>etwas Öl zum Anbraten</li>



<li>Salz, Pfeffer</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die Petersilerdäpfel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>500 g Erdäpfel (z. B. vom Möstlbauer 😉)</li>



<li>1 EL Butter</li>



<li>frische Petersilie, fein gehackt</li>



<li>Salz</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für den Spargel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>500 g weißer Stangenspargel</li>



<li>Salz</li>



<li>1 Prise Zucker</li>



<li>2 Zitronenscheiben</li>



<li>2 EL Pankobrösel</li>



<li>etwas Butter zum Rösten</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">👨‍🍳 Zubereitung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Erdäpfel kochen</strong><br>Erdäpfel in Salzwasser weich kochen, abgießen und noch heiß mit Butter und frischer Petersilie schwenken. Einfach, ehrlich – genau so muss das sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Spargel vorbereiten</strong><br>Weißen Spargel sauber schälen (nicht sparen dabei!) und die holzigen Enden abschneiden.<br>In leicht gesalzenem Wasser mit einer Prise Zucker und Zitronenscheiben ca. 10 Minuten bissfest kochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Pankobrösel rösten</strong><br>Butter in einer Pfanne zerlassen und die Pankobrösel goldbraun rösten. Über den Spargel geben – herrlich knusprig!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Hühnerfilets braten</strong><br>Filets salzen, pfeffern und in einer Pfanne scharf anbraten.<br>Cocktailtomaten halbieren und kurz mitbraten.<br>Mit einem Schuss Sojasauce ablöschen – gibt eine feine Würze.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">🍲 Küchengeheimnis: Nichts wird weggeworfen!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Spargel hört’s bei mir nicht beim Schälen auf – da fängt’s erst richtig an 😉</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spargelsuppe aus Schalen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Spargelschalen und Enden ca. 30 Minuten mit Wasser und etwas Suppenwürfel auskochen</li>



<li>Abseihen</li>



<li>1 gewürfelten Erdäpfel darin weich kochen</li>



<li>Schuss Obers dazu</li>



<li>Mit etwas angerührter Erdäpfelstärke binden</li>



<li>Fein mixen (Thermomix oder Stabmixer)</li>



<li>Zum Schluss frisch gehackten Liebstöckel rein</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Fertig ist eine Suppe, die viele wegschmeißen würden – und genau da steckt oft der beste Geschmack!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">💡 Mein Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">So schaut für mich gesunde Küche aus:<br>Frisch gekocht, voller Geschmack, ohne Schnickschnack.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja – ich hab natürlich wieder zu viel gemacht 😄<br>Aber kein Problem: Die zweite Hälfte gibt’s morgen als feinen Snack. So kocht ein echter Kärntner – immer ein bissl mehr, damit keiner hungrig bleibt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong>Werbung in eigener Sache</strong><br>Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



<p class="wp-block-paragraph">📖 <a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/blog-abonnieren/">Hier meinen Blog abonnieren</a><br>📚 <a href="https://xn--kochkrnten-u5a.com/">Kärntner Kochbuch 2.0 entdecken</a><br>Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche &amp; regionale Klassiker – laufend frisch serviert.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">❓ <strong>Und jetzt du:</strong><br>Wie hältst du’s – lieber frische Küche oder doch hin und wieder ein Vitamin aus der Dose? 😄</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wildsaftfleisch „Diexer Art“</title>
		<link>https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wildsaftfleisch-diexer-art/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 07:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Deftige Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Herzhaft & rustikal]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Regionale Spezialität]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionelles Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Wildgulasch]]></category>
		<category><![CDATA[Wildgulasch Diexer Art]]></category>
		<category><![CDATA[Wildküche]]></category>
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					<description><![CDATA[Eingeladen bei guten Freunden Meine Freundin meint, das eingefrorene Wildsaftfleisch muss endlich verbraucht werden. Gerne! Wir kommen – und freuen uns schon auf einen lustigen, kulinarischen Abend in einer hungrigen Runde. Dieses Rezept ist mein persönliches Lieblings-Wildsaftfleisch. Das Wildfleisch stammt aus Diex, dem sonnigsten Ort Österreichs, wo Wolfgang und seine Frau ihr Feriendomizil „Zur Sonne“ [&#8230;]]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading">Eingeladen bei guten Freunden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Freundin meint, das eingefrorene Wildsaftfleisch muss endlich verbraucht werden. Gerne! Wir kommen – und freuen uns schon auf einen lustigen, kulinarischen Abend in einer hungrigen Runde.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Rezept ist mein persönliches Lieblings-Wildsaftfleisch. Das Wildfleisch stammt aus <strong>Diex</strong>, dem sonnigsten Ort Österreichs, wo Wolfgang und seine Frau ihr <a href="https://ferienhaussonne.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener">Feriendomizil <strong>„Zur Sonne“</strong></a> haben.<br>Das Fleisch kommt vom <strong>Petscharnig</strong> – regional, frisch, ehrlich. Ein Kärntner Geschenk an den Topf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Serviert wird das Ganze mit flaumigen Semmelknödeln und einem feinen Rotkraut mit Apfel. Mehr Sonntagsküche geht nicht.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/ChatGPT-Image-15.-Jan.-2026-17_18_35-1024x683.png" alt="chatgpt image 15. jan. 2026, 17 18 35" class="wp-image-1958" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/ChatGPT-Image-15.-Jan.-2026-17_18_35-1024x683.png 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/ChatGPT-Image-15.-Jan.-2026-17_18_35-300x200.png 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/ChatGPT-Image-15.-Jan.-2026-17_18_35-768x512.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/01/ChatGPT-Image-15.-Jan.-2026-17_18_35.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wildsaftfleisch für die große Runde</figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">🍲 Wildsaftfleisch für die große Runde</h2>



<h3 class="wp-block-heading">5 kg butterzartes Festessen – perfekt für Geburtstage &amp; Feiern</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Familie und Freunde zusammenkommen, braucht es ein Gericht mit <strong>Wärme, Tiefe und Geduld</strong>.<br>Dieses Gulasch ist für <strong>15–20 Personen</strong> ausgelegt, ideal zum Vorkochen. Wir verzichten bewusst auf klassisches Paprikapulver und setzen stattdessen auf edle Gewürze von <strong>Stay Spiced!</strong> und kräftigen Rotwein.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">🛒 Zutaten</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>5 kg Wildfleisch</strong><br>Hirsch- und Rehschulter gemischt (oder Wildschwein), ca. 3 cm Würfel</li>



<li><strong>2,5 kg Zwiebeln</strong>, grob gewürfelt</li>



<li><strong>250 g Butterschmalz</strong></li>



<li><strong>2 Tuben Tomatenmark</strong></li>



<li><strong>2,5 Liter Rotwein</strong> (kräftig &amp; trocken, z. B. Cabernet oder Merlot)</li>



<li><strong>3 Liter klare Suppe</strong> (Rind oder Wild)</li>



<li><strong><a href="https://amzn.to/4tAMHHk" target="_blank" rel="noopener">5–6 EL Wildgewürz</a></strong> (nach Packung)</li>



<li><strong>2 Gläser Preiselbeeren</strong></li>



<li>Salz &amp; Pfeffer aus der Mühle</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">👨‍🍳 Zubereitung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1️⃣ Das Fundament – Röstaromen sammeln</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Butterschmalz in einem sehr großen Topf (mind. 15 l) erhitzen.<br>Fleisch <strong>in 5–6 Portionen</strong> scharf anbraten, jeweils herausnehmen. Geduld zahlt sich aus!</p>



<h3 class="wp-block-heading">2️⃣ Die Zwiebelbasis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zwiebeln im Bratfett langsam goldbraun rösten. Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten, bis es fein duftet.<br>⏱️ Zeit lassen – insgesamt gut <strong>45–60 Minuten</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3️⃣ Ablöschen &amp; Reduzieren</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Rotwein <strong>in drei Etappen</strong> zugeben. Jedes Mal fast komplett einkochen lassen.<br>So wird die Sauce dunkel, rund und elegant.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4️⃣ Schmoren lassen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fleisch zurück <a href="https://amzn.to/4mnNmd0" target="_blank" rel="noopener">in den Topf</a>, mit Suppe aufgießen, bis alles gut bedeckt ist.<br>Wildgewürz dazu, Deckel drauf und <strong>2,5–3 Stunden sanft köcheln</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Fertig ist es, wenn sich das Fleisch mit dem Löffel teilen lässt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5️⃣ Finale</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Preiselbeeren unterrühren, mit Salz &amp; Pfeffer abschmecken.<br>Bei Bedarf ohne Deckel noch etwas einkochen oder leicht binden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">👨‍🍳 Drei Profi-Tipps vom Opa</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Am Vortag kochen!</strong><br>Aufgewärmt schmeckt Wildsaftfleisch noch besser.</li>



<li><strong>Beilagenklassiker</strong><br>Semmelknödel &amp; Rotkraut mit Apfel – bitte nichts Modernes dazwischenfunken 😉</li>



<li><strong>Suppe ist entscheidend</strong><br>Wenn kein Wildfond: gute Rindsuppe, selbst gemacht oder Bio.</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">🥬 Beilagen wie bei Wolfgang</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rotkraut</strong><br>5 kg Rotkraut fein hobeln · 5 Äpfel reiben ·<br>5 EL Apfelessig · 5 EL Preiselbeeren ·<br>5 EL Apfelmus zum Schluss unterheben</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Semmelknödel</strong><br>2,5 kg Semmelwürfel · 25 Eier ·<br>1,25 l Milch · 5 Bund Petersilie ·<br>5 TL Salz · 2 TL Pfeffer<br>→ flaumig dämpfen</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">💬 Opa-Schluss mit Frage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Freunde feiern, muss das Essen <strong>Herz</strong> haben – und genau das hat dieses Gulasch.<br>Jetzt sag ehrlich: <strong>Welche Wild-Variante ist deine Nummer 1 – Wildschwein, Hirsch, Reh oder Gams?</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">👉 <strong>Werbung in eigener Sache</strong><br>Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



<p class="wp-block-paragraph">📖 <a>Hier meinen Blog abonnieren</a><br>📚 <a href="https://kochk%C3%A4rnten.com" target="_blank" rel="noopener">Kärntner Kochbuch 2.0 entdecken</a><br>Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche &amp; regionale Klassiker – laufend frisch serviert.</p>
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		<title>🐣 Kleinostersonntag – eine Tradition aus Kärnten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachspeisen Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Germteig]]></category>
		<category><![CDATA[Gugelhupf Reindling]]></category>
		<category><![CDATA[Kärntner Küche]]></category>
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		<category><![CDATA[österreichische Mehlspeisen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostertradition Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Reindling Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[süßes Gebäck]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionelle Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[🐣 Kleinostersonntag: Die zweite Osterjause lebt weiter Kleinostersonntag – so ein Brauch, der ganz leise daherkommt, aber richtig viel Herz hat. Eine Woche nach Ostern trifft man sich noch einmal. Ohne Stress, ohne großes Tamtam – einfach zusammensitzen, genießen und das Leben feiern. Früher war das bei uns ganz selbstverständlich. Jeder hat mitgebracht, was von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">🐣 <strong>Kleinostersonntag: Die zweite Osterjause lebt weiter</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kleinostersonntag – so ein Brauch, der ganz leise daherkommt, aber richtig viel Herz hat. Eine Woche nach Ostern trifft man sich noch einmal. Ohne Stress, ohne großes Tamtam – einfach zusammensitzen, genießen und das Leben feiern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="639" height="480" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Reindling_kaernten.jpg" alt="" class="wp-image-3325" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Reindling_kaernten.jpg 639w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Reindling_kaernten-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 639px) 100vw, 639px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Reindlingkönigin &#8222;Eva&#8220; aus Willersdorf bringt angeblich diesen echten Kärntner Reindling mit-vielleicht?</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Früher war das bei uns ganz selbstverständlich. Jeder hat mitgebracht, was von der Osterjause übrig geblieben ist. Es wurde gelacht, geplaudert und natürlich ordentlich zugelangt. Genau so gehört sich das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heuer läuft’s ein bissl anders: Meine Schwägerin Petra &amp; Louis haben eingeladen. Und ganz ehrlich – vom Osterfest ist noch einiges da: Salami, Selchwurst, geriebener Kren und sogar geselchte Schweinszunge. Kein Wunder, die Jause war einfach zu gut!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, was ich mitbringen soll, kam die Antwort wie aus der Pistole geschossen:<br>👉 <strong>Kärntner Motschka – aber das Original!</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="770" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Eierkren-1-1024x770.jpg" alt="" class="wp-image-3404" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Eierkren-1-1024x770.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Eierkren-1-300x225.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Eierkren-1-768x577.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Eierkren-1.jpg 1212w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><strong>Močka</strong> </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Also kein Aufstrich mit Sauerrahm oder Mayonnaise, den man das ganze Jahr bekommt. Nein – der echte Kärntner Eierkren: mit Essig, Öl und ordentlich scharfem Kren. Saftig, würzig und so g’schmackig, dass man ihn eher löffelt als streicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und du kennst mich – mit leeren Händen auftauchen gibt’s bei mir nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Freude ist groß, alle wollen kosten. Also bring ich eine ordentliche Schüssel voll mit.<br>In Unterkärnten sagt man übrigens <strong>Močka</strong> dazu 👨‍🍳💚</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/DSC01460-1024x685.jpg" alt="Osterjause" class="wp-image-3650" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/DSC01460-1024x685.jpg 1024w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/DSC01460-300x201.jpg 300w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/DSC01460-768x514.jpg 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/DSC01460.jpg 1361w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pöhlander Osterjause-legendär</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Kärntner Tradition muss sein</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="622" height="503" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/Apfelmost_aus_dem_Lavanttal_Kaernten.jpg" alt="" class="wp-image-3646" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/Apfelmost_aus_dem_Lavanttal_Kaernten.jpg 622w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/04/Apfelmost_aus_dem_Lavanttal_Kaernten-300x243.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 622px) 100vw, 622px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil so eine Jause auch was zum Runterspülen braucht:<br>👉 Ein guter <strong>Lavantaler Apfelmost</strong> ist auch im Gepäck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sag dir – das wird ein richtig feiner Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/eierkren-mild-scharf/">👉 <strong>Und jetzt zeig ich dir mein Rezept für die echte Kärntner Močka…</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Löwenzahnsalat mit Ei – Kärntner Röhrlsalat wie früher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[peterschmankerl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alte Kärntner Rezepte]]></category>
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					<description><![CDATA[🟢 Löwenzahnsalat Frischer Kärntner Röhrlsalat mit Ei und Erdäpfeln – einfaches Frühlingsrezept direkt von der Wiese. Wenn man im Frühling über die Wiesen spaziert, sieht man ihn schon von weitem – den jungen Löwenzahn.Bei uns im Kärntnerland sagt man ganz einfach „Röhrl“ dazu. Und jetzt kommt ein echter Insider-Tipp vom alten Koch:Die schönsten, zartesten Blätter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">🟢 Löwenzahnsalat</h2>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="300" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Blogserie-Samstag-Kuechengeheimnis-200x300.png" alt="Küchengeheimnis" class="wp-image-2960" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Blogserie-Samstag-Kuechengeheimnis-200x300.png 200w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Blogserie-Samstag-Kuechengeheimnis-683x1024.png 683w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Blogserie-Samstag-Kuechengeheimnis-768x1152.png 768w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/Blogserie-Samstag-Kuechengeheimnis.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Frischer Kärntner Röhrlsalat mit Ei und Erdäpfeln – einfaches Frühlingsrezept direkt von der Wiese.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Wenn man im Frühling über die Wiesen spaziert, sieht man ihn schon von weitem – den jungen Löwenzahn.<br>Bei uns im Kärntnerland sagt man ganz einfach <strong>„Röhrl“</strong> dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt ein echter Insider-Tipp vom alten Koch:<br>Die schönsten, zartesten Blätter verstecken sich oft in den Maulwurfhügeln. Dort ist die Erde locker, feucht und nährstoffreich – da wächst er besonders fein und mild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber Achtung… jetzt wird’s ehrlich:<br>Wiesen, wo viele Hunde unterwegs sind, solltest du lieber meiden. So schön der Löwenzahn dort auch ausschaut – der ist oft „extra gedüngt“… und das brauch ich wirklich nicht auf meinem Teller 😄</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim gekauften Röhrl vom Markt weißt du nie genau, wo er herkommt.<br>Darum sag ich immer: <strong>Selber pflücken ist die beste Qualitätssicherung.</strong></p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="971" src="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/roehrl-loewenzahn.jpg" alt="Loewenzahn" class="wp-image-3297" srcset="https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/roehrl-loewenzahn.jpg 960w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/roehrl-loewenzahn-297x300.jpg 297w, https://blog.xn--kochkrnten-u5a.com/wp-content/uploads/2026/03/roehrl-loewenzahn-768x777.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption class="wp-element-caption">Löwenzahn frisch gestochen</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">🍳 Löwenzahnsalat mit Ei – das einfache Rezept</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutaten für 4 Personen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>3 Handvoll frische, junge Löwenzahnblätter (Röhrl)</li>



<li>4 Eier (hartgekocht)</li>



<li>2 kleine Erdäpfel</li>



<li>1 kleine Zwiebel</li>



<li>2 EL Apfelessig</li>



<li>2 EL Olivenöl oder Kärntner Kürbiskernöl</li>



<li>Salz und Pfeffer</li>
</ul>



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<h2 class="wp-block-heading">👨‍🍳 Zubereitung</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erdäpfel kochen</strong><br>In Salzwasser weich kochen, noch warm schälen und in dünne Scheiben schneiden.</li>



<li><strong>Röhrl vorbereiten</strong><br>Löwenzahn gründlich waschen (mehrmals, da ist oft Erde dabei), gut abtropfen lassen und grob schneiden.</li>



<li><strong>Zwiebel schneiden</strong><br>Fein hacken – je feiner, desto besser verteilt sich der Geschmack.</li>



<li><strong>Alles vermengen</strong><br>Erdäpfel, Röhrl und Zwiebel in eine Schüssel geben.<br>Mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer marinieren.</li>



<li><strong>Eier dazu</strong><br>Die hartgekochten Eier schälen, halbieren oder vierteln und oben drauf legen.</li>
</ol>



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<h2 class="wp-block-heading">🌿 Warum Röhrlsalat so gesund ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Löwenzahn ist nicht nur ein Frühlingsbote, sondern auch ein echtes Kraftpaket.<br>Er enthält viele Bitterstoffe, die gut für die Verdauung sind und den Stoffwechsel anregen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher hat man den Röhrlsalat nicht nur gegessen, weil er gut schmeckt – sondern auch, weil er nach dem Winter den Körper wieder in Schwung bringt.<br>Ein natürliches „Frühjahrsputzmittel“ sozusagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in der Kärntner Küche hat der Löwenzahn einen festen Platz.<br>Ob klassisch mit Ei und Erdäpfeln oder etwas moderner mit Speck – erlaubt ist, was schmeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber eines bleibt gleich:<br>Frisch muss er sein. Und am besten selbst gepflückt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">💡 Küchentipp vom Profi</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du die Erdäpfel noch <strong>warm</strong> in den Salat gibst, saugen sie die Marinade besser auf – das macht den Unterschied zwischen „gut“ und „grandios“.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">❤️ Ein Stück Kärntner Frühling</h2>



<p class="wp-block-paragraph">So einfach kann Genuss sein: ein paar Zutaten, ein bisschen Natur und ein gutes Gefühl beim Essen.<br>Das ist keine Sterneküche – das ist <strong>Seele auf dem Teller</strong>.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">👉 Werbung in eigener Sache<br>Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚</p>



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<h2 class="wp-block-heading">❓ Frage an dich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gehst du dein Röhrl noch selber pflücken – oder kaufst du es lieber am Markt?</p>
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